Mission Sustainability geht in die dritte Runde
30. Mai, 2009 von laberena
In News, Wettbewerbe

Der vom RNE inittierte Wettbewerb Mission Sustainability – Gemeinsam für Nachhaltigkeit! sucht auch dieses Jahr frische Ideen zum Thema Nachhaltigkeit in Form von Text-, Video-, Audio-Dateien oder Illustrationen.
Deadline für Einreichung der Ideen ist der 28. September – im November werden dann in Berlin die besten Projekte von Ratsmitgliedern prämiert.
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Diktatoren haben Angst vor Mäusen
20. Mai, 2009 von kasi
In Campaigning, News
Da springen sie auf Sessel und Sofas, aus Angst vor einer kleinen Computermaus, die per Internet für die Menschenrechte kämpft. Tolle Kampagne der International Society for Human Rights. (Via IbelieveinAdv)
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50 Autos sind ein Bus
Aus 50 verschrotteten Saabs und Volvos ist ein Kunswerk von der Werbeagentur Acne zusammengesetzt, das neben der Autobahn zum Flughafen in Stockholm aufgestellt wurde, um die Schweden auf den Umstieg zum Flughafenbus zu bewegen. Auf der Unternehmenswebsite von Flygbussarna kann man das Kunstwerk live betrachten und in diesem Youtube-Film wird erzählt, dass das Kunstwerk auch einige Staus verursacht hat.
Weitere Bilder über das Projekt auf CreativeReview.
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Wie Du mir so ich Dir
11. Mai, 2009 von kasi
In Campaigning, News
Die Global Coalition for Peace hat eine Kampagne gestartet, die auf englisch lautet “What goes around comes around. Stop the War in Iraq”, auf deutsch grob übersetzt mit “Wie Du mir so ich Dir”, oder “Wer anderen eine Grube gräbt…”
Bemerkenswert sind aber insbesondere die Kampagnenbilder von der Agentur Big Ant International, die ein Motiv um eine Säule wickeln und damit einen interessanten Effekt erzielen.
Via Osocio
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Holk zählt Vögel – eine neue Aktion vom unglaublichen Holk
10. Mai, 2009 von kasi
In Blogosphäre, News
Der unglaube Holk ist wieder unterwegs, diesmal im Rahmen der “Stunde der Gartenvögel” der NABU. Vogelfreunde quer durch die Republik sind aufgerufen, eine Stunde lang alle Vögel in ihrem Garten zu notieren und dem NABU zu melden. Gewinnen kann man ein Fahrrad und eine Reise nach Kopenhagen, und weitere Preise.
Wer den unglaublichen Holk kennt, wird verstehen, dass er die Sache nicht ganz zu ernst nimmt: sein erstes Vogelzähl-Territorium ist der Baumarkt, für den eine Kleingartenkolonnie platt gemacht wurde. Mehr lesen
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Skaten für Afghanistan – Bannerwettbewerb
14. April, 2009 von kasi
In News, Wettbewerbe

Skateistan ist eine von einem Australier in Afghanistan gegründete Skateboard-Schule, die sich zum Ziel gesetzt hat, den Straßenkinder von Kabul in ihrem bescheidenen Alltag mal etwas interkulturellen Ausgleich, aber vor allem für ein paar Stunden Freude und Ablenkung zu bieten.
Wer helfen will, Banner für die Skate-Schule herzustellen, kann sich direkt bei René melden.
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Recycling Bins From Around the World
23. März, 2009 von laberena
In Blogosphäre, News
Habe gerade bei Treehugger eine nette Fotostrecke von Wertstoffbehältnissen weltweit gefunden.
Ob lachende Gesichter die Recycling-Quote steigern? Mehr lesen
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Quit Cutting | Kampagne von Green Korea United
21. Dezember, 2008 von laberena
In Campaigning, News
The Forest is up to you!
In einer neuen Kampagne zeigt die Umweltschutzorganisation Green Korea United die Folgen der fortschreitenden Abforstung.
