Bruttosozialpreis – wenig sozial?

Nachhall-Texter.de hatte im Herbst Werbung für den Bruttosozial-Preis 2006 gemacht. Jetzt erreichte uns eine Email von Raúl Aguayo-Krauthausen, seines Zeichens ehrenamtlicher Vorstand beim Veranstalter dem Kommunikationsforum, mit dem Inhalt, dass ein Projektleiter für den BSP 2007 und 2008 gesucht würde. Anscheinend hat Raúl auch andere Blogs (Naturbelastet, Klimawandel) kontaktiert, die diese Werbung für ihn schalteten – warum nicht, es handelt sich doch um eine gute Sache, oder? Eine gute Gelegenheit für junge Kreative, etwas für Non-Profit-Organisationen zu tun?

Uns war leider zu Ohren gekommen, dass einige Leute beim BSP ziemlich ausgebeutet werden und ziemlich wenig bezahlt werden, nämlich nix bekommen. Auch die Projektleiterstelle ist anscheinend ohne Kompensation.

Auch wenn das Konzept des BSPs vielleicht gut ist, so kann es doch eigentlich nicht sein, dass hier die prekären Beschäftigungsverhältnisse noch fortgeschrieben werden. Stellt man sich dann nicht selbst in Frage? Daher wollten wir gleich nachhaken und kontaktierten Raúl per Email. Leider schien die Email-Adresse nicht zu funktionieren. So warten wir auf Antwort in anderer Form und wundern uns weiter.

Update: Zusätzlich zur Diskussion auf der Seite findet sich ein Interview mit Raúl bei den Umgebungsgedanken. Auch die „Möbelmacher“ auf dem Nachhaltig-Blog wurden von Raúl kontaktiert, Herwig Danzer hat seine eigenen Gedanken dazu formuliert.

2. Update: Ich hatte eben eine kurze Diskussion mit Co-Autorin laberena darüber, ob ich oben die Möbelmacher mit oder ohne Anführungszeichen schreiben soll, weil Herwig und Co ja wirklich Möbel machen – undwahrscheinlich sehr gute noch dazu – aber der Satz ohne die Anführungszeichen irgendwie komisch aussieht. Probleme hat man manchmal.

28 thoughts on “Bruttosozialpreis – wenig sozial?

  1. Ich habe gestern mit Raul ein Interview geführt. Das poste ich noch heute bei mir. Ich hatte nämlich auch diverse Bedenken, und habe sie zum Teil noch immer.

  2. Hi,

    als Mitgründer und Ex-Projektleiter erlaube ich mir, das vorab zu kommentieren.

    Das der BSP in Verruf geraten ist, tut mir sehr leid.
    De facto ist, es so, dass beim BSP niemand beschäftigt ist, sondern alle ehrenamtlich aktiv sind. Das heißt auch, dass die Leute selbst bestimmen, wie stark sie sich engagieren und wieviel Zeit sie engagieren.
    Das gesamte KommunikationsFORUM ist rein ehrenamtlich organisiert.

    Die Idee hinter dem BSP ist, dass Studierende Ehrenamtlich Kampagnen entwickeln, für Organisationen, die sich keine Agenturen leisten können. Wer Werbung und Marketing generell neoliberal und damit verwerflichfindet, mag das anders sehen. Aber das ist eine andere Diskussion.

    Sicher gibt es leider Leute, die den Auffwand für die Teilnahme am BSP oder die Organisation überschätzen und dann hinterher der Organisation in die Schuhe schieben. Das ist schade und vielleicht eine Folge mangelnder Kommunikation.

    Ich kann nur alle bitten, die sich bei der Teilnahme überfordert fühlen, sich vertrauensvoll an die Projektleitung, den Vorstand oder den studentischen Beirat zu widmen – bevor böse Gerüchte entstehen.

    LG
    Christian

  3. Hallo,

    als zweimaliger Mentor bei dem Bruttosozialpreis kann ich mich Christians Bemerkung nur anschließen.

    Auch wir haben zu jeder Zeit ehrenamtlich am Bruttosozialpreis mitgewirkt und auch einen erheblichen Arbeitsaufwand investiert. Dass das auch für die Studenten gilt ist bekannt .

    Insofern ist der oben formulierte Text aus zweifacher Sicht etwas seltsam:

    + Wie können bei dem BSP Studenten ausgebeutet werden, wenn der BSP selbst von ehrenamtlich arbeitenden Studenten organisiert wird?

    + Wie kann man bei einem für alle (!) ehrenamtlichen Projekt geringe oder fehlende Bezahlung beklagen?

