Sustainability from the inside out – Neue Wege für Schulen und Universitäten

aeebild21.jpgWorkshop von Art-Ecology-Education: Change – eine andere Weltsicht für nachhaltiges Leben, 11.+12. Oktober in Berlin

Was bedeutet nachhaltig leben eigentlich wirklich?

Nachhaltig leben ist für viele ein abstrakter Begriff. Einfach übersetzt heißt es: im Einklang mit der Natur leben.

Die deutsche Sprache macht es uns mit dem Begriff ‘nachhaltig’ nicht leicht. Weiterlesen

A campaign from heaven for the salvation of earth

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Der (frühere Musik-) Sender MTV hat vor kurzem seine Global Climate Change Campaign (Blog) gestartet. Sie suchen nach den besten Ideen und Innovationen, die helfen können, eine für uns und für den Planeten coole Lebensweise zu kreieren.

The (in former times: Music-) TV station MTV has recently launched its Global Climate Change Campaign. They’re “looking for the best ideas and innovations that can help us reinvent how we live in ways that are cool for us and the planet.” Their mission isn’t “about what we can’t do, it’s about what we can. It’s time to Switch.”

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Workshop zum Thema “Kommunikation von Nachhaltigkeit”

Ihr setzt Euch aktiv für Themen der Nachhaltigkeit, des Umweltschutzes oder soziale Belange ein und sucht Wege, Eure Ideen zu kommunizieren? Die Initiative für Nachhaltige Entwicklung hat einen Workshop organisiert

Wann? 29. Juni 2008 von 10 bis 17 Uhr
Wo? Haus der Demokratie und Menschenrechte, Greifswalder Straße 4, 10405 Berlin. Raum “Kleine Kantine”

Wir wollen uns in dem Workshop überlegen, wie man Nachhaltigkeit besser kommunizieren kann, welche Methoden man anwenden kann, um mehr Menschen zu erreichen und inwiefern Nachhaltigkeit auch nur für die PR Maschinerie von Unternehmen verwendet wird?! Es wird eine theoretische Einführung von Frau Dr. Corinna Hölzer geben und danach einen praktischen Teil, bei dem wir Strategien für eine bessere Kommunikation von Nachhaltigkeit gemeinsam entwickeln und präsentieren wollen.

Referentin: Dr. Corinna Hölzer der Greenmedianet AG

Kosten? Ab 20 Teilnehmern kostet die Teilnahme am Workshop 10 Euro pro Person. (Getränke sind im Preis enthalten.)

Wir bitten um Anmeldung bis zum 26. Juni 2008, da die Teilnehmerzahl aus Raum- und Organisationsgründen begrenzt ist.

Der Luchs ist zurück

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Die Gregor-Luisoder-Stiftung hat eine Kampagne ins Leben gerufen, die den Erfolg von Naturschutz auf mehreren Plakatmotiven verdeutlicht. Leider ist die Kampagnenwebsite nicht sehr umfassend, auf www.naturschutz-ist-erfolgreich.de stehen zwar die Plakate als Download bereit, aber schon allein die Motive musste ich mir umständlich aus der PDF-Datei kopieren. Die Hintergrundinfos zu den Wildtieren wie Luchs, Bär und Wolf und ihre Lebensgewohnheiten in deutschen Naturschutzparks muß man sich auch umständlich aus einer weiteren PDF-Datei zusammensuchen.

Der Text ist aber recht informativ und lehrreich. Ein Auszug:

Richtig oder falsch? Wildtiere wie Bär, Wolf und Luchs können in Deutschland nicht mehr leben, weil es keine entsprechenden Lebensräume mehr gibt. Bär, Wolf und Luchs lebten in Deutschland und den anderen mitteleuropäischen Lebensräumen immer auch in vom Menschen besiedelten Gebieten und nicht nur in “Urwäldern” – sie gibt es in Deutschland schon lange nicht mehr. Ihr Aussterben kann in den geeigneten Gebieten nicht mit der Veränderung von Lebensräumen begründet werden, vielmehr wurden sie gezielt mit Fallen, Giftködern und Abschuss ausgerottet. Zurzeit wandern sie wegen strenger Schutzvorschriften in Deutschland und den Nachbarländern wieder in ihre früheren Lebensräume ein.

Wie der U-Botschafter berichtet, werden die Motive auch in ICEs beworben.

Talk to Dove before it’s too late.

Greenpeace hat eine neue Spoof-Kampagne gestartet. Es geht um Unilever, den Hersteller von Dove, “gespooft” wird die aktuelle “Campaign for Real Beauty” bzw. der Marketing-Schnickschnack um den Dove Self Esteem Fund (DSEF). Laut einem aktuellen Greenpeace-Bericht (“Burning up Borneo”) sind die Palmöl-Zulieferer Unilevers für die Zerstörung weiter Teile des indonesischen Regenwaldes und für das Aussterben bedrohter Arten verantwortlich. Weiterlesen

Innovation und globale Zusammenarbeit im Rahmen eines Nachhaltigkeitsansatzes

Entwurf von führenden Wissenschaftlern zeigt Nachhaltigkeit nicht als Kostenfaktor auf, sondern als Chance für Unternehmen, sich mit Innovationen langfristig erfolgreich aufzustellen

Führende Wissenschaftler haben sich zusammengesetzt und in ihrem Whitepaper „A New Mindset for Corporate Sustainability“ Thesen zum Erfolg von Unternehmen aufgestellt. Die Studie kann übrigens hier runtergeladen werden.

