Interview mit Martin von Coffee Circle

http://www.coffeecircle.com/media/Fotos/3_Unsere_Kaffees/Kaffee_beurteilen/coffee-circle-packungen_klein.jpgInspiriert von der eigenen Lust am verantwortungsvollen Kaffeekreislauf und einem Coffee Tasting-Workshop in der Berliner stiftung neue verantwortung haben wir Martin Elwert, einen der Geschäftsführer des derzeit hochgelobten Kaffee-Startups Coffee Circle, zu einigen Aspekten ihres Geschäftsmodells befragt.

Die Nachhall-Texter befragen Coffee Circle…
…zur Geschichte hinter Coffee Circle
Nachhall-Texter: Ihr kommt ursprünglich aus unterschiedlichen Branchen, die aber nichts mit Kaffee zu tun haben. Wie entstand die Idee, gemeinsam Coffee Circle (CC) zu starten?
Martin: Ja, wir waren alle drei Unternehmensberater und hatten gar nichts mit Kaffee zu tun. Aber Moritz war schon seit längeren Jahren in Äthiopien aktiv. Er hat dort mit seinem Bruder ein College für Waisenmädchen gebaut. In dem Rahmen war ich mit ihm das erste Mal in Äthiopien. Dort hatten wir dann die Idee für Coffee Circle, super Kaffee und direkte Entwicklungshilfe zu kombinieren.

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Verpflichtende Nachhaltigkeitsberichterstattung? Mit den Grünen auf Spurensuche

Verpflichtende Nachhaltigkeitsberichte: Die Grünen wollen endlich mehr Leben in die Debatte bringen (Makrodepecher / pixelio.de)

Im Mai 2011 hat die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen einen Antrag in den Bundestag eingebracht, mit dem soziale und ökologische Offen-legungspflichten für Unternehmen geregelt werden sollen. Faktisch bedeutet dies den Versuch, eine verpflichtende Nachhaltigkeits-berichterstattung in Deutschland zu etablieren – nicht nur für MNEs, sondern auch für KMUs einer relevanten Größe. Kaum ver-wunderlich, dass die Unternehmens-seite sich wenig begeistert (Login erforderlich) zeigt – steht sie doch für eine freiwillige Offenlegung nach dem Motto „Transparenz gerne, aber wir entscheiden, wer und wie“. Was ist vom Antrag der Grünen zu halten? Weiterlesen

“Nicht den Blick für soziale und ökologische Konsequenzen verlieren” – Create a difference von A.T.Kearney – Professionelles Coaching für NGOs

Seit 2006 gibt es das Projekt “Create a Difference” der Unternehmensberatung A.T. Kearney. Ziel des CSR-Projekts ist es, junge, engagierte Studierende bei der Durchführung von ehrenamtlichen Projekten zu coachen.

Eines der geförderten Projekte ist der ModelG8 e.V. – ein Verein, der Studierende dazu bewegen möchte, sich mit der Politik der G8 auseinanderzusetzen. Einmal im Jahr wird im Land der G8-Präsidentschaft eine ModelG8-Konferenz veranstaltet, die den G8-Gipfel simuliert und versucht, den Studierenden Einblicke in die komplexen Verhandlungen zu geben.

Nachdem das ModelG8-Projekt seit 2006 existiert, hat sich A.T. Kearney 2008 entschlossen, bei der Gründung des Vereins zu helfen. Dabei ging es nicht um finanzielle Beiträge, sondern eher Hilfe bei der Organisation der zu erledigenden Aufgaben und der Erstellung eines Zeitplans. Weiterlesen

Onedoes.org – share you story!


Everyone has the potential in them to make a difference. Our challenge is to understand the power we have over our destiny, and realise the opportunities we have to make a better world.

Durch die Webseite www.onedoes.org werden 1000 Leute gesucht, die durch ihre Handlungen als globale Vorbilder gelten können.

Sustainability from the inside out – Neue Wege für Schulen und Universitäten

aeebild21.jpgWorkshop von Art-Ecology-Education: Change – eine andere Weltsicht für nachhaltiges Leben, 11.+12. Oktober in Berlin

Was bedeutet nachhaltig leben eigentlich wirklich?

Nachhaltig leben ist für viele ein abstrakter Begriff. Einfach übersetzt heißt es: im Einklang mit der Natur leben.

Die deutsche Sprache macht es uns mit dem Begriff ‘nachhaltig’ nicht leicht. Weiterlesen

Jeden Tag ein wenig mehr – Müllkampagne in Neuseeland

Nach und nach wird der Müll, der an dieser Bushaltestelle gefunden wird, in die durchsichtige Werbe-Box gefüllt und zeigt so, wieviel Rubbish die Bürger der sonst so braven Stadt Auckland an ihren öffentlichen Plätzen hinterlassen.

Via Sebastian Backhaus und I believe in Advertising.

