Seife in Afrika – Wie gut gemachte Werbung Verhaltensänderungen bewirken kann

Juli 16, 2008 by kasi  
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Ein länger Artikel in der New York Times über die Kooperation von Werbeexperten und NGOs in Afrika beim Thema Hygiene:

“For a long time, the public health community was distrustful of industry, because many felt these companies were trying to sell products that made people’s lives less healthy, by encouraging them to smoke, or to eat unhealthy foods, or by selling expensive products people didn’t really need. But those tactics also allow us to save lives. If we want to really help the world, we need every tool we can get.”


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Prenzlberg ist nicht cool.

Mai 20, 2008 by laberena  
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Ich habe heute einen sehr guten ZEIT-Artikel (Henning Sussebach: “Bionade-Biedermeier”, ZEIT-Magazin Leben 46/2007) über die selbstverliebten Pseudo-Alternativen aus Berlins ehemaligem Szene-Bezirk wieder entdeckt.

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Auf den Straßen ringsum parken zig Citroëns aus den Sechzigern und Vespas aus den Siebzigern, gefahren von Männern mit Günter-Netzer-Frisuren. Im Spielzeugladen Kinderstube wird gebrauchtes Spielzeug verkauft, Fisher-Price-Kipplaster aus den Achtzigern – für 69 Euro. Junge Eltern rekonstruieren ihre eigene Kindheit, als hätten Gegenwart und Zukunft nicht viel zu bieten. Manchmal wirkt das ein wenig ängstlich, oft wirkt es wie Westalgie im Osten. Die Läden, in denen diese Sehnsucht nach dem Gestern bedient wird, ob mit Nierentischen, Plattenspielern oder riesenrädrigen Kinderwagen, sind sehr teuer. Nur das „Du“ kriegt man hier immer noch umsonst: „Da kaufst du dir aber echt was Gutes, du.“

Die wahren LOHAS wohnen eh in Neukölln.

Danke an BAsT von BOKOROST für den Tipp und an das tazblog für das Bild!


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Nachhaltigkeit und Greenwashing: Utopia fragt, Schaltegger antwortet

März 16, 2008 by laberena  
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Auf Utopia.de ist mir heute ein Interview mit Prof. Dr. Schaltegger, Lehrstuhl für Nachhaltgkeitsmanagement am Center for Sustainability Management der Leuphana Universität Lüneburg zum Thema Nachhaltigkeitsmanagement und Greenwashing aufgefallen. Schaltegger geht dabei auf die unterschiedlichen Zwänge ein, denen unterschiedliche Branchen unterliegen. So spielt öffentlicher Druck genauso eine Rolle wie eine zunehmend “nachhaltige” Marktnachfrage oder Regulierungsdruck. Unternehmen, die in besonders sensiblen sozial-ökologischen Branchen operieren, weisen laut Schaltegger das größte Potenzial auf, sich durch strategisches Nachhaltigkeitsmanagement zu positionieren.
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‘Crude Impact’

Februar 2, 2008 by lars  
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crudeimpact.jpgDer Film “Crude Impact” zeigt das Ausmass, dass die Entdeckung und Förderung des Öls auf die Entwicklung unserer Wirtschaft und unserer Gesellschaft hat und das Ausmass der Umweltzerstörung, der Gewalt und der Menschenrechtsverletzungen, die dadurch verursacht werden. Unbedingt anschauen!


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Lufthansa rechnet sich das Fliegen schön

November 20, 2007 by laberena  
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Spiegel Online berichtet heute über ein Interview des Chef-Kranichs Wolfgang Mayrhuber mit der Bild. “Wer die Umwelt liebt, der fliegt”. Ach so?
Laut Aussage des Lufthansa-Chefs kann man heutzutage ganz ohne schlechtes Gewissen in den Flieger steigen. Schön!

Kritikern, die das Fliegen als klimaschädigend bezeichen, wirft Mayrhuber “Öko-Populismus” vor.

Es braucht wohl noch einige Jahre des Öko-Populismus, bis die Lufthansa auf ihren Verantwortungseiten zugibt:

Dienstleistung ist unsere Profession.
Balance halten ist für uns Verpflichtung.
Rechnen fällt uns schwer.

