Strassenbäume – Vom Treeathlon zum SMS-Baum

Juli 13, 2009 by kasi  
Filed under Campaigning

treesforstreets

Die englische NGO “Trees for Cities” macht das Thema “Strassenbäume” mit einigen sehr kreativen Aktionen bekannt. Bäume an den Strassenränden sind nicht nur wichtig für das lokale Klima, sondern auch für das soziale Wohlbefinden eines Stadtviertels.

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Eine Aktion ist der Treeathlon. Die Läufer laufen 5 Meilen und pflanzen im Anschluss neue Bäume. Der Treeathlon hat auch das Ziel, für Aufforstungsprojekte in anderen Ländern zu werben und Spenden zu generieren.

Ein Baum kann auch via SMS gespendet werden. Per Textnachricht kann bei Trees for Streets werden 3 Pfund an Trees for Cities gespendet, die dann genutzt werden, um London und andere stark entbaumten Städten etwas grüner zu machen.

Auch wenn in Berlin die Strassenbäume oft nur Ablageflächen für die Hundehaufen sind, so möchte ich doch meinen Baum vor meinem Balkon nicht missen.


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Moveon.org – Clean Free Energy

Juli 12, 2009 by kasi  
Filed under Kunst

pu_sticker_fullMoveOn.org macht Druck auf die Obama-Regierung und den amerikanischen Kongress, die Förderung von sauberen Energietechnologien voranzutreiben, mit einem von Shepard Fairy gestalteten Aufkleber, der auch den berühmten Obama-Hope-Aufkleber gestaltet hatte. Schade, dass man die Aufkleber nicht in Deutschland bestellen kann.


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Deklaration Kultureller Revolutionäre 2009

Mai 28, 2009 by lars  
Filed under Campaigning

cr_08‘Declare Interdependence!’ / ‘Erkläre wechselseitige Abhängigkeit!’ (deutsch ist manchmal ziemlich unsexy, finde ich…)
art-ecology-education.org aus Berlin hat ein offenes Experiment iniziiert, das ua dadurch inspiriert wurde, dass sich Gedanken, je häufiger sie gedacht werden, mehr und mehr manifestieren, bzw dass sie ‘überspringen’ und plötzlich ‘in den Köpfen’ anderer auftauchen…
Die ‘Deklaration Kultureller Revolutionäre 2009′ ist ein ‘in Worte fassen von dem, was bereits in der Luft liegt’…eine Art Beschreibung/Skizze für ein neues Paradigma menschlichen Selbstempfindens und in-Beziehung-tretens.
Sie findet sich bis jetzt in englischer, spanischer, portugiesischer, chinesischer, baskischer, französicher, italienischer und schwedischer Übersetzung sowie einigen Aktionsvorschlägen auf www.culturalrevolutionaries.org.
‘Findet Wege, die Erklärung zu lesen, sie zu teilen und in Aktion umzuwandeln.’
Dito!


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Diktatoren haben Angst vor Mäusen

Mai 20, 2009 by kasi  
Filed under Campaigning, News

ishrmouse1-412x585Da springen sie auf Sessel und Sofas, aus Angst vor einer kleinen Computermaus, die per Internet für die Menschenrechte kämpft. Tolle Kampagne der International Society for Human Rights. (Via IbelieveinAdv)


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Wie Du mir so ich Dir

Mai 11, 2009 by kasi  
Filed under Campaigning, News

Die Global Coalition for Peace hat eine Kampagne gestartet, die auf englisch lautet “What goes around comes around. Stop the War in Iraq”, auf deutsch grob übersetzt mit “Wie Du mir so ich Dir”, oder “Wer anderen eine Grube gräbt…”

Bemerkenswert sind aber insbesondere die Kampagnenbilder von der Agentur Big Ant International, die ein Motiv um eine Säule wickeln und damit einen interessanten Effekt erzielen.

Via Osocio


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Holk zählt Vögel – eine neue Aktion vom unglaublichen Holk

Mai 10, 2009 by kasi  
Filed under Blogosphäre, News

Der unglaube Holk ist wieder unterwegs, diesmal im Rahmen der “Stunde der Gartenvögel” der NABU. Vogelfreunde quer durch die Republik sind aufgerufen, eine Stunde lang alle Vögel in ihrem Garten zu notieren und dem NABU zu melden. Gewinnen kann man ein Fahrrad und eine Reise nach Kopenhagen, und weitere Preise.

Wer den unglaublichen Holk kennt, wird verstehen, dass er die Sache nicht ganz zu ernst nimmt: sein erstes Vogelzähl-Territorium ist der Baumarkt, für den eine Kleingartenkolonnie platt gemacht wurde. Read more


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Die Coen Brüder für die Reality Coalition | Get clean coal clean!

Februar 26, 2009 by laberena  
Filed under Campaigning

Neues Kampagnenvideo der Reality Coalition – Regie: Coen Brüder:
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Quit Cutting | Kampagne von Green Korea United

Dezember 21, 2008 by laberena  
Filed under Campaigning, News

The Forest is up to you!
In einer neuen Kampagne zeigt die Umweltschutzorganisation Green Korea United die Folgen der fortschreitenden Abforstung.