Im Kern ihres Whitepapers steht der Ansatz, wie Unternehmen sich erfolgreich zwischen Shareholdern (Anteilseigner), Society (Gesellschaft) und Sustainable Environment (Umwelt) positionieren können. Dabei müssten alle drei Felder vom Unternehmen wahrgenommen werden. Die Konzentration auf nur eines der Felder würde einer erfolgreichen langfristigen Unternehmensstrategie entgegenstehen. Nachhaltigkeit ist der Weg zu Innovationen, die die Unternehmen erfolgreich agieren lassen – soweit die Grundaussage der Wissenschaftler.

Der Weg zum Ziel sei es, dass in den obersten Führungsebenen ein Umdenken zu mehr Nachhaltigkeit stattfinde. Diese Weitsicht und Überzeugung auf der Führungsebene lasse neue Wertvorstellungen in alle restlichen Bereiche der Unternehmen fließen. Groß angelegte Umstrukturierungen seien also gar nicht nötig. Der Artikel nennt zudem die „10 Schritte, um Ihr Unternehmen zum Wegbereiter in Sachen Nachhaltigkeit zu machen“.

Praxisnahe Untersuchungen wurden in namhaften Firmen durchgeführt, unter anderem bei Marks & Spencer, Hyflux, Cemex und Shenzhen Water. Das große Einzelhandelsunternehmen Marks & Spencer hat beispielsweise mehr als 12 Tausend Lieferanten beratend mit einbezogen, um die besten Verfahren im Sinne der Nachhaltigkeit zu entwickeln. Der führende Zementhersteller Cemex hat ein neues Unternehmen gegründet, das für finanzschwache Hausbauer neben den Baumaterialien auch Kredite, Wissenstransfer und andere Dienstleistungen zur Verfügung stellt. Shenzhen Water versorgt in China Haushalte mit über 7 Millionen Litern Trinkwasser und hat durch Initiativen zur Abwasserbehandlung und Wasserwiederaufbereitung neue strategische Geschäftsfelder erschlossen, die mittlerweise mehr als 20 Prozent des Umsatzes ausmachen.

Die 10 Schritte zum nachhaltigen Wirtschaften und Handeln sind laut der Studie folgende:

  1. Machen Sie Innovation für Nachhaltigkeit zu einem Teil Ihrer Unternehmensvision.
  2. Formulieren Sie eine Strategie mit Nachhaltigkeit als Kerngedanken.
  3. Betten Sie Nachhaltigkeit in alle Teile Ihres Unternehmens mit ein.
  4. Lassen Sie den Worten Taten folgen.
  5. Gründen Sie ein Gremium, um nachhaltiges Wirtschaften und Handeln durchzusetzen.
  6. Stellen Sie feste Regeln auf.
  7. Holen Sie alle Beteiligten an Bord.
  8. Nutzen Sie das Potenzial Ihrer Mitarbeiter.
  9. Knüpfen Sie Kontakte.
  10. Denken Sie über den Nachhaltigkeitsbericht hinaus: Richten Sie alle Geschäftssysteme auf die Nachhaltigkeitsvision aus.

| Beitrag von Christoff Berlage, Texter bei den Textologen |

‘Crude Impact’

crudeimpact.jpgDer Film “Crude Impact” zeigt das Ausmass, dass die Entdeckung und Förderung des Öls auf die Entwicklung unserer Wirtschaft und unserer Gesellschaft hat und das Ausmass der Umweltzerstörung, der Gewalt und der Menschenrechtsverletzungen, die dadurch verursacht werden. Unbedingt anschauen!

Deutscher Umweltpreis geht erstmalig an eine Frau

Irgendwie ist es doch verwunderlich – und dann doch wieder nicht. Wie kommt es nur, dass erst nach 15 Jahren auch eine Frau den Deutschen Umweltpreis von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) erhält? Beate Weber, langjährige Oberbürgermeisterin von Heidelberg, ist die Auserwählte. Einzige bisherige Ausnahme war 2004 ein Ehrenpreis für Loki Schmidt, die Frau des ehemaligen Bundeskanzlers Helmut Schmidt, für ihre Verdienste im Naturschutz.

So viele Frauen sind für Umwelt und Nachhaltigkeit aktiv, aber sie profitieren immer noch selten von Preisen und Ehrungen – die aber wichtig sind, um ernstgenommen und in größerem Rahmen gehört zu werden. Und auch die Umwelt-PR braucht Frauen-Gesichter: aus Gründen der Gerechtigkeit, aber auch als Vorbild, als “Leuchtturm” für Mädchen und Frauen, die motiviert und ermutigt müssen, damit auch sie ihre Sichtweisen in unsere Umwelt- und Nachhaltigkeitspolitik tragen.
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Get Involved – Blog Action Day 2007

Am 15. Oktober findet zum ersten Mal der Blog Action Day statt. Jeder, der in seinem Blog über Umweltthemen (im weitesten Sinne) schreibt, kann mitmachen: Entweder veröffentlicht man einen umweltrelevanten Post und/oder die Werbeeinnahmen des Blogs werden an eine Umweltorganisation gespendet.