Im Sinne ihrer Glaubwürdigkeit würden sich Fluggesellschaften selbst einen Gefallen tun, wenn sie nicht mehr versuchen würden, Klimaschon-Vergleiche mit der Bahn anzustellen. Denn die haben – mal ganz abgesehen von wissenschaftlichen Erkenntnissen – angesichts des schlechten Images der Fluggesellschaften so wenig Aussicht auf Erfolg wie nie zuvor. Da helfen auch keine Milchmädchen-Rechnungen á la “Der Umwelt zuliebe müsste man jede Strecke ab 350 Kilometer fliegen”.

Lieber Herr Mayrhuber, ich glaube, diese Aussage entlarven selbst passionierte Bild-Leser als glatte Frechheit.


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Diskutiere! startet in die zweite Runde – diesmal gehts um CO2-Neutralität

November 20, 2007 by laberena  
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diskutiere.deHeute ist die Internetplattform www.diskutiere.de in ihre zweite Runde gestartet. Diesman gehts um das Thema CO2 Neutralität. Das Projekt wird gemeinsam von UPJ und O2 initiiert und realisiert.

In der Pressemitteilung heißt es:
“Welche Verantwortung tragen Unternehmen, Staat und Konsumenten beim Klimaschutz? Sind Konsumenten bereit, mehr Geld für umweltfreundliche Produkte auszugeben? Diese und weitere Schwerpunkte stehen auf der Onlineplattform zur Diskussion. Einschätzungen, Meinungen und Hintergrundinformationen liefern Expertenbeiträge von Thomas Brose von Klima-Bündnis, Mike Kelly von KPMG, Moritz Lehmkuhl von ClimatePartner, Hanns Michael Hölz, Vorstandssprecher von econsense und Global Head Sustainable Development der Deutschen Bank, und Susanne Bergius, Fachjournalistin für nachhaltiges Wirtschaften.”

Wir hoffen auf eine rege Diskussion!


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Deutscher Umweltpreis geht erstmalig an eine Frau

Oktober 28, 2007 by anja  
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Irgendwie ist es doch verwunderlich – und dann doch wieder nicht. Wie kommt es nur, dass erst nach 15 Jahren auch eine Frau den Deutschen Umweltpreis von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) erhält? Beate Weber, langjährige Oberbürgermeisterin von Heidelberg, ist die Auserwählte. Einzige bisherige Ausnahme war 2004 ein Ehrenpreis für Loki Schmidt, die Frau des ehemaligen Bundeskanzlers Helmut Schmidt, für ihre Verdienste im Naturschutz.

So viele Frauen sind für Umwelt und Nachhaltigkeit aktiv, aber sie profitieren immer noch selten von Preisen und Ehrungen – die aber wichtig sind, um ernstgenommen und in größerem Rahmen gehört zu werden. Und auch die Umwelt-PR braucht Frauen-Gesichter: aus Gründen der Gerechtigkeit, aber auch als Vorbild, als “Leuchtturm” für Mädchen und Frauen, die motiviert und ermutigt müssen, damit auch sie ihre Sichtweisen in unsere Umwelt- und Nachhaltigkeitspolitik tragen.
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ASA gegen Greenwashing

August 23, 2007 by laberena  
Filed under Medien-Nachschau, Organisationen

ASA LogoWie der Nachhaltigkeitsrat in seinem aktuellen Newsletter berichtet, versucht die britische Werbeaufsicht ASA (Advertising Standards Authority), dem zügellosen Greenwashing mehrerer Unternehmen (darunter Toyota, easyJet und VW) entgegenzuwirken, indem sie Anzeigen mit offensichtlich unrichtigen oder missverständlichen Aussagen verbieten lässt.

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Landwirtschaftsministerium und Wikipedia-Einträge

Juni 27, 2007 by kasi  
Filed under Blogosphäre, Medien-Nachschau

Erstes staatliches Projekt zur Einflussnahme auf Wikipedia startet in Deutschland -
Betreiber erfreut über PR-Texte des Landwirtschaftsministeriums

Vor einigen Wochen hatten wir darüber schon mal berichtigt, jetzt scheint aus der Idee Wirklichkeit geworden sein, denn das deutsche Landwirtschaftsministerium unterstützt mittels der Agentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR), ein vom Landwirtschaftsministerium gegründeter Verein, und dem Nova-Institut, das seit 1994 besteht, den Ausbau des Themenbereiches zu nachwachsenden Rohstoffen in der Online-Enzyklopädie Wikipedia.

