Nachhaltiger Wassersport: Per Kajak den Wannsee erkunden

Juli 28, 2009 by laberena  
Filed under Nachhall Texte

EntenfamilietrifftKajeckenWen die Sonnenstunden in den nächsten Wochen raus aufs Gewässer rund um Berlin ziehen, der sollte mal bei berlin-outside.de am Wannsee vorbeischaun. In Rad- und Laufnähe des S-Bahnhof Wannsee gelegen, bietet das Team um Wolfgang Glaubitz neben Touren und Kursen für unterschiedlich erfahrene Wassersportler auch Kajaks zur (Halb-)Tagesmiete an: Für 25 Euro kann man im 2er-Kajak rund vier Stunden quer über den Wannsee paddeln, die ausladenden Gartenanlagen der umliegenden Anwesen bestaunen oder zwischendurch an den kleinen Buchten “parken” und verschnaufen.
Ein (noch) Geheimtipp für nachhaltigen Wassersport in und um Berlin!


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Wohlstand ohne Wirtschaftswach…

Juli 18, 2009 by laberena  
Filed under Blogosphäre

Wohlstand ohne Wirtschaftswachstum, Konferenz des Denkwerks Zukunft 30.11. in Berlin mit Ottfried Höffe + Dennis Meadows http://is.gd/1DdM8


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Transition Town – Berlin Friedrichshain-Kreuzberg

Juli 12, 2009 by kasi  
Filed under Campaigning, Konferenzen

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Angesichts zunehmender Rohstofferschöpfung und drohender Klimakapriolen kann man den Zustand der 1992 in Rio initiierten weltweiten Bewegung für eine nachhaltige Entwicklung nur als Katastrophe bezeichnen. Die „Lokale Agenda 21“-Initiativen dümpeln vor sich hin oder sind bereits sanft entschlafen, der ganze Komplex aus UNO-Konferenzen, wohlklingenden Absichtserklärungen von Regierungen oder Verwaltungsbehörden und gutgemeinten Vor-Ort-Aktionen hat sich als mehr oder weniger wirkungslos erwiesen.

Gegenwärtig wird nicht am berühmten „Umbau der Industriegesellschaft“ gearbeitet, sondern an Plänen für neue Kohle- oder Kernkraftwerke, und der bereits eingetretene Mangel an Erdöl soll dadurch behoben werden, dass man im Norden Kanadas mit enormen Folgeschäden für Mensch und Natur Ölsand zu Treibstoff verarbeitet. Die Wachstumsideologie herrscht so unangefochten wie eh und je.

Mit diesen deutlichen Worten erläutert die Initiative Transition Town Berlin Friedrichshain-Kreuzberg ihre Motivation, den Berliner Stadtteil auf die Folgen des Oil-Peaks und den Klimawandel vorzubereiten. Das „Transition Town Movement“ ist ein Bewegung, die in den letzten drei Jahren in mehr als 30 Kommunen und Regionen lokale Graswurzel-Initiativen gebildet hat.

Am 5. September 2009 wird es ein großes Transition Town Festival in Berlin geben, auf dass sich die Nachhall-Texter schon jetzt freuen. Weitere Infos über die Initiative im Wiki.


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Kohle nur noch zum Grillen – Witzige Protestaktion gegen Kohlekraftwerke

Oktober 2, 2008 by kasi  
Filed under Horizont, News

kohlenurnochzumgrillen.jpgAm letzten Freitag protestierte eine Gruppe Kohlekraftgegner vor der Vattenfall Zentrale in Berlin, indem sie auf einem kleinen Kohlengrill Tofuwürstchen brieten und an die Passanten verteilten.

Die Aktion Kohle nur noch zum Grillen will die Berliner über das geplante Kohlekraftwerk im Bezirk Lichtenberg zu informieren:

Der Energiekonzern Vattenfall möchte in Berlin ein neues Steinkohle-Kraftwerk bauen, das jährlich über 4 Millionen Tonnen CO₂ freisetzen wird. Diese Menge entspricht rund 20 Prozent der jetzigen Berliner CO₂-Emission. Damit wären die Klimaschutzziele von Berlin hinfällig. Berlin hat sich freiwillig verpflichtet, bis 2030 50 Prozent seiner CO₂-Emissionen einsparen zu wollen. Bis zum Jahr 2050 ist sogar eine Absenkung der Emissionen um 80 Prozent gegenüber 1990 geplant.

