50 Autos sind ein Bus
Aus 50 verschrotteten Saabs und Volvos ist ein Kunswerk von der Werbeagentur Acne zusammengesetzt, das neben der Autobahn zum Flughafen in Stockholm aufgestellt wurde, um die Schweden auf den Umstieg zum Flughafenbus zu bewegen. Auf der Unternehmenswebsite von Flygbussarna kann man das Kunstwerk live betrachten und in diesem Youtube-Film wird erzählt, dass das Kunstwerk auch einige Staus verursacht hat.
Weitere Bilder über das Projekt auf CreativeReview.
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Jeden Tag ein wenig mehr – Müllkampagne in Neuseeland
September 18, 2008 by kasi
Filed under Campaigning, News

Nach und nach wird der Müll, der an dieser Bushaltestelle gefunden wird, in die durchsichtige Werbe-Box gefüllt und zeigt so, wieviel Rubbish die Bürger der sonst so braven Stadt Auckland an ihren öffentlichen Plätzen hinterlassen.
Via Sebastian Backhaus und I believe in Advertising.
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Down Right Kenya – 6000 Meilen auf dem Fahrrad ins Herz Afrikas
September 17, 2008 by kasi
Filed under Blogosphäre, News
Am nächsten Wochenende machen sich drei Teams bestehend aus mehreren Fahrradfahrern auf, um von Cambridge über Osteuropa, Türkey und Ägypten nach Kenya zu fahren. Das besondere an DownRightKenya ist aber, dass die Teilnehmer jeweils 3000 Pfund zusätzlich zu den Kosten der Reise aufbringen mussten, die dann der NGO Harambee Schools Kenya zur Verfügung gestellt werden, die damit Schulen in Kenya baut. Die 6000 Meilen (ca. 9000 Kilometer) lange Strecke soll in 4-6 Monaten absolviert werden. Unterwegs werden Vorträge und Präsentationen gehalten, um noch mehr Menschen auf das Projekt aufmerksam zu machen. Nachhaltiges Reisen und Entwicklungshilfe, eine gute Kombination.
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Schavan, der Hubschrauber und die Bahn
August 17, 2008 by kasi
Filed under Medien-Nachschau
Der Spiegel berichtet über einen Hubschrauber-Ausflug der Bundesbildungsministerin Schavan, die um 14 Uhr in Stuttgart bei einer Podiumsdiskussion war und um 16 Uhr in Zürich für ein Interview sein musste. Der Hubschrauber-Flug kostete 26.500 Euro, nach Angaben der Bild-Zeitung wäre ein Lufthansa-Flug nur mit 329 Euro zu Buche geschlagen.
Was sowohl Spiegel als auch Bild vergessen: ein Ticket mit der Bahn hätte nur 45,40 Euro gekostet und ebenfalls nur 2 Stunden und 45 Minuten gedauert, wahrscheinlich genauso lange wie der Flug, wenn man Einchecken und Security mitrechnet. Die Redakteure der Züricher Zeitung hätten die eilige Ministerin auch in Stuttgart am Hauptbahnhof im ICE begrüßen und dann die Zeit für das Interview nutzen können.
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Call-A-Bike: ein Erfahrungsbericht
August 6, 2008 by kasi
Filed under Nachhall Texte
Call-A-Bike ist der Fahrradverleihservice der Deutschen Bahn. Vorletztes Wochenende war es Zeit, dass mal auszuprobieren. Eigentlich ist ganz einfach: anmelden und Kontodaten eingeben, dann per Google Maps ein Fahrrad finden, die Nummer auf den Fahrrad anrufen, den Freischaltcode eingeben und dann losradeln.
Wenn man fertig ist, stellt man das Fahrrad an einer Strassenkreuzung ab, ruft wieder die gleiche Nummer an, gibt den Abstellcode und die Strassennamen ein und lässt das Fahrrad stehen.
Pro Minute kostet das Fahrrad 8 Cent, aber nicht mehr als 9 Euro am Tag. Aber nur wenn man nicht den gleichen Fehler wie ich begeht, nämlich bei jeder größeren Pause das Rad abzumelden und dann wieder anzumelden. So kamen dann nämlich 13 Euro am Tag zusammen. Besser ist es, das Fahrrad zwar abzuschließen, aber nicht abzumelden.