    Bestimmt gibt es allerlei zu sagen zum unfairen Umgang mit der „Generation Praktikum“. Aber das auf den BSP zu beziehen ist leider an der Sache vorbeirecherchiert.

    Auch hier die dringende Bitte zur Sorgfalt, denn nichts verbreitet sich so schnell wie falsche Gerüchte.

    Gruß
    Stefan Mannes

  4. Vor wenigen Minuten ist die folgende Stellungnahme im Postfach der Nachhall-Texter angekommen:

    Stellungnahme zur BSP-Projektleiterausschreibung

    Auf Grund der Diskussion um die Ausschreibung der Projektleiterstelle des BruttoSozialPreis möchten wir hiermit einiges klarstellen:
    Der Bruttosozialpreis ist eine Veranstaltung des Berliner KommunikationsFORUM e.V. und entstand 2004 auf Initiative einiger engagierter Studenten. Das Prinzip ist einfach: 50 Studenten entwickeln in Teamarbeit für 10 NPOs in 7 Wochen Kommunikationskampagnen. Unterstützung bekommen sie dabei von MentorInnen und kleinere wie mittlere Organisationen erhalten damit Kommunikationskonzepte, die sie sich anders nicht leisten können.
    Der Veranstalter des BruttoSozialPreis, das Berliner KommunikationsFORUM e.V., ist ein genmeinnütziger studentischer Verein, der sich seit 1991 der Nachwuchsförderung widmet. Wir verstehen uns als unabhägiges Netzwerk, das die Zusammenarbeit von Studenten mit Unternehmen der Medien- und Kommunikationsbranche fördern und unterstützen will. Durch unser vielfältiges Projektangebot (u.a. Werbekongress, Mitte der Woche, Gelb) bieten wir allen Studenten die Möglichkeit, eigenverantwortlich zu arbeiten und ihre Ideen zu verwirklichen.
    Natürlich stimmen wir euch im Punkt der Bezahlung zu. Arbeit muss entlohnt werden. Aus diesem Grund haben wir als Vorstand des Berliner KommunikationsFORUM e.V. auch die Petition von fairwork unterzeichnet.
    Das Berliner KommunikationsFORUM ist aber, wie gesagt, ein gemeinnütziger Verein und finanziert sich einzig durch Spenden der Förderer und Unterstützer. Wir selbst sind alle Studenten und arbeiten ehrenamtlich, um anderen Studenten eine Plattform für ihre Ideen bieten zu können.
    Die Arbeit in einem Projektteam oder als Projektleiter können wir deshalb nur mit immatriellen Werten belohnen:
    Wir bieten einmalige Erfahrungen und eigenverantwortliches Arbeiten, wie es im Rahmen eines Betriebspraktikums niemals möglich wäre. Eine kreative Atmosphäre sorgt dafür, dass gute Ideen unterstützt und in die Tat umgesetzt werden und wir immer offen für Neues sind. Bei uns haben Studenten die Möglichkeit, an kostenlosen Schulungen von Experten teilzunehmen und Wissen in vielen verschiedenen Bereichen zu gewinnen (z.B. Pressearbeit, Sponsoring, Unternehmensführung). Wir bieten den Studenten die Chance, durch ihr Engagement wichtige Skills für das Berufsleben zu erwerben, etwa im Projektmanagement und der Eventorganisation. Zudem können unsere Projektteams auf eine umfangreiche Kontaktdatenbank zurückgreifen, um erfolgreich Networking zu betreiben.
    Die Stelle des Projektleiters des BruttoSozialPreis ist außerdem kein Vollzeitjob. Das Studium bleibt bei einem Engagement dabei nicht auf der Strecke. Bei der Stelle handelt es sich auch nicht um ein reguläres Beschäftigungsverhältnis, sondern um ein definitiv ehrenamtliches Engagement, dass viel Herzblut für Sozialmarketing erfordert. Nur um Lebenslaufpunkte zu sammeln ist diese Stelle nicht geeignet.
    Ohne das Engagement Ehrenamtlicher sind Vereine wie das Berliner KommunikationsFORUM nicht tragbar und Nachwuchsförderung im Sinne des BSP nicht denkbar. Förderer und Unterstützer wie die Konrad-Adenauer-Stiftung e.V., das Deutsche Institut für soziale Fragen und das Bundesministerium für Bildung und Entwicklung bestätigen die Relevanz des BruttoSozialPreis.
    Wir verstehen uns nicht als Ausbeuter und wir sind auch nicht mit einem gewinnorientierten Unternehmen vergleichbar. Sollte dies im Gespräch mit Mitgliedern des Organisationsteam des BruttoSozialPreis 2006 angeklungen sein, führen wir das auf ein Problem der internen Kommunikation zurück. Unsere Mission als gemeinnütziger Verein und gerade die des BruttoSozialPreis sehen wir dadurch nicht in Frage gestellt.