Bereits eine Woche zuvor waren den Betreibern des Braunkohlekraftwerks Jänschwalde der Bratgeruch in die Nase gestiegen, damals waren mehrere tausende Klimaschützer in die brandenburgische Provinz gereist.

Interessanterweise gab es damals auch Gegen-Aktionen des Kraftwerkbetreibers:

Der Energiekonzern Vattenfall, Betreiber des Kraftwerks, schien dagegen, zumindest im Vorfeld, richtig beeindruckt von der Anti-Kohle-Demonstration gewesen zu sein. Die Imageberater und Öffentlichkeitsarbeiter des Wirtschaftsunternehmens hatten sich sichtlich Mühe gegeben, dieses „angemessen“ zu präsentieren. Vor den riesigen Kühltürmen hatten zwei Kräne ein überdimensionales Transparent in die Höhe gezogen, das direkt hinter der Bühne baumelte. Aufschrift: „Kohle fördern, CO2 stoppen, wir arbeiten dran“.

Klare Sache, mit dem Märchen von CO2-freier Kohleverbrennung wollte man die Medienbilder der Demo dominieren. Der Sprecher der Klima-Allianz kommentierte diese plumpe, unsportliche Dreistigkeit mit den Worten: „Dieses Transparent, das größer als die Kundgebungsbühne ist, ist ein typisches Beispiel für gekaufte Öffentlichkeit.“

Ich muß ganz ehrlich sagen – so unsportlich finde ich das gar nicht. Die politische Auseinandersetzung um Energiepolitik wird nun mal mit Symbolen und Bildern geführt, wie das Bild vom Korken, der in den Schornstein des Kraftwerks gesteckt wird, beweist. Wenn die Klimaschützer das Kraftwerk als Kulisse für eine politische Aktion nutzen, finde ich es nicht tragisch, wenn die Kraftwerksbetreiber die Medienaufmerksamkeit nutzen, um ihren Standpunkt darzustellen.

Bei der Aktion am letzten Freitag gab es anscheinend keine Gegen-PR von Vattenfall, dafür war die Protest-Gruppe vielleicht auch zu klein. Berliner und Nicht-Berliner, die sich auch für Currywurst und Klimaschutz begeistern können, können aber bei neuen geplanten Aktionen gerne mitmachen.

Mir wäre es lieber, wenn auch beim Grillen keine Kohle verwendet werden würden. Mit einem Solargrill kann man zum Grillen auch die Sonne nutzen – vielleicht sollte man für einen der nächsten Aktionen so ein Gerät verwenden.

Bilder von Friekoop und Anja Vatterodt


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CR and Governance | 8.-10.10. in Berlin

September 26, 2008 by laberena  
Filed under Konferenzen

Bereits zum dritten Mal findet dieses Jahr vom 8. bis 10. Oktober die CSR Conference der Humboldt Uni in Berlin statt. Die Konferenz richtet sich sowohl an Wissenschaftler als auch Akteure aus Gesellschaft und Unternehmen.

Zu den Referenten zählen unter anderem:

Mehr Infos zu Programm und Referenten findet Ihr hier.
Die Nachhall-Texter werden voraussichtlich auch vor Ort sein.


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Auf heißen Kufen unterwegs

September 2, 2008 by kasi  
Filed under Campaigning

Zur Zeit fallen in Berlin drei Plakatmotive auf, die so unsinnig wie albern sind: ein Sportler im Kanadier mit Wärmeflasche, ein Schlittschuhläufer mit Bügeleisen und eine Tennisspielerin mit Waffeleisen. Die Motive sind Teile der Kraft-Wärme-Koplungskampagne der Stadt Berlin. Diese soll Hausbesitzern und Mietern die Vorzüge von Kraft-Wärme-Kopplung verdeutlichen.

Auch wenn das ein hehres Anliegen ist, so sind die Motive ziemlich fehlplaziert. Warum ist ein Wassersportler mit Wärmeflasche effizienter? Warum sollte der Tennish-Aufschlag mit einem gußeisernen Waffelgerät besser gelingen? Und ob die Schlittschuhläuferin so viel Spass daran hätte, wenn ihr das Eis unter den Füßen dahinschmilzt? Seltsame Symbolik.

Wenn man schon die sympathischen Sportler heranzieht, wie wäre es dann mit etwas Humor? Ein Radler, der auf dem Heimtrainer durch seine athletisch-erhöhte Körperwärme der Oma im Stockwerk oben drüber die Füße wärmt, wäre vielleicht noch einprägsamer gewesen. Read more


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