Innovation und globale Zusammenarbeit im Rahmen eines Nachhaltigkeitsansatzes

Entwurf von führenden Wissenschaftlern zeigt Nachhaltigkeit nicht als Kostenfaktor auf, sondern als Chance für Unternehmen, sich mit Innovationen langfristig erfolgreich aufzustellen

Führende Wissenschaftler haben sich zusammengesetzt und in ihrem Whitepaper „A New Mindset for Corporate Sustainability“ Thesen zum Erfolg von Unternehmen aufgestellt. Die Studie kann übrigens hier runtergeladen werden.

Im Kern ihres Whitepapers steht der Ansatz, wie Unternehmen sich erfolgreich zwischen Shareholdern (Anteilseigner), Society (Gesellschaft) und Sustainable Environment (Umwelt) positionieren können. Dabei müssten alle drei Felder vom Unternehmen wahrgenommen werden. Die Konzentration auf nur eines der Felder würde einer erfolgreichen langfristigen Unternehmensstrategie entgegenstehen. Nachhaltigkeit ist der Weg zu Innovationen, die die Unternehmen erfolgreich agieren lassen – soweit die Grundaussage der Wissenschaftler.

Der Weg zum Ziel sei es, dass in den obersten Führungsebenen ein Umdenken zu mehr Nachhaltigkeit stattfinde. Diese Weitsicht und Überzeugung auf der Führungsebene lasse neue Wertvorstellungen in alle restlichen Bereiche der Unternehmen fließen. Groß angelegte Umstrukturierungen seien also gar nicht nötig. Der Artikel nennt zudem die „10 Schritte, um Ihr Unternehmen zum Wegbereiter in Sachen Nachhaltigkeit zu machen“.

Praxisnahe Untersuchungen wurden in namhaften Firmen durchgeführt, unter anderem bei Marks & Spencer, Hyflux, Cemex und Shenzhen Water. Das große Einzelhandelsunternehmen Marks & Spencer hat beispielsweise mehr als 12 Tausend Lieferanten beratend mit einbezogen, um die besten Verfahren im Sinne der Nachhaltigkeit zu entwickeln. Der führende Zementhersteller Cemex hat ein neues Unternehmen gegründet, das für finanzschwache Hausbauer neben den Baumaterialien auch Kredite, Wissenstransfer und andere Dienstleistungen zur Verfügung stellt. Shenzhen Water versorgt in China Haushalte mit über 7 Millionen Litern Trinkwasser und hat durch Initiativen zur Abwasserbehandlung und Wasserwiederaufbereitung neue strategische Geschäftsfelder erschlossen, die mittlerweise mehr als 20 Prozent des Umsatzes ausmachen.

Die 10 Schritte zum nachhaltigen Wirtschaften und Handeln sind laut der Studie folgende:

  1. Machen Sie Innovation für Nachhaltigkeit zu einem Teil Ihrer Unternehmensvision.
  2. Formulieren Sie eine Strategie mit Nachhaltigkeit als Kerngedanken.
  3. Betten Sie Nachhaltigkeit in alle Teile Ihres Unternehmens mit ein.
  4. Lassen Sie den Worten Taten folgen.
  5. Gründen Sie ein Gremium, um nachhaltiges Wirtschaften und Handeln durchzusetzen.
  6. Stellen Sie feste Regeln auf.
  7. Holen Sie alle Beteiligten an Bord.
  8. Nutzen Sie das Potenzial Ihrer Mitarbeiter.
  9. Knüpfen Sie Kontakte.
  10. Denken Sie über den Nachhaltigkeitsbericht hinaus: Richten Sie alle Geschäftssysteme auf die Nachhaltigkeitsvision aus.

| Beitrag von Christoff Berlage, Texter bei den Textologen |

Diskutiere! startet in die zweite Runde – diesmal gehts um CO2-Neutralität

diskutiere.deHeute ist die Internetplattform www.diskutiere.de in ihre zweite Runde gestartet. Diesman gehts um das Thema CO2 Neutralität. Das Projekt wird gemeinsam von UPJ und O2 initiiert und realisiert.

In der Pressemitteilung heißt es:
“Welche Verantwortung tragen Unternehmen, Staat und Konsumenten beim Klimaschutz? Sind Konsumenten bereit, mehr Geld für umweltfreundliche Produkte auszugeben? Diese und weitere Schwerpunkte stehen auf der Onlineplattform zur Diskussion. Einschätzungen, Meinungen und Hintergrundinformationen liefern Expertenbeiträge von Thomas Brose von Klima-Bündnis, Mike Kelly von KPMG, Moritz Lehmkuhl von ClimatePartner, Hanns Michael Hölz, Vorstandssprecher von econsense und Global Head Sustainable Development der Deutschen Bank, und Susanne Bergius, Fachjournalistin für nachhaltiges Wirtschaften.”

Wir hoffen auf eine rege Diskussion!