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Kohle nur noch zum Grillen – Witzige Protestaktion gegen Kohlekraftwerke

Oktober 2, 2008 by kasi  
Filed under Horizont, News

kohlenurnochzumgrillen.jpgAm letzten Freitag protestierte eine Gruppe Kohlekraftgegner vor der Vattenfall Zentrale in Berlin, indem sie auf einem kleinen Kohlengrill Tofuwürstchen brieten und an die Passanten verteilten.

Die Aktion Kohle nur noch zum Grillen will die Berliner über das geplante Kohlekraftwerk im Bezirk Lichtenberg zu informieren:

Der Energiekonzern Vattenfall möchte in Berlin ein neues Steinkohle-Kraftwerk bauen, das jährlich über 4 Millionen Tonnen CO₂ freisetzen wird. Diese Menge entspricht rund 20 Prozent der jetzigen Berliner CO₂-Emission. Damit wären die Klimaschutzziele von Berlin hinfällig. Berlin hat sich freiwillig verpflichtet, bis 2030 50 Prozent seiner CO₂-Emissionen einsparen zu wollen. Bis zum Jahr 2050 ist sogar eine Absenkung der Emissionen um 80 Prozent gegenüber 1990 geplant.

Bereits eine Woche zuvor waren den Betreibern des Braunkohlekraftwerks Jänschwalde der Bratgeruch in die Nase gestiegen, damals waren mehrere tausende Klimaschützer in die brandenburgische Provinz gereist.

Interessanterweise gab es damals auch Gegen-Aktionen des Kraftwerkbetreibers:

Der Energiekonzern Vattenfall, Betreiber des Kraftwerks, schien dagegen, zumindest im Vorfeld, richtig beeindruckt von der Anti-Kohle-Demonstration gewesen zu sein. Die Imageberater und Öffentlichkeitsarbeiter des Wirtschaftsunternehmens hatten sich sichtlich Mühe gegeben, dieses „angemessen“ zu präsentieren. Vor den riesigen Kühltürmen hatten zwei Kräne ein überdimensionales Transparent in die Höhe gezogen, das direkt hinter der Bühne baumelte. Aufschrift: „Kohle fördern, CO2 stoppen, wir arbeiten dran“.

Klare Sache, mit dem Märchen von CO2-freier Kohleverbrennung wollte man die Medienbilder der Demo dominieren. Der Sprecher der Klima-Allianz kommentierte diese plumpe, unsportliche Dreistigkeit mit den Worten: „Dieses Transparent, das größer als die Kundgebungsbühne ist, ist ein typisches Beispiel für gekaufte Öffentlichkeit.“

Ich muß ganz ehrlich sagen – so unsportlich finde ich das gar nicht. Die politische Auseinandersetzung um Energiepolitik wird nun mal mit Symbolen und Bildern geführt, wie das Bild vom Korken, der in den Schornstein des Kraftwerks gesteckt wird, beweist. Wenn die Klimaschützer das Kraftwerk als Kulisse für eine politische Aktion nutzen, finde ich es nicht tragisch, wenn die Kraftwerksbetreiber die Medienaufmerksamkeit nutzen, um ihren Standpunkt darzustellen.

Bei der Aktion am letzten Freitag gab es anscheinend keine Gegen-PR von Vattenfall, dafür war die Protest-Gruppe vielleicht auch zu klein. Berliner und Nicht-Berliner, die sich auch für Currywurst und Klimaschutz begeistern können, können aber bei neuen geplanten Aktionen gerne mitmachen.

Mir wäre es lieber, wenn auch beim Grillen keine Kohle verwendet werden würden. Mit einem Solargrill kann man zum Grillen auch die Sonne nutzen – vielleicht sollte man für einen der nächsten Aktionen so ein Gerät verwenden.

Bilder von Friekoop und Anja Vatterodt


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Grünen beamen sich in die Staatskanzlei

September 28, 2008 by kasi  
Filed under Medien-Nachschau, News

Mit einer ungewöhnlichen Wahlkampfaktion haben die Grünen den bayerischen Landtagswahlkampf abgeschlossen: sie beamten ein Plakat an die Wand der bayerischen Staatskanzlei, dass die CSU-Politiker Beckstein und Huber zeigt, aber den Spruch trägt “Geht mit Gott. Aber geht. Zeit wird’s.”

Auch wenn leistungsstarke Beamer sicherlich einiges an Energie fressen, so war die Guerilla-Aktion (die wie auf dem Foto zu sehen ist, mit der Polizei abgesprochen war) sicherlich wesentlich nachhaltiger als das energieintensive Drucken, Verteilen und Kleben von Postern.