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Prima Klima | Sieg im Kreativ-Wettbewerb des BUND geht nach Wilhelmshaven
26. November, 2008 von laberena
In Blogosphäre, News
Unter dem Titel “Prima Klima – ohne Kohlekraftwerke” lief bis vor wenigen Tagen ein Kreativwettbewerb des BUND. Während die Energieversorgungsunternehmen ihre PR mit Klimaschutz-Argumenten überstrapazieren, treiben sie gleichzeitig den Bau neuer Kohlekraftwerke voran. Der BUND kritisiert die Doppelzüngigkeit der Energiebranche und hatte aus diesem Grund dazu aufgerufen, “diesem Greenwashing einen kreativen Beitrag entgegen zu setzen.” Motto des Wettbewerbs: “Klima schützen heißt, keine neuen Kohlekraftwerke zu bauen!” Die User haben abgestimmt und schicken den ersten Preis nach Wilhelmshaven. Eine nette Aktion, die aber leider mit der Medienaufmerksamkeit des Kohlosaurus nicht mithalten konnte und vergleichsweise wenige Einsendungen erzielt hat.
Eine Übersicht des BUND über geplante und im Bau befindliche KKWs in Deutschland gibts hier.
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Greenpeace gegen Vattenfall-Greenwashing
4. November, 2008 von laberena
In Campaigning, News
Anlässlich der jüngsten Episode der Greenwashing-Geschichte von Vattenfall hat Greenpeace jetzt eine neue Kampagne gestartet: “Mit Vattenfall ins Klimachaos.”
Ich frag mich, wieviel Aufstand und Aufschrei es noch geben muss, bevor Vattenfall merkt, dass gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen etwas mehr bedeutet als ein paar “nette” Aktionen.
Weitere Greenpeace-Infos zu Vattenfall findet Ihr unter: http://www.greenpeace.de/vattenfall
Links zu ähnlichen Aktionen von Greenpeace:
- Deine Stimme für die Lausitz
- Keine neuen Tagebaue
- Tschüß Vattenfall
- Zukunft statt Braunkohle
- Atomausstieg selber machen
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Energie für Engagierte | Von Grünwäschern?
12. Oktober, 2008 von laberena
In Medien-Nachschau, News
Das schwedische Energieuternehmen Vattenfall hat sich wieder mal was Neues in Sachen “Klimaschutz” einfallen lassen. Nach der Klimaakademie hat Vattenfall jetzt eine neue Kampagne mit dem Titel “Verbraucher gegen den Klimawandel” gestartet. Zweck der Plattform sei, “Menschen zum Handeln [zu] ermutigen und ihren Einfluss als Staatsbürger und Konsumenten geltend zu machen, damit Politiker und Unternehmen die notwendigen Schritte gegen den Klimawandel einleiten.” Aha.
Wie wäre es denn, wenn Vattenfall selbst einen nennenswerten Beitrag zum Klimaschutz leisten würde statt sich in grünwaschenden Web 2.0-Spielereien zu versuchen und die Verantwortung an den Verbraucher weiterzuschieben?
Via Klimalügendetektor und Greenpeace News.
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Kohle nur noch zum Grillen – Witzige Protestaktion gegen Kohlekraftwerke
Am letzten Freitag protestierte eine Gruppe Kohlekraftgegner vor der Vattenfall Zentrale in Berlin, indem sie auf einem kleinen Kohlengrill Tofuwürstchen brieten und an die Passanten verteilten.
Die Aktion Kohle nur noch zum Grillen will die Berliner über das geplante Kohlekraftwerk im Bezirk Lichtenberg zu informieren:
Der Energiekonzern Vattenfall möchte in Berlin ein neues Steinkohle-Kraftwerk bauen, das jährlich über 4 Millionen Tonnen CO₂ freisetzen wird. Diese Menge entspricht rund 20 Prozent der jetzigen Berliner CO₂-Emission. Damit wären die Klimaschutzziele von Berlin hinfällig. Berlin hat sich freiwillig verpflichtet, bis 2030 50 Prozent seiner CO₂-Emissionen einsparen zu wollen. Bis zum Jahr 2050 ist sogar eine Absenkung der Emissionen um 80 Prozent gegenüber 1990 geplant.