Eigentlich müsste man ja denken, dass das Bike einen GPS-Sensor hat, denn in den Mietbedingungen heißt es ausdrücklich, dass man die Fahrräder nicht außerhalb des S-Bahn-Rings abstellen darf. Read more
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A campaign from heaven for the salvation of earth
Juli 27, 2008 by Joerg
Filed under Social Spots
Der (frühere Musik-) Sender MTV hat vor kurzem seine Global Climate Change Campaign (Blog) gestartet. Sie suchen nach den besten Ideen und Innovationen, die helfen können, eine für uns und für den Planeten coole Lebensweise zu kreieren.
The (in former times: Music-) TV station MTV has recently launched its Global Climate Change Campaign. They’re “looking for the best ideas and innovations that can help us reinvent how we live in ways that are cool for us and the planet.” Their mission isn’t “about what we can’t do, it’s about what we can. It’s time to Switch.”
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Fahrrad vs. Smart vs. Volkswagen: “Zuverlässigkeit im Dauereinsatz!”
Die Antwort der Nachhall-Texter auf die Herausforderung von Smart und Volkswagen.
“Kraftvoll, ausdauernd, immer einsatzbereit und klimaneutral!”
(C) Photo made by Phil Intallura with local models from Cambridge
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Fliegen – ja oder nein?
Februar 17, 2008 by kasi
Filed under Nachhall Texte
Als einer meiner Dozenten für eine Konferenz über Umweltrecht und Klimawandel nach Tokyo fliegen musste, da dachte ich mir – hmm, wie passt das zusammen? Jetzt komme ich selber in die Situation, fahre auf eine Konferenz über G8 nach Tokyo auf der insbesondere die Rolle der G8 beim Klimawandel diskutiert wird und Empfehlungen für eine bessere Klima-Politik gemacht werden soll.
Der Flug wird fast 6 Tonnen CO2 emittieren und das Klimawandel-Zertifikat bei Atmosfair kostet um die 130 Euro. Ob diese Klimawandel-Zertifikate aber das Gelbe vom Ei sind, weiß ich nicht. Ein interessantes Buch ist “The Carbon Neutral Myth” von CarbonTradeWatch, dass erzählt, wieviel Unsinn der Handel mit Klimazertifikaten hervorbringt.
Ein Freund von mir schlug vor, mit dem Zug oder dem Schiff zu fahren, was sicherlich seinen Reiz hat. Allerdings ist es glaube ich gar nicht möglich bei der russischen Botschaft in London ein Visum für einen deutschen Staatsbürger zu beantragen, um dann mit dem Zug durch Sibirien zu fahren. Und ob dadurch soviel C02 eingespart wird im Vergleich zum Flug. Schwierige Abwägung.
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Klimaneutral ist um die Ecke
Dezember 16, 2007 by kasi
Filed under Campaigning
Der Eurostar-Zug zwischen Brüssel und London wirbt damit, dass alle Reisen mit dem Eurostar “Carbon-Neutral” sind, also klimaneutral ohne zusätzliche Kosten. Durch verschiedene Projekte werden die erzeugten Kohlendioxide wieder “eingefangen”.
Aber auch so ist der Vergleich mit einem Direktflug recht eindrucksvoll:
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Leider wird dieser Umstand nicht so offensiv beworben wie die kurze Reisezeit zwischen Brüssel und London. Dafür aber hat sich das Marketing-Team einen interessanten Gag ausgedacht. Überall in Brüssel und insbesondere am Bahnhof sieht man Plakate, auf denen bekannte britische Gesichter verkünden, dass London nur um die Ecke liegt. Ob man diesen Leuten auch wirklich begegnen will?
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Lufthansa rechnet sich das Fliegen schön
November 20, 2007 by laberena
Filed under Medien-Nachschau
Spiegel Online berichtet heute über ein Interview des Chef-Kranichs Wolfgang Mayrhuber mit der Bild. “Wer die Umwelt liebt, der fliegt”. Ach so?
Laut Aussage des Lufthansa-Chefs kann man heutzutage ganz ohne schlechtes Gewissen in den Flieger steigen. Schön!
Kritikern, die das Fliegen als klimaschädigend bezeichen, wirft Mayrhuber “Öko-Populismus” vor.
Es braucht wohl noch einige Jahre des Öko-Populismus, bis die Lufthansa auf ihren Verantwortungseiten zugibt:
Dienstleistung ist unsere Profession.
Balance halten ist für uns Verpflichtung.
Rechnen fällt uns schwer.
