Greenpeace im ewigen Eis auf Forschungsmission

20090712-radar-kay_1445315iDas Greepeace Schiff “Arctic Sunrise” ist zur Zeit in Grönland, um dort die Auswirkungen des Klimawandels auf die nördlichsten Eisgletscher zu untersuchen. Unterwegs auf dem Schiff ist auch der Fotograf Nick Cobbing. Eine Auswahl von Fotos sind bei Flickr und bei der britischen Zeitung Telegraph zu sehen. Via Futerra-Blog.

Praktikum bei Germanwatch im Bereich Klimapolitik

Germanwatch (Büro Berlin) sucht kurzfristig eine Praktikantin oder einen Praktikanten zur Mitarbeit in einer Klimakampagne. Zeit: 27. Juli 2009 bis 15. Oktober oder länger. Bewerbungsschluss ist der 23.7.2009.

Wir wünschen uns:

-Spaß am selbstständigen Recherchieren, Organisieren und Schreiben

-Eine gute schriftliche Ausdrucksweise

-Sehr gute Deutsch- und möglichst Englischkenntnisse

-Mindestens vier abgeschlossene Studiensemester

-Mindestens Vorkenntnisse im Bereich Klimawandel und Klimapolitik

Wir bieten:

-Mitarbeit in einer spannenden Kampagne internationaler und deutscher
NGOs mit dem Ziel, Deutschlands Klimaführerschaft in den Post-Kioto-
Klimaverhandlungen wieder herzustellen.

-Die Möglichkeit, Erfahrung zu sammeln in politischer Kampagnen- und Lobbyarbeit.

-Die Möglichkeit zur Teilnahme an Straßenaktionen.

-Die Möglichkeit zur Teilnahme an den UNFCCC-Klimaverhandlungen in Bonn (10.-14.8.2009)

- Einen Einblick in die Arbeit von Germanwatch sowie in die Arbeitsweise anderer unterschiedlichster NGO-Akteure im Bereich Klimapolitik.

Ein Praktikumsgehalt kann leider nicht zugesagt werden, wir prüfen
jedoch derzeit die Möglichkeit der Umwandlung in eine bezahlte Projektassistenzstelle.

Bewerbungsunterlagen (Lebenslauf, Motivationsschreiben) und Fragen an Oldag Caspar, caspar(at)germanwatch.org, Telefon 030 / 2888 356-85

Via vorwärts.de

Die Rechnung – Kurzfilm über Nord-Süd-Gerechtigkeit

Germanwatch.org ist eine NGO, die sich intensiv mit Nord-Süd-Gerechtigkeit auseinandersetzt. Da die Folgen des Klimawandels insbesondere die ärmeren Ländern betreffen, aber der Klimawandel eher von den reicheren Ländern ausgelöst wurde, ist das Thema auch für Germanwatch hochaktuell.

2008/2009 wurde ein Kurzfilmwettbewerb durchgeführt, um Nord-Süd-Gerechtigkeit noch etwas griffiger kommunizieren können. Gewonnen hat den Film ein Drehbuch der Firma Eco-Film aus Berlin, die Nachhaltige Filme herstellt.

Der Film wurde mit Unterstützung des Bundesministeriums für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung und namhaften Schauspielern wie Benno Führmann produziert.

Mir gefällt der Film ganz gut, allerdings frage ich mich, ob Youtube-Nutzer, die mit Nord-Süd-Gerechtigkeit noch nicht in Berührung gekommen sind, wirklich sich den Film in voller Länge angucken werden, weil sich das Gespräch schon ziemlich lange hinzieht, bevor es zur Pointe kommt. Klar, politisch korrekt ist er natürlich, auch gut umgesetzt, aber ich glaube, er wird es schwer haben, einem breiteren Publikum aufzufallen.

