Grüne Kampagne in Magenta

Mit dem Motiv „Die saubersten Reisen sind die im Netz“ führt die Deutsche Telekom ihre Begleitkampagne zum Unternehmensumbau fort. Unter anderem in der Süddeutschen Zeitung warb das Telekommunikationsunternehmen mit einer ganzseitigen Anzeige.

Nachdem das Unternehmen auf meine Emailbitte um Zusendung der Anzeige seit einer Woche nicht nachgekommen ist (Am 17.07. fragte René Obermann im dritten Kampagnenmotiv noch: „Wie wird man Serviceweltmeister?“ – so bestimmt nicht), hier zumindest einmal ein Foto der Kamapgne.

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Der grundlegenden Aussage des Motivs, dass virtuelle Reisen weniger Energie verbrauchen als Reisen mit dem Auto oder Flugzeug, kann absolut zugestimmt werden. Dass darüber hinaus die Deckung des Energiebedarfs aus regenerativen statt aus herkömmlichen Energiequellen von der Deutschen Telekom allerdings bereits als umweltschonender Erfolg dargestellt und beworben wird, erscheint etwas übertrieben. Aber vielleicht steckt da ja wirklich mehr dahinter, als in der Anzeige steht. In diesem Zusammenhang interessiert mich insbesondere:

  • Inwiefern haben sich in den vergangenen die auf arbeitsbedingten Reisen ausgestoßenen CO2-Emissionen tatsächlich verringert?
  • Welchen Beitrag leistet die Deutsche Telekom AG zur Erreichung von mehr Energieeffizienz bei den von ihr verwendeten Technologien?
  • Welche weiteren Schritte unternimmt die Deutsche Telekom AG um in Zukunft weniger Energie zu verbrauchen?
  • Bis wann ist damit zu rechnen, dass die Standorte und Beteiligungen außerhalb Deutschlands ebenfalls ihren Energiebedarf komplett aus erneuerbaren Energiequellen beziehen?

Über die Antwort von Herrn Obermann halten wir Euch auf dem Laufenden.

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