Wie der Stern berichtet, greift auch die SPD zu subversiven Wahlkampfmethoden in der Kino-Werbung:

Sekundenlang wird ein Bild von CSU-Chef Erwin Huber und Ministerpräsident Günther Beckstein eingeblendet. Eigentlich ein nettes Bild. Beide lächeln. “Was sind denn das für hässliche Zahnreihen?”, lästert eine Frau. “Wollen die mir jetzt den ganzen Abend versauen”, ärgert sich ein anderer. Schließlich verschwindet das Bild. Ein Schriftzug erscheint: “Sie können das übrigens auch abschalten.” Dann folgt das Logo der Bayern-SPD. Dutzende Zuschauer lachen erleichtert und klatschen.

Beiden Werbeaktionen haben die Gemeinsamkeit, dass sie fast gar nichts zu den Zielen der Grünen bzw. der SPD aussagen, sondern nur die negative Grundstimmung gegenüber der CSU ausnutzen. Bedeutet dies, dass Negative Campaigning langsam salonfähig wird? Werden wir auch bald (wie schon in den USA üblich) Fernsehspots sehen, die im verschwörerischen Unterton die Kandidaten der anderen Parteien schlecht machen?

Die Wikipedia definiert Negative Campaigning so:

Negative campaigning is trying to win an advantage by referring to negative aspects of an opponent or of a policy rather than emphasizing one’s own positive attributes or preferred policies.

Nach dieser Definition kann man die Aktionen der Grünen bzw. der SPD als “Negative Campaigning Light” bezeichnen. Aber kommt sowas bei den Wählern an? In einer Studie von Jürgen und Michaela Maier über zwei Spots von CDU und SPD, die im Bundestagswahlkampf 2005 liefen und sich deutlich negativ auf die andere , waren die Wirkungen auf die Zuschauer eher negativ:

Both spots received, on average, negative evaluations by a sample of German citizens who watched the ads in an experimental setting. In addition, real-time response measurement showed that negative feelings toward the spots occurred as long as the political opponent was being directly attacked.

Aber diese Spots hatten nicht den ironischen Unterton, den die SPD und die Grüne in Bezug auf die CSU gepflegt haben. Wir werden heute abend sehen, ob sich die Strategie ausgezahlt hat.


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Lighten Up Activism

September 21, 2008 by laberena  
Filed under Kunst

Lighten Up Activism ist eine Form stillen nächtlichen Protests, der ursprünglich als Antwort auf den Serious Organised Crime And Police Act (SCOPA) 2005 entwickelt wurde. Laut SCOPA dürfen in einem Radius von einem Kilometer vom Parliament Square in London keine (unangekündigten) Protestaktionen stattfinden. Read more


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Grüne Kampagne in Magenta – Die Antwort

August 19, 2008 by Joerg  
Filed under Campaigning, News

Vor zwei Wochen machten wir das Motiv “Die saubersten Reisen sind die im Netz” der Deutschen Telekom im Rahmen ihrer Begleitkampagne zum Unternehmensumbau aufmerksam. Einige Fragen zur tatsächlichen Energiereduktion blieben offen und so sendeten wir René Obermann einen Brief. Bereits nach einer Woche steckte ein weißer Brief mit dem imprägnierten magentafarbenen Logo der Deutschen Telekom im Briefkasten. Darin bedankte sich Herr Obermann für den Brief und leitete ein Antwortschreiben von Herrn Dr. Ignacio Campino, dem Vorstandsbeauftragter für Nachhaltigkeit und Klimaschutz, weiter. Read more


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Grüne Kampagne in Magenta

August 3, 2008 by Joerg  
Filed under Campaigning

Mit dem Motiv “Die saubersten Reisen sind die im Netz” führt die Deutsche Telekom ihre Begleitkampagne zum Unternehmensumbau fort. Unter anderem in der Süddeutschen Zeitung warb das Telekommunikationsunternehmen mit einer ganzseitigen Anzeige.
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A campaign from heaven for the salvation of earth

Juli 27, 2008 by Joerg  
Filed under Social Spots

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Der (frühere Musik-) Sender MTV hat vor kurzem seine Global Climate Change Campaign (Blog) gestartet. Sie suchen nach den besten Ideen und Innovationen, die helfen können, eine für uns und für den Planeten coole Lebensweise zu kreieren.

The (in former times: Music-) TV station MTV has recently launched its Global Climate Change Campaign. They’re “looking for the best ideas and innovations that can help us reinvent how we live in ways that are cool for us and the planet.” Their mission isn’t “about what we can’t do, it’s about what we can. It’s time to Switch.”

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Ökologischer Smart im Dreck der Strasse

Juli 25, 2008 by kasi  
Filed under Kunst

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So hätte Smart in Deutschland werben sollen: per grünen Graffiti das mit Hochdruckreinigern in den Strassendreck gesprüht wird. Die Holländer Greengraffiti haben sich darauf spezialisiert, mittels Schablonen, viel Wasser und ohne Farbe oder Klebstoffe originelle Werbebotschaften in den Asphalt bzw an die Wand zu sprühen.

Via Karmakonsum.


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