Transition Town – Berlin Friedrichshain-Kreuzberg

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Angesichts zunehmender Rohstofferschöpfung und drohender Klimakapriolen kann man den Zustand der 1992 in Rio initiierten weltweiten Bewegung für eine nachhaltige Entwicklung nur als Katastrophe bezeichnen. Die „Lokale Agenda 21“-Initiativen dümpeln vor sich hin oder sind bereits sanft entschlafen, der ganze Komplex aus UNO-Konferenzen, wohlklingenden Absichtserklärungen von Regierungen oder Verwaltungsbehörden und gutgemeinten Vor-Ort-Aktionen hat sich als mehr oder weniger wirkungslos erwiesen.

Gegenwärtig wird nicht am berühmten „Umbau der Industriegesellschaft“ gearbeitet, sondern an Plänen für neue Kohle- oder Kernkraftwerke, und der bereits eingetretene Mangel an Erdöl soll dadurch behoben werden, dass man im Norden Kanadas mit enormen Folgeschäden für Mensch und Natur Ölsand zu Treibstoff verarbeitet. Die Wachstumsideologie herrscht so unangefochten wie eh und je.

Mit diesen deutlichen Worten erläutert die Initiative Transition Town Berlin Friedrichshain-Kreuzberg ihre Motivation, den Berliner Stadtteil auf die Folgen des Oil-Peaks und den Klimawandel vorzubereiten. Das „Transition Town Movement“ ist ein Bewegung, die in den letzten drei Jahren in mehr als 30 Kommunen und Regionen lokale Graswurzel-Initiativen gebildet hat.

Am 5. September 2009 wird es ein großes Transition Town Festival in Berlin geben, auf dass sich die Nachhall-Texter schon jetzt freuen. Weitere Infos über die Initiative im Wiki.

Moveon.org – Clean Free Energy

pu_sticker_fullMoveOn.org macht Druck auf die Obama-Regierung und den amerikanischen Kongress, die Förderung von sauberen Energietechnologien voranzutreiben, mit einem von Shepard Fairy gestalteten Aufkleber, der auch den berühmten Obama-Hope-Aufkleber gestaltet hatte. Schade, dass man die Aufkleber nicht in Deutschland bestellen kann.

Energie für Engagierte | Von Grünwäschern?

Das schwedische Energieuternehmen Vattenfall hat sich wieder mal was Neues in Sachen “Klimaschutz” einfallen lassen. Nach der Klimaakademie hat Vattenfall jetzt eine neue Kampagne mit dem Titel “Verbraucher gegen den Klimawandel” gestartet. Zweck der Plattform sei, “Menschen zum Handeln [zu] ermutigen und ihren Einfluss als Staatsbürger und Konsumenten geltend zu machen, damit Politiker und Unternehmen die notwendigen Schritte gegen den Klimawandel einleiten.” Aha.
Wie wäre es denn, wenn Vattenfall selbst einen nennenswerten Beitrag zum Klimaschutz leisten würde statt sich in grünwaschenden Web 2.0-Spielereien zu versuchen und die Verantwortung an den Verbraucher weiterzuschieben?

Via Klimalügendetektor und Greenpeace News.

Wikiwoods-Aktion Ende Oktober

Wer immer schon mal einen Baum pflanzen wollte, kann vom 24.-26. Oktober 2008 zusammen mit der Initiative WikiWoods und dem Spechtwald gleich vier- bis fünftausend Bäume in die Erde setzen. Mit so vielen Rot- und Hainbuchen, und zudem mit Winterlinden, Ahornbäumen und Aspen werden die freiwilligen Naturschützer an diesem Wochenende Flächen mit Nadelholz-Monokulturen in naturnahe Mischwälder umwandeln. Neben dem aktiven Pflanzen bekommen die Freiwilligen durch teilnehmende Forstwirte Einblicke in die regionale Waldstruktur. Laien und Experten sind gleichermaßen willkommen! Mehr Infos…

World Bank Film Competition: Vulnerability Exposed – Social Dimensions of Climate Change

“Vulnerability Exposed: Social Dimensions of Climate Change” is a competition of 2-5 minute documentaries that highlight the social aspects of climate change as experienced and/or observed by film-makers around the world. They hope to receive submissions which creatively showcase the implications of climate change for conflict, migration, urban space, rural institutions, drylands, social policy, indigenous peoples, gender, governance, forests and/or human rights.