    Beste Grüße,
    Der Vorstand des Berliner KommunikationsFORUM e.V.
    Raúl Aguayo-Krauthausen, Lea Gimpel, Sebastian Haas, Ralf Jacob, Nadine Kötz,Philipp Paul

  5. Das oben erwähnte Interview mir Raúl ist olnine.

    Ich kann die Kritik von den NachhallTextern aber durchaus nachvollziehen. Warum zum Geier müssen Ehrenamtliche Jobs machen, die eigentlich von Profis gemacht werden könnten? Klar sind die immateriellen Erfahrungen gut.

    Aber wäre es vom Konzept her nicht besser, dass die Agenturen die Leute von der Uni anstellen, um sie mit Sozialprojekten fit für den Werbealltag zu machen?

    Student macht Uni-Abschluß. Ist ne totale Praktikniete, da viel Theorie an der Uni. Student wird eingestellt und weiß viel, kann aber nix. Damit er sein Wissen in die Tat umsetzen kann, muss er üben. Also lassen die Agenturen die Studenten unter Aufsicht an Sozialmarketing-Konzepten arbeiten. Die Ergebnisse werden public domain.

    Aber nein, die Unternehmen können und wollen sowas wohl nicht machen. Das wäre in meinen Augen unternehmerische Verantwortung. Wer für nicht-nachhaltige und unsoziale Produkte Werbung erstellt, sollte MINDESTENS soziales Engagement zeigen.

    Warum zum Henker muß ich eigentlich sowas erst aufschrieben? Warum wird sowas nicht schon längst gemacht. Muß wohl an der Profitgier der Unternehmen liegen. Ansonsten würde man obige dargestellte Win-Win-Situation schon gnadenlos ausnutzen.

  6. Da ist ja eine ganz schöne Welle losgetreteten worden. Danke, Stephan, für die Recherche, und danke an die Aktiven und ehemaligen Aktiven beim BSP für ihre zügige und umfangreiche Reaktion – ich glaube allen ist bewußt, dass gerade bei einem Thema wie Sozialmarketing die eigene Glaubwürdigkeit sehr schnell auf dem Spiel stehen kann.

    Ich kann verstehen, dass Ihr keine Riesengehälter bezahlen könnt. Ehrenamtlichkeit lebt vom freiwilligen Engagement. Aber das ist in meinen Augen kein Grund, Eure Leute nicht zu bezahlen und ihnen noch nicht mal eine Aufwandsentschädigung zu geben, mag sie auch noch so klein und symbolisch sein. Auch wenn man bei der Projektleiterstelle viel dazu lernt, aber Arbeit in großem Umfang ist es dennoch die bezahlt gehört!

    Für Eure Partner und Sponsoren bringt Ihr einen Mehrwert, zum Beispiel in Form von Aufmerksamkeit. Aber ihr bringt auch einen finanziellen Mehrwert, weil sonst würden die beteiligten Unternehmen Euch nicht so ohne weiteres unterstützen. Die Euch unterstützenden Agenturen können so relativ einfach neue Kreative rekrutieren – und sparen dadurch Geld.
    Diesen finanziellen Mehrwert solltet Ihr meines Erachtens auch an Eure Mitarbeiter weitergeben – und zwar so, dass Euer Verein weiterexistiert, aber auch so, dass Eure Mitarbeiter ihre Wertschätzung erfahren.

    Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass das möglich ist. YOIS hatte im Dezember einen Kongress zu Nachhaltigkeit und PR organisiert und da wurde drauf geachtet, dass die Organisatoren wenigstens einen kleinen Betrag erhalten. Wenn man den Sponsoren, Geldgebern und Partnern kommuniziert, dass man es für wichtig hält, dass man Leute nicht für umsonst arbeiten lässt, dann wird auch verstanden, dass man dafür Geld im Budget einplant.

  7. Ergänzend zum Interview von Stephan hätte ich noch folgende Fragen an Raúl:
    – Wer finanziert den BSP 2007 und wieviel Geld geben die Sponsoren?
    – Wie hoch ist die Arbeitsbelastung für den Projektleiter?
    – Wie hoch ist die Arbeitsbelastung für die anderen Mitarbeiter?
    – Wird das Engagement im Team an der Uni anerkannt, zum Beispiel in Form von Leistungspunkten?
    – Wieviel Geld aus dem Projekt bleibt beim Kommunikationsforum zur Finanzierung der Infrastruktur?
    – Wie sind Eure Sponsoren in die Auswahl der Preisträger eingebunden?

