Mission Sustainability geht in die dritte Runde

Mission Sustainbility 09
Der vom RNE inittierte Wettbewerb Mission Sustainability – Gemeinsam für Nachhaltigkeit! sucht auch dieses Jahr frische Ideen zum Thema Nachhaltigkeit in Form von Text-, Video-, Audio-Dateien oder Illustrationen.
Deadline für Einreichung der Ideen ist der 28. September – im November werden dann in Berlin die besten Projekte von Ratsmitgliedern prämiert.

Skaten für Afghanistan – Bannerwettbewerb

Skateistan ist eine von einem Australier in Afghanistan gegründete Skateboard-Schule, die sich zum Ziel gesetzt hat, den Straßenkinder von Kabul in ihrem bescheidenen Alltag mal etwas interkulturellen Ausgleich, aber vor allem für ein paar Stunden Freude und Ablenkung zu bieten.

Wer helfen will, Banner für die Skate-Schule herzustellen, kann sich direkt bei René melden.

Joachim Jungius-Preis 2009 zum Thema: Verteilungsgerechtigkeit

Die Joachim Jungius-Stiftung der Wissenschaften zu Hamburg schreibt den Joachim Jungius-Preis 2009 zur wissenschaftlichen Nachwuchsförderung für eine herausragende wissenschaftliche Arbeit zu einem Thema aus dem Forschungsfeld Verteilungsgerechtigkeit aus.

Die Arbeit soll nach Möglichkeit disziplinuebergreifend angelegt sein. Dabei sind deskriptiv-empirische Arbeiten, die Fragestellungen der Verteilungsgerechtigkeit beispielsweise aus ökonomischer, historischer oder sozialwissenschaftlicher Perspektive zum Thema haben, ebenso willkommen wie normativ-ethische oder rechtswissenschaftliche Untersuchungen. Über die Zuerkennung des Preises entscheidet der Stiftungsvorstand nach Anhörung einer Jury.

Der Preis ist mit einem Preisgeld von Euro 5.000,- ausgestattet. Die Preisverleihung erfolgt in einer öffentlichen Veranstaltung der Stiftung, in deren Rahmen die ausgezeichnete Arbeit vom Preisträger
vorgestellt wird.

Entsprechend der Widmung des Preises wird das zulässige Hoechstalter von Bewerbern zum Zeitpunkt der Einreichung auf 40 Jahre festgesetzt. Die wissenschaftliche Arbeit kann in deutscher oder englischer Sprache verfasst sein. Wurde sie bereits publiziert, darf ihr Erscheinungsdatum zum Zeitpunkt der Einreichung nicht mehr als 24 Monate zurückliegen.

Die Arbeiten sind auf dem Postweg in fünffacher Ausfertigung bis 28. Februar 2009 bei der Joachim Jungius-Stiftung der Wissenschaften zu Hamburg einzureichen.

Weitere Informationen:
http://www.jungius-stiftung.de/aktivitaeten.html

Innovation und globale Zusammenarbeit im Rahmen eines Nachhaltigkeitsansatzes

Entwurf von führenden Wissenschaftlern zeigt Nachhaltigkeit nicht als Kostenfaktor auf, sondern als Chance für Unternehmen, sich mit Innovationen langfristig erfolgreich aufzustellen

Führende Wissenschaftler haben sich zusammengesetzt und in ihrem Whitepaper „A New Mindset for Corporate Sustainability“ Thesen zum Erfolg von Unternehmen aufgestellt. Die Studie kann übrigens hier runtergeladen werden.

Im Kern ihres Whitepapers steht der Ansatz, wie Unternehmen sich erfolgreich zwischen Shareholdern (Anteilseigner), Society (Gesellschaft) und Sustainable Environment (Umwelt) positionieren können. Dabei müssten alle drei Felder vom Unternehmen wahrgenommen werden. Die Konzentration auf nur eines der Felder würde einer erfolgreichen langfristigen Unternehmensstrategie entgegenstehen. Nachhaltigkeit ist der Weg zu Innovationen, die die Unternehmen erfolgreich agieren lassen – soweit die Grundaussage der Wissenschaftler.