Man kann eine Reise nach Washington gewinnen. Weitere Informationen unter www.worldbank.org/sdccfilmcontest. Bewerbungsfrist ist der 24. Oktober.

Stern, Spiegel, CNN: Tanzen gegen den Klimawandel


Stern:

Junge Holländer können jetzt mit gutem Gewissen feiern: In Rotterdam hat die erste Öko-Disko eröffnet und eine ganz neue Methode zum Klimaschutz etabliert: tanzen. Je heftiger die Tanzfläche bearbeitet wird, desto mehr Strom entsteht.

Spiegel:

The club will be among the first in the world to give back some of what dancers leave on the floor – and it is part of a larger effort by Enviu subsidiary Sustainable Dance Club (SDC) to introduce environmental technology to an industry that has traditionally been a voracious consumer of electricity.

Mehr zum Club auf Sustainable Rotterdam, bei Treehugger und über menschlicher Energie auf Green Micro Gym.

Update: Ein Interview mit den Machern bei Sound of Sirens .

Audiovisuelle Kommunikation Erneuerbarer Energien, Energie-Effizienz und Klimafolgen – Sommeruniversität in Chile


Der Klimawandel ist in der Mitte der Gesellschaft als Thema angekommen. Doch die Bilderwelt dazu ist klein: man kennt den Eisbären auf der kleinen Scholle, die schmelzenden Gletscher und die bedrohlichen Unwetter und Naturkatastrophen zumeist in fernen Ländern – vielleicht noch Al Gores Multimedia-Präsentation. Aber haben diese Bilder Gestaltungsmacht? Lösen sie Veränderungen aus?

In Berlin und Santiago de Chile findet die halbjährige Sommeruniversität statt, die sich die Verbreitung und Akzeptanz von Themen nachhaltiger Entwicklung, zur internationalen Verständigung über Wege des Klimaschutzes, dem Erhalt der Biodiversität, dem Strukturwandel in der Energiewirtschaft verschrieben hat und dazu die Kommunikationsformen des Web 2.0 beleuchten will. Weiterlesen

Climateshorts – Kurzfilmwettbewerb zum Klimawandel

climateshorts


Dreh deinen eigenen Video- oder Handyclip zum Klimawandel! Ob aufrüttelnd, witzig, ehrlich, dramatisch, böse, romantisch oder einfach nur genial: Gefragt sind Ideen, die verändern und damit einen Beitrag zum Schutz des Klimas leisten. Nimm’ deine Digitalkamera, die alte Super 8 Kamera von Opa oder dein Handy in die Hand und mach mit!

Der Wettbewerb wird veranstaltet von der Münchener Initiative CSR (MICSR) in Kooperation mit dem Filmmuseum München und weiteren Partnern aus Wirtschaft und Zivilgesellschaft.

Danke an Sophie von Fairdo für den Hinweis!

Bayern-Wahl: SPD und Grüne thematisieren Atomenergie und Klimawandel

gruenebayernBei der Landtagswahl in Bayern am 28. September sind vor allem Grüne und SPD mit Kampagnen zur Atomenergie aufgefallen. Die SPD fordert die Bürger keck auf: “79% der Bayern wollen keine neuen Atomkraftwerke – Dann wählt doch auch so!”

Wahrscheinlich würden auch eine Mehrheit der Bayern gerne Franz Beckenbauer zum bayerischen König krönen und das wäre dann vielleicht nicht im Sinn der SPD. Aber ich finde die Kampagne eigentlich ganz witzig, weil sie suggeriert, dass die Bayern im eigenen Interesse eher die SPD wählen sollten. Weiterlesen

David Letterman: Klimawandel – wir sind alle tot!

David Letterman, der bekannte amerikanische Talkshow-Host hat kürzlich einen längeren Monolog über den Klimawandel gehalten, der überraschend offen ist. Letterman sagt mit deutlichen Worten, dass es schon längst zu spät sei, den Klimawandel aufzuhalten, und dass es seit den 80er Jahren keinen Politiker gegeben hat, der sich des Themas richtig angenommen hat.