    Bitte keinen Druck, ihr müsst das nicht öffentlich beantworten – ist ja auch partiell Euer „Betriebsgeheimnis“, aber das könnte vielleicht noch etwas Licht ins Dunkle bringen.

  8. Hihi! Jetzt wird es ja total lustig.

    Das Kommunikationsforum soll nun für sich selber Solzialmarketing machen. Das ist durchaus interessant, weil die Homepage des Kommunikationsforum nach außen nicht sehr überzeugend wirkt.

    Vielleicht ist das ja ein guter Anlass um Sinn und Ursache des Sozialmarketings (gab es das vor 100 Jahren auch schon? Brauchte man es da überhaupt?) im allgemeinen zu diskutieren. Kritik an der Werbung ist ja heutzutage ziemlich selten.

  9. Hi Leute!

    Ich finde es total super, dass YOIS es geschafft hat, die Leute zu zahlen.
    Beim FORUM sind jedes Jahr in den verschiedenen Projekten über 100 Leute aktiv. Das schaffen wir leider noch nicht. Leider sind in diesem Sinne 99% aller Organisationen unsozial.

    Aber Bezahlung von Ehrenamtlichen ist zuletzt auch eine Frage der Organisationskultur. Wollen wir das? Verändert es nicht das Ehrenamtsverständnis? Sollen die Leute sich nicht aus anderen Motiven engagieren? Wie wichtig ist ihnen Bezahlung als Motiv? Ich bin jetzt seit 4 Jahren beim FORUM aktiv, in verschiedensten Projekten und halte ganz im Ernst, den Umstand, dass Ehrenamtliche entlohnt werden sollten für ethisch schwieriger als anzuprangern, dass sie es nicht werden. Bei Praktika stimme ich Euch voll und ganz zu. Bei Ehrenamt…

    Bei mir waren andere Motivationen viel wichtiger. Beim BSP das Motiv Marketing auf sensible Art mit sozialen Themen zu verknüpfen und nicht 1:1 zu übertragen, Selbstverwirklichung, Praxiserfahrungen sammeln… Für mich als „Betroffenen“ klingt die ganze Diskussion absurd.

    Nun zu der Frage mit der Knete. Im Detail kann ich das für den BSP 2004, den ich leitete aus dem Stehgreif nicht sagen. Aber soviel: Das Projekt hat schlappe 10.000 Euro Finanzmittel gekostet. Davon waren die Hälfte Teilnahmegebühren der NPO, 4.000 Euro Sponsoring, 1.000 Euro Spenden. Dazu diverse Sachspenden und Sponsorings. Das ist für ein Projekt von der Größe nicht viel Geld oder besser gesagt NIX. Würde ich die ehrenamtlich geleistete Arbeit mitbudgetieren, kostete das Projekt locker mal 100.000 Euro und wir hätten die Aktiven weit unter der Armutsgrenze entlohnt. Super. Nur die Organisatoren. Die Teilnehmer, Mentoren usw. garnicht mal mitgerechnet. Sprich: Bei 20 OrganisatorInnen, 50 TeilnehmerInnen, 10 MentorInnen usw. wäre das Projekt schlichtweg NICHT durchführbar.

    Ethisch korrekte Alternative?
    Klar, wenn wir uns von einem Großkonzern 100.000 Euro Sponsorn lassen würden. A interessieren die sich nicht für Studenten, die in dem kleinen Teilbereich ehrenamtlich aktiv sind in dem Maße B würden wir durch diesen Finanzierungsmix unsere Unabhängigkeit verlieren C würden wir das Projekt dann für den Konzern machen und nicht für uns und den Dritten Sektor.

    Also echt Leute. Die Wertschätzung von Ehrenamtlichen muss wo anders liegen als in der Bezahlung. Wo bliebe dann die Zivilgesellschaft?

    Agenturen als Alternative:
    Zur Teilnahme am BSP werden bewusst Organisationen ausgewählt, die sich keine Agentur leisten können – oder wollen. Auch das gibt es und das hat auch ethische Gründe. Wir nehmen also weder Agenturen Aufträge weg, noch gäbe es von den Teilnehmenden NPO die Möglichkeit die Studies zu finanzieren. Natürlich fänden wir das fein, wenn sie bei einer Umsetzung, die Studies anstellen würden. Da arbeiten wir auch dran. Momentan besteht der Benefit für beide Seiten hauptsächlich darin, voneinander zu lernen. Nur etwa die Hälfte der Organisationen schafft die Umsetzung der Konzepte.