Bereits eine Woche zuvor waren den Betreibern des Braunkohlekraftwerks Jänschwalde der Bratgeruch in die Nase gestiegen, damals waren mehrere tausende Klimaschützer in die brandenburgische Provinz gereist.
Interessanterweise gab es damals auch Gegen-Aktionen des Kraftwerkbetreibers:
Der Energiekonzern Vattenfall, Betreiber des Kraftwerks, schien dagegen, zumindest im Vorfeld, richtig beeindruckt von der Anti-Kohle-Demonstration gewesen zu sein. Die Imageberater und Öffentlichkeitsarbeiter des Wirtschaftsunternehmens hatten sich sichtlich Mühe gegeben, dieses „angemessen“ zu präsentieren. Vor den riesigen Kühltürmen hatten zwei Kräne ein überdimensionales Transparent in die Höhe gezogen, das direkt hinter der Bühne baumelte. Aufschrift: „Kohle fördern, CO2 stoppen, wir arbeiten dran“.
Klare Sache, mit dem Märchen von CO2-freier Kohleverbrennung wollte man die Medienbilder der Demo dominieren. Der Sprecher der Klima-Allianz kommentierte diese plumpe, unsportliche Dreistigkeit mit den Worten: „Dieses Transparent, das größer als die Kundgebungsbühne ist, ist ein typisches Beispiel für gekaufte Öffentlichkeit.“
Ich muß ganz ehrlich sagen – so unsportlich finde ich das gar nicht. Die politische Auseinandersetzung um Energiepolitik wird nun mal mit Symbolen und Bildern geführt, wie das Bild vom Korken, der in den Schornstein des Kraftwerks gesteckt wird, beweist. Wenn die Klimaschützer das Kraftwerk als Kulisse für eine politische Aktion nutzen, finde ich es nicht tragisch, wenn die Kraftwerksbetreiber die Medienaufmerksamkeit nutzen, um ihren Standpunkt darzustellen.
Bei der Aktion am letzten Freitag gab es anscheinend keine Gegen-PR von Vattenfall, dafür war die Protest-Gruppe vielleicht auch zu klein. Berliner und Nicht-Berliner, die sich auch für Currywurst und Klimaschutz begeistern können, können aber bei neuen geplanten Aktionen gerne mitmachen.
Mir wäre es lieber, wenn auch beim Grillen keine Kohle verwendet werden würden. Mit einem Solargrill kann man zum Grillen auch die Sonne nutzen – vielleicht sollte man für einen der nächsten Aktionen so ein Gerät verwenden.
Bilder von Friekoop und Anja Vatterodt
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Grünen beamen sich in die Staatskanzlei
28. September, 2008 von kasi
In Medien-Nachschau, News
Mit einer ungewöhnlichen Wahlkampfaktion haben die Grünen den bayerischen Landtagswahlkampf abgeschlossen: sie beamten ein Plakat an die Wand der bayerischen Staatskanzlei, dass die CSU-Politiker Beckstein und Huber zeigt, aber den Spruch trägt “Geht mit Gott. Aber geht. Zeit wird’s.”
Auch wenn leistungsstarke Beamer sicherlich einiges an Energie fressen, so war die Guerilla-Aktion (die wie auf dem Foto zu sehen ist, mit der Polizei abgesprochen war) sicherlich wesentlich nachhaltiger als das energieintensive Drucken, Verteilen und Kleben von Postern.
Wie der Stern berichtet, greift auch die SPD zu subversiven Wahlkampfmethoden in der Kino-Werbung:
Sekundenlang wird ein Bild von CSU-Chef Erwin Huber und Ministerpräsident Günther Beckstein eingeblendet. Eigentlich ein nettes Bild. Beide lächeln. “Was sind denn das für hässliche Zahnreihen?”, lästert eine Frau. “Wollen die mir jetzt den ganzen Abend versauen”, ärgert sich ein anderer. Schließlich verschwindet das Bild. Ein Schriftzug erscheint: “Sie können das übrigens auch abschalten.” Dann folgt das Logo der Bayern-SPD. Dutzende Zuschauer lachen erleichtert und klatschen.