Im Sinne ihrer Glaubwürdigkeit würden sich Fluggesellschaften selbst einen Gefallen tun, wenn sie nicht mehr versuchen würden, Klimaschon-Vergleiche mit der Bahn anzustellen. Denn die haben – mal ganz abgesehen von wissenschaftlichen Erkenntnissen – angesichts des schlechten Images der Fluggesellschaften so wenig Aussicht auf Erfolg wie nie zuvor. Da helfen auch keine Milchmädchen-Rechnungen á la “Der Umwelt zuliebe müsste man jede Strecke ab 350 Kilometer fliegen”.
Lieber Herr Mayrhuber, ich glaube, diese Aussage entlarven selbst passionierte Bild-Leser als glatte Frechheit.
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Die Mobilität der Zukunft – Vortrag in Essen
Juni 6, 2007 by kasi
Filed under Konferenzen
Die Mobilität der Zukunft – wohin wir uns bewegen. Ein Vortrag mit anschließende Diskussion im World-Café-Stil von Prof. Dr. Michael Schreckenberg (UDE) und PD Dr. Rudolf Juchelka (RWTH Aachen, UDE) am Donnerstag, 14. Juni 2007, 18.30 Uhr, im Glaspavillon (R12 S00 H12) Universität Duisburg-Essen, Universitätsstraße, 45141 Essen
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Auch Strassen sind urbane Gärten
Jetzt wollen wir uns nicht lange zieren und auch einen Beitrag zu Retos Blog-Karneval zu den Urbanen Gärten beisteuern.
Auch Strassen können urbane Gärten sein, zumindest kann man damit die unschöneren Auswüchse von Werbetafeln verschönern. Der holländische Künstler Helmut Smit hat sich als Bauarbeiter verkleidet die großen Werbetafeln vorgenommen und heimlich Bäume davor gepflanzt – die mittlerweile recht ansehnlich gewachsen sind. Eine nette Art der Guerilla-Bepflanzung.

Via Guerrilla-Innovation, Houtlust.
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Entschlankt das Auto – steigt aus!
März 10, 2007 by kasi
Filed under Blogosphäre, Campaigning
Das Wort “Fasten” stammt laut Wikipedia vom gotischen fastan = (fest)halten, beobachten, bewachen; bzw. althochdt.: fasten = fest (an den Geboten der Enthaltsamkeit festhalten).
Netterweise kann man gerade in der Fastenzeit eine Revival gutgemeinter Ratschläge beobachten – weniger Schokolade, weniger Alkohol, weniger Drogen, mehr Sonnenschein und mehr Duftkerzen. Einige deutsche Bischöfe hatten die Idee, den Verzicht auf das Auto anzuregen und die Aktion Autofasten ins Leben gerufen. Zusammen mit vielen anderen Organisationen, Behörden und NGOs weisen sie auf die ökologischen und gesundheitlichen Folgen des Autoverkehrs hin. Als Bonbon gibt es von einigen Verkehrsbetrieben in dieser Zeit verbilligte Zeitkarten. In Berlin hat die BVG leider nichts ähnliches angekündigt.
Aus PR-Sicht ist die Kampagne ideal: sie hat einen guten Zweck, sie tut niemanden weh, sie kostet die Kirchen (fast) nix, schafft ein gutes Image und ob die Kampagne einen Erfolg hat, lässt sich nicht wirklich beurteilen. Aber ob der Papst aufs Papamobil verzichtet? Read more
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Ranking der Gewissenserleichterer
Februar 24, 2007 by laberena
Filed under Organisationen
Die Tufts Climate Initiative (TCI), eine Initiative der Tufts University in Massachusetts, hat einen Leitfaden zusammengestellt, der einen Überblick über die Anbieter freiwilliger CO2-Kompensation bietet. Untersucht wurden u.a. die Genauigkeit der Berechnug der CO2-Emissionen, die Standards, nach denen die Förderprojekte ausgewählt werden und der Anteil der Einnahmen, die letztendlich den “grünen” Projekten zufließen. Read more
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Das nachhaltige Auto als Open-Source Projekt
Februar 20, 2007 by kasi
Filed under Blogosphäre
Ein sehr interesantes Experiment: weltweit arbeiten Entwickler an einem Auto, dass nicht nur als Open-Source-Auto jedem zum Nachbau zur Verfügung stehen soll, sondern durch modulare Bauweise, einem Elektro-Antrieb und einer maximalen Geschwindigkeit von 145 km/h auch ressourcenschonend arbeiten soll.
Via Summertime und Think!
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