Der Weg zum Ziel sei es, dass in den obersten Führungsebenen ein Umdenken zu mehr Nachhaltigkeit stattfinde. Diese Weitsicht und Überzeugung auf der Führungsebene lasse neue Wertvorstellungen in alle restlichen Bereiche der Unternehmen fließen. Groß angelegte Umstrukturierungen seien also gar nicht nötig. Der Artikel nennt zudem die „10 Schritte, um Ihr Unternehmen zum Wegbereiter in Sachen Nachhaltigkeit zu machen“.

Praxisnahe Untersuchungen wurden in namhaften Firmen durchgeführt, unter anderem bei Marks & Spencer, Hyflux, Cemex und Shenzhen Water. Das große Einzelhandelsunternehmen Marks & Spencer hat beispielsweise mehr als 12 Tausend Lieferanten beratend mit einbezogen, um die besten Verfahren im Sinne der Nachhaltigkeit zu entwickeln. Der führende Zementhersteller Cemex hat ein neues Unternehmen gegründet, das für finanzschwache Hausbauer neben den Baumaterialien auch Kredite, Wissenstransfer und andere Dienstleistungen zur Verfügung stellt. Shenzhen Water versorgt in China Haushalte mit über 7 Millionen Litern Trinkwasser und hat durch Initiativen zur Abwasserbehandlung und Wasserwiederaufbereitung neue strategische Geschäftsfelder erschlossen, die mittlerweise mehr als 20 Prozent des Umsatzes ausmachen.

Die 10 Schritte zum nachhaltigen Wirtschaften und Handeln sind laut der Studie folgende:

  1. Machen Sie Innovation für Nachhaltigkeit zu einem Teil Ihrer Unternehmensvision.
  2. Formulieren Sie eine Strategie mit Nachhaltigkeit als Kerngedanken.
  3. Betten Sie Nachhaltigkeit in alle Teile Ihres Unternehmens mit ein.
  4. Lassen Sie den Worten Taten folgen.
  5. Gründen Sie ein Gremium, um nachhaltiges Wirtschaften und Handeln durchzusetzen.
  6. Stellen Sie feste Regeln auf.
  7. Holen Sie alle Beteiligten an Bord.
  8. Nutzen Sie das Potenzial Ihrer Mitarbeiter.
  9. Knüpfen Sie Kontakte.
  10. Denken Sie über den Nachhaltigkeitsbericht hinaus: Richten Sie alle Geschäftssysteme auf die Nachhaltigkeitsvision aus.

| Beitrag von Christoff Berlage, Texter bei den Textologen |

Wettbewerb FrauenLebenVielfalt – Frauen beschreiben (Bio)Diversität

Einladung zur Preisverleihung und Podiumsdiskussion am 29. Januar 2008, 17.00 bis 20.00 Uhr im Besucherzentrum des Bundesumweltministeriums Alexanderstraße 3, 10178 Berlin

Im Frühsommer 2007 rief genanet – Leitstelle Gender, Umwelt, Nachhaltigkeit Frauen und Mädchen zur Teilnahme am Wettbewerb FrauenLebenVielfalt auf. Sie waren aufgefordert zu zeichnen, zu fotografieren und zu texten – und hiermit die biologische und kulturelle Vielfalt zu beschreiben, die unsere Gesellschaft, unsere Erde einzigartig machen. Knapp 50 Frauen und Mädchen sind der Einladung gefolgt und haben ihre Beiträge eingereicht. Nun hat die Jury entschieden, die Preisträgerinnen des Wettbewerbs stehen fest.
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Deutscher Umweltpreis geht erstmalig an eine Frau

Irgendwie ist es doch verwunderlich – und dann doch wieder nicht. Wie kommt es nur, dass erst nach 15 Jahren auch eine Frau den Deutschen Umweltpreis von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) erhält? Beate Weber, langjährige Oberbürgermeisterin von Heidelberg, ist die Auserwählte. Einzige bisherige Ausnahme war 2004 ein Ehrenpreis für Loki Schmidt, die Frau des ehemaligen Bundeskanzlers Helmut Schmidt, für ihre Verdienste im Naturschutz.

