NIKE verrät das Internet an die chinesische Regierung

August 23, 2008 by kasi  
Filed under Medien-Nachschau

Marina Hyde schreibt im Guardian-Blog über die Bemühungen des Sportartikelherstellers NIKE, beim Aufklären von Internetgerüchten die chinesischen Behörden einzuschalten.

Ein anonymer Internetuser hatte das Gerücht verbreitet, das NIKE den Hürdenläufer Liu Xiang dazu gedrängt hatte, aus dem Wettkampf auszusteigen, um die Marke nicht zu beschädigen. Die Firma hatte durch ganzseitige Anzeigen in China zu zeigen versucht, dass sie mit den Athleten durch dick und dünn geht. Als das Gerücht aufkam, wurden nun die chinesischen Behörden eingeschaltet, um herauszufinden, wer es gestartet hatte.

Charles Brooks, Pressesprecher von NIKE, betonte gegenüber der Zeitung The Guardian, dass es NIKE nur darum gehen würde, ihre Markenreputation zu beschützten, so wie das angeblich jede Firma tun würde, wenn falsche Beschuldigungen veröffentlicht würden.

Wie Martina Hyde ausführt, hat das ganze aber einen komischen Beigeschmack:

Didn’t the alarm bells ring the minute Brooks’ employers decided to get the government to help them with their inquiries? Wasn’t that the “Just don’t do it” moment? But Nike won’t comment on this. Is Nike even dimly aware of how the Chinese authorities might handle the culprit, particularly given the hysteria around the Liu Xiang situation? It’s unlikely to be a trip down to the libel courts. [...] But Nike is enlisting the services of a repressive regime to crush its enemies.

NIKE hätte andere Möglichkeiten gehabt, so einem Internetgerücht entgegen zu treten, aber die beste Strategie wäre gewesen, das ganze zu ignorieren. So zeigt das Unternehmen nur, dass die Marke wichtiger ist als Menschenrechte.


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Der WWF kümmert sich nicht nur um Pandabären…

Juni 28, 2008 by laberena  
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Mit einer Kampagne der Agentur BBH will der WWF in China auf seine Arbeit abseits des Pandaschutzes aufmerksam machen.

WWF Panda Wasser

WWF Panda Wald

WWF Panda Antilope

Via


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Der schmelzende Eisbär

April 30, 2007 by kasi  
Filed under Campaigning, Kunst

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WWF China hat eine Kampagne gestartet, um auf die Folgen des Klimawandels aufmerksam zu machen, indem sie eine Eis-Skulptur in Form eines Bären schufen, der von den Augen der Passanten langsam zerschmolz.

Via TheOrangeMarket


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WWF erzeugt ne schwarze Wolke

April 18, 2007 by kasi  
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Um auch in China auf den Klimawandel und den Einfluß des Autoverkehrs aufmerksam zu machen, hat der WWF eine schwarze Gummiwolke an einen Auspuff gehängt. Die Wolke ist gedacht für die 20to20-Kampagne, die durch sehr konkrete Tipps zeigen soll, wie man CO2 einsparen kann.
Via Aisberg, AdsoftheWorld


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Chinesischer Solarstrom

November 21, 2006 by kasi  
Filed under Medien-Nachschau

Wie heise.de berichtet, plant China ein Solarstromkraftwerk mit einer Kapazität von 100 Megawatt zu bauen. Das derzeit größte Solarstromkraftwerk steht in Bayern und produziert gerade mal 12 Megawatt – trotz einer Fläche von 77 Hektar.


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