Beiden Werbeaktionen haben die Gemeinsamkeit, dass sie fast gar nichts zu den Zielen der Grünen bzw. der SPD aussagen, sondern nur die negative Grundstimmung gegenüber der CSU ausnutzen. Bedeutet dies, dass Negative Campaigning langsam salonfähig wird? Werden wir auch bald (wie schon in den USA üblich) Fernsehspots sehen, die im verschwörerischen Unterton die Kandidaten der anderen Parteien schlecht machen?
Die Wikipedia definiert Negative Campaigning so:
Negative campaigning is trying to win an advantage by referring to negative aspects of an opponent or of a policy rather than emphasizing one’s own positive attributes or preferred policies.
Nach dieser Definition kann man die Aktionen der Grünen bzw. der SPD als “Negative Campaigning Light” bezeichnen. Aber kommt sowas bei den Wählern an? In einer Studie von Jürgen und Michaela Maier über zwei Spots von CDU und SPD, die im Bundestagswahlkampf 2005 liefen und sich deutlich negativ auf die andere , waren die Wirkungen auf die Zuschauer eher negativ:
Both spots received, on average, negative evaluations by a sample of German citizens who watched the ads in an experimental setting. In addition, real-time response measurement showed that negative feelings toward the spots occurred as long as the political opponent was being directly attacked.
Aber diese Spots hatten nicht den ironischen Unterton, den die SPD und die Grüne in Bezug auf die CSU gepflegt haben. Wir werden heute abend sehen, ob sich die Strategie ausgezahlt hat.
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Jeden Tag ein wenig mehr – Müllkampagne in Neuseeland
18. September, 2008 von kasi
In Campaigning, News

Nach und nach wird der Müll, der an dieser Bushaltestelle gefunden wird, in die durchsichtige Werbe-Box gefüllt und zeigt so, wieviel Rubbish die Bürger der sonst so braven Stadt Auckland an ihren öffentlichen Plätzen hinterlassen.
Via Sebastian Backhaus und I believe in Advertising.
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Fairtrade – Gut, böse, Marketing-Gag?
18. September, 2008 von kasi
In Blogosphäre, News

Zwei Wochen lang sich nur von Fairtrade-Produkten ernähren – ist das wirklich eine Herausforderung? Immerhin ist das Angebot an Eine-Welt-Läden in Deutschland recht dicht gestreut und in jedem gut sortierten Supermarkt gibt es mittlerweile die Produkte mit dem Fairtrade-Logo.
Christoph Harrach hat einen Blog-Karneval zum Thema Fairtrade ins Leben gerufen. Viele Blogger machen mit: Naturbelastet, Alles-was-Gerecht-ist, Grüne Mode, UnsgehörtdieWelt, Jazzlounge, Slowretail, Myreform, Best-Practice-Business-Blog, Ruhestoerung, A-Lohas, Sebastian Backhaus, Bioemma, Fressnet . Als i-tüpfelchen auf der Aktion will sich Christoph zwei Wochen lang nur von Fairtrade-Produkten ernähren. Der Fairtrade-Man-2008 wetteifert darin dem Fairtrade-Man und der Fairtrade-Woman (siehe auch das FairtradeFood-Blog) nach, die diese Aktionen schon im Frühjahr 2008 durchführten.
Aus nachhaltiger Sicht frage ich mich, ob es nicht eher eine Herausforderung wäre, ein ganzes Jahr ethisch korrekt zu leben, vegan zu essen, nur Fairtrade-Produkte zu kaufen, faire Kleidung zu tragen, alle CO2-Emissionen auf allen Reisen zu kompensieren.
Es sind die kleinen Sünden, die das nachhaltige Leben schwierig machen: die Bockwurst am Imbissstand, das Bier in der Kneipe, der Kaffee bei der Oma – wie will man da sicherstellen, dass dies alles Fairtrade gehandelt ist? Mehr lesen
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