Organisiert wird der Blog Action Day 2007 von Collis Ta’eed (NorthxEast), Leo Babauta (ZenHabits) und Cyan Ta’eed (FreelanceSwitch).

Mehr Informationen findet Ihr unter blogactionday.org

Via KarmaKonsum und Konsumguerilla

Nationale Nachhaltigkeitsstrategie

Der nächste Vortrag der Themenreihe “Einstieg in nachhaltige Entwicklung” trägt den Titel
“Die Nationale Nachhaltigkeitsstrategie – Stand und Perspektiven”

Wann: Dienstag, 26. Juni 2007 um 18.15 Uhr
Wo: Humboldt-Universität zu Berlin, Institut für Sozialwissenschaften (Universitätsstr. 3b), Raum 205
Referent: Dr. Albert Statz. Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU), Referat Allgemeine und grundsätzliche Angelegenheiten der Umweltpolitik, Umweltschutz und Nachhaltigkeitsstrategien

Seit Rio 1992 ist die Nationale Nachhaltigkeitsstrategie (NHS) Aufgabe der UN-Mitgliedsländer. Für Deutschland gestaltet sich die Entwicklung der Strategie als ein komplexes Vorhaben, das verschiedene Interessensgruppen zusammen bringen muss.

Dr. Statz wird anhand des gegenwärtigen Stands der NHS systematische Probleme diskutieren und Perspektiven einer Weiterentwicklung vorstellen. Im Anschluss an den Vortrag findet eine Diskussionsrunde statt.

Das gesamte Programm der sechsten Themenreihe “Einstieg in Nachhaltige Entwicklung”, die Powerpoint-Präsentationen der Vorträge sowie Informationen zu den Aktivitäten der Initiative für Nachhaltige Entwicklung findet man unter www.nachhaltigkeitsinitiative.de.

Wettbewerb zum Internationalen Tag der Biodiversität

Am Internationalen Tag der Biodiversität am 22. Mai 2007 startete genanet
- Leitstelle Gender, Umwelt, Nachhaltigkeit den Wettbewerb
“FrauenLebenVielfalt”. Alle Frauen, ob Mädchen, Teenie oder Erwachsene,
sind aufgefordert zu zeichnen, zu fotografieren und zu texten – und
hiermit die biologische und kulturelle Vielfalt zu beschreiben, die
unsere Gesellschaft, unsere Erde einzigartig macht. Weiterlesen

DBU und Horst Köhler laden zur Woche der Umwelt ins Schlösschen

Vom 5. bis 6. Juni veranstaltet das Bundespräsidialamt in Kooperation mit der Deutschen Bundesstiftung Umwelt im Schloss Bellevue die Woche der Umwelt. Mittlerweile zum dritten Mal erhalten Unternehmen und Institutionen die Möglichkeit, ihre innovativen Technologien und Projekte rund um den Umweltschutz einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren. Im Rahmen verschiedener Fachforen wird u.a. über Naturschutz, Umwelttechnik, Energie & Mobilität und Umweltkommunikation diskutiert. Alle weiteren Informationen zur Woche der Umwelt finden sich hier.

“Initiative Umweltbelohnung” startet im Herbst

blauer_engel.gifDer “Blaue Engel” ist einer großen Mehrheit der Deutschen bekannt. In Umfragen wird zudem regelmäßig von einer großen Zahl von Menschen behauptet, dass man den Engel, der für Produkte steht, die in unabhängigen Tests bewiesen haben, dass sie relativ umweltfreundlich sind, beim Einkauf beachte.

Das Problem des Engels: Irgendwie ist er in den den zahlreichen Jahren seines Bestehens imagemäßig etwas eingestaubt. Neben “Geiz ist Geil” kann er sich nicht mehr so gut behaupten. Das dachten auch die Engel-Macher von der Jury Umweltzeichen. Wie die FR berichtet, startet deshalb im Herbst eine neue Kampagne unter dem Titel “Initiative Umweltbelohnung”. Um Geiz mit Umwelt zu verbinden, soll es im Rahmen der Aktion Rabatte geben, wenn man mehrere mit dem Engel ausgezeichnete Produkte kauft. Immerhin 10 bis 15 Prozent soll man so sparen können.

Powershopping für die Umwelt. Besser so, als anders.

UNEP: GEO2007 erschienen

Das vierte GEO-Jahrbuch der UNEP ist erschienen und als kostenloses Download erhältlich.

Interessant ist insbesondere das Kapitel über Global Environmental Governance. Es zeigt, dass zwischen Anspruch an internationalen Vertragswerken zum Umweltschutz und der Umsetzung dieser internationalen Verträge noch eine große Lücke besteht.