So viele Frauen sind für Umwelt und Nachhaltigkeit aktiv, aber sie profitieren immer noch selten von Preisen und Ehrungen – die aber wichtig sind, um ernstgenommen und in größerem Rahmen gehört zu werden. Und auch die Umwelt-PR braucht Frauen-Gesichter: aus Gründen der Gerechtigkeit, aber auch als Vorbild, als “Leuchtturm” für Mädchen und Frauen, die motiviert und ermutigt müssen, damit auch sie ihre Sichtweisen in unsere Umwelt- und Nachhaltigkeitspolitik tragen.
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Wettbewerb zum Internationalen Tag der Biodiversität

Am Internationalen Tag der Biodiversität am 22. Mai 2007 startete genanet
- Leitstelle Gender, Umwelt, Nachhaltigkeit den Wettbewerb
“FrauenLebenVielfalt”. Alle Frauen, ob Mädchen, Teenie oder Erwachsene,
sind aufgefordert zu zeichnen, zu fotografieren und zu texten – und
hiermit die biologische und kulturelle Vielfalt zu beschreiben, die
unsere Gesellschaft, unsere Erde einzigartig macht. Weiterlesen

Bruttosozialpreis – wenig sozial?

Nachhall-Texter.de hatte im Herbst Werbung für den Bruttosozial-Preis 2006 gemacht. Jetzt erreichte uns eine Email von Raúl Aguayo-Krauthausen, seines Zeichens ehrenamtlicher Vorstand beim Veranstalter dem Kommunikationsforum, mit dem Inhalt, dass ein Projektleiter für den BSP 2007 und 2008 gesucht würde. Anscheinend hat Raúl auch andere Blogs (Naturbelastet, Klimawandel) kontaktiert, die diese Werbung für ihn schalteten – warum nicht, es handelt sich doch um eine gute Sache, oder? Eine gute Gelegenheit für junge Kreative, etwas für Non-Profit-Organisationen zu tun?

Uns war leider zu Ohren gekommen, dass einige Leute beim BSP ziemlich ausgebeutet werden und ziemlich wenig bezahlt werden, nämlich nix bekommen. Auch die Projektleiterstelle ist anscheinend ohne Kompensation. Weiterlesen

Logowettbewerb der Initiative für Nachhaltigkeit Universität Duisburg-Essen

Die Initiative für Nachhaltigkeit Universität Duisburg-Essen (www.studenten-nachhaltigkeit.de) sucht zur Unterstützung ihres Corporate Designs ein geeignetes Logo und lädt alle Studierenden der Universität Duisburg-Essen ein, sich mit Entwürfen an unserem Wettbewerb zu beteiligen. Weiterlesen

Wettbewerb der Nachhaltigkeits-Supermärkte

Wie das Handelsblatt berichtet, überbieten sich Tesco und Marks&Spencer, die zwei führenden britischen Supermarkt-Ketten darin, ihre Produktpalette nachhaltiger zu gestalten, CO2-Abgase zu reduzieren und lokale Produkte zu vermarkten. “Die Programme werden massive Auswirkungen auf die Lieferketten der Konzerne haben und somit weit in die Landwirtschaft, die Lebensmittelindustrie und in die Logistikbranche hineinwirken.”, schreibt Handelsblatt-Redakteur Dirk Heilmann.

Jugend. Umwelt. Zukunft. Schüler- und Jugendzeitungspreis des Umweltinstituts München

Das Umweltinstitut München schreibt in Kooperation mit der Jungen Presse Bayern, der Journalistenakademie und der Petra-Kelly-Stiftung (Bayerisches Bildungswerk für Demokratie und Ökologie in der Heinrich-Böll-Stiftung e.V.) zum ersten Mal den Wettbewerb “Jugend. Umwelt. Zukunft.” aus.

Eingereicht werden können journalistische Beiträge aus bayerischen Schülerzeitungen und
nicht-kommerziellen Zeitschriften, die von Jugendlichen für Jugendliche gemacht werden. Weiterlesen