Insbesondere geht es darum, die Faktenlage zu Nachhaltigen Rohstoffen zu ergänzen:

Umwelt-Experten sehen beispielsweise Biosprit durchaus kritisch: Die Energie- und CO2-Bilanzen sind bei einem Extraanbau der Pflanzen durch den Input an Energie belastet. Die Einsparung von fossiler Energie ist sehr gering, und bei bestimmten Produktionsformen wie zum Beispiel Bioethanol aus Weizen sogar negativ. Das gilt ebenso für die CO2-Erspanis, denn der Anbau von Raps kostet Energie für Düngemittel, Traktoren, Mähdrescher, Transport, den Bau von Ölmühlen und die Verarbeitung. In Ländern wie Brasilien wird bereits Regenwald zu Gunsten der Ethanolerstellung gerodet. Auch in vielen anderen Entwicklungsländern wird die häufig ohnehin unzureichende Nahrungsproduktion zugunsten von industriell nutzbaren Pflanzen weiter zurückgefahren.

Das Projekt ist eigentlich sehr interessant, da es die erste größere Kooperation einer staatlichen Stelle mit Wikipedia ist. Ganz entscheidend wird es sein, zu verstehen, wie die Wikipedia-Community funktioniert, denn es muß nicht notwendigerweise sein, dass die Informationen des Landwirtschaftsministeriums als einzige vertrauenswürdige Quelle bestehen bleiben. Wie man darauf reagiert, wenn zum Beispiel Artikel der Agentur als Löschkandidaten oder fehlender Neutralität gekennzeichnet werden, ist mir noch überhaupt nicht klar. Aber wenn wie geplant dazu Seminare stattfinden sollen, dann würde ich gerne teilnehmen.

Mehr findet sich auf Internet.com und Spiegel-Online.


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The “Great Global Warming Swindle”-Schwindel

April 16, 2007 by laberena  
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2007 kam ein Dokumentarfilm in die amerikanischen und britischen Fernsehhaushalte, der Fakten gegen den Klimawandeln sammelte. Das besondere an diesem Film war, dass er mit dramatischen Bildern und Interviews mit klimakritischen Wissenschaftlern sehr viel Aufruhr in der Debatte um den Klimawandel erzeugt hat. Channel 4 hat sogar eine sehr umfangreiche Seite erstellt, die nicht nur den Film zeigt, sondern auch die wichtigsten Argumente zusammenfasst. Read more


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Von nachhaltigen Finanzanlagen…

April 15, 2007 by kasi  
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…berichtet die ZEIT.


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Eine kleine Geschichte der Öko-Bewegung…

April 14, 2007 by kasi  
Filed under Medien-Nachschau

…vor dem Weltkrieg, während der Nazi-Zeit, in der Hippie-Zeit und heute liefert der Tagesspiegel.


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Atomkraft als Klimakiller

April 10, 2007 by kasi  
Filed under Medien-Nachschau

Die Oxford Research Group hat einen Report herausgegeben, der den Klimaeffekt von Atomenergie diskutiert und insbesondere den Abbau von Uran auf seine Klimawirkungen hin untersucht. Allerdings wird der Report auch dafür kritisiert, dass er der Atomenergie zu starke Klimarucksäcke aufbürden würde.
(Via Ulrich Kelber)


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Die Reise der Bohnen in der NEON

März 5, 2007 by kasi  
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07_02_18.jpgHeute habe ich die Februar-Ausgabe der NEON von meiner Vermieterin noch einmal durchgelesen. Dabei bin ich durch Zufall auf den Artikel “Die Reise der Bohnen ” gestossen.

Erst nur oberflächlich durchblätternd, dann intensiv gelesen, muss ich sagen, dass die Reise der Bohnen einer der besten Artikel zur Ambivalenz von Fair-Trade-Produkten, zur Rolle der EU-Agrarsubventionen, zu Korruption im reichen Norden und im armen Süden ist, den ich je gelesen habe. Read more


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DUH Umwelt-Medien-Preis verliehen

Januar 23, 2007 by abono  
Filed under Wettbewerbe

Zum elften Mal hat die Deutsche Umwelthilfe den DUH-Umwelt-Medienpreis für „herausragende Leistungen bei der journalistischen und schriftstellerischen Auseinandersetzung mit der Erhaltung der natürlichen Lebensgrundlagen“ verliehen. Read more


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