    Letztentlich:
    Warum gibt es NPO und ehrenamtliches Engagement? Unter anderem weil es Probleme in unserer Gesellschaft gibt, die sich nicht für Unternehmen zu lösen lohnen und die auch der Staat nicht (mehr) ausfüllen kann. Engagierte Leute entdecken einen Misstand und versuchen ihn ehrenamtlich zu beheben. Genau das haben wir getan. Es gibt keine adäquate Sozialmarketing-Ausbuldung und es gab keine adäquaten NPO-Marketingansatz aus unserer Sicht. Also haben das organisiert. Sollte es eines Tages so weit sein, dass Staat oder Markt das Ding interessant finden – super. So lange müssen wir es eben ehrenamtlich machen.

    Ob man Sozialmarketing braucht, können wir gerne auch an einem anderen Punkt diskutieren. Ich bin gespannt, wie sich große Organisationen wie z.B. Greenpeace ohne halten könnten. Und ja: Sozialmarketing gibt es schon so lange, wie es Organisationen gibt. Es hieß nur anders: Spendenwerbung, Kampagnen, Flugblätter. Wer Marketing Scheiße findet, kann gerne den BSP scheiße finden. Das kann ich niemandem nehmen.

    Aber den BSP als unsozial hinzustellen ist quatsch und unfair. Damit raubt ihr Leuten die Wertschätzung. Dann sind 99% aller Organisationen die mit ehrenamtlichen arbeiten unsozial und Ehrenamtliche bedauernswerte kreaturen die sich in ihrer kostenbaren Freizeit ausbeuten lassen.

    Wenn ihr das so sehen wollt – okay.

    Gruß
    Christian

  10. Ich glaube, der Umstand ist einfach, dass Ihr die Projektleiterstelle wie eine Stelle ausschreibt – mit Anforderungskatalog und allem drum und dran. Für mich klingt das nach unbezahltem Praktikum – und das finde ich unsozial.

    Ich finde Deine offene und direkte Antwort gut – das hilft tatsächlich, den Hintergrund des ganzen besser zu verstehen. Ich denke nicht, dass der BSP an sich unsozial ist – habe ich auch nicht behauptet.

    Aber vielleicht müssen wir tatsächlich eine Debatte darüber führen, wie man den Wert des ehrenamtlichen Engagements deutlicher herausheben kann? Wie kann man das Abrutschen in Ausbeutungsverhältnisse gerade auch bei NPOs/NGOs verhindern?

    Bei den Blogs ist das recht einfach – hier schreibt jeder ehrenamtlich. Wenn diese Seite hier irgendwann mal Geld verdienen sollte, was nicht geplant ist, dann wird das an die Autoren weitergereicht. Bisher ist das nur ein Hobby-Projekt.

    Ich glaube aber, dass bei einem Kongress, der schon zehntausend Euros als Budget hat, müsste es möglich sein, dass man den Aktiven zumindest eine symbolische Aufwandsentschädigung zukommen lässt. Wir haben das bei dem YOIS-Kongress, der ein Budget von 3000 Euros hatte, auch geschafft.

  11. Pingback: Nachhaltig
  12. Selbst wenn man als Studierender – sei es im Organisationsteam oder als Teilnehmer – ein paar Cent oder Euro für das Engagement bekommen würde – wäre es immer noch sehr wenig im Vergleich zu dem, was man tatsächlich an Erfahrungen innnerhalb des Projektes sammeln kann.

    Ich sehe den BSP als sehr gutes Sprungbrett für junge Menschen, die auch nach dem Projekt weiter im NPO-Kontext arbeiten wollen. Spätetestens dort sollten sie dann anständig bezahlt werden.
    Es ist außerdem eine sehr gute Erfahrung – aus einer anderen Motivation als der des Geldes – sich aufzuraffen und an einer guten Sache mitzuarbeiten.

    Und noch etwas: Das Geld, was der Wettbewerb kostet, deckt die laufenden Kosten des Projektes. Dazu gehören Telefonkosten, Kopier- und Druckkosten, die ganze Technik, Räumlichkeiten etc. Meine Zeit ist quasi meine Spende für das Projekt – die Unkosten werden so gut es geht vom BSP übernommen.
    Klar, in der selben Zeit hätte ich auch ein studentisches Praktikum machen können – für ein paar hundert Euro im Monat. Aber häte ich tatsächlich soviel gelernt wie beim BSP? Hätte ich die Entscheidungen treffen dürfen, die ich beim BSP eigenverantwortlich treffen darf?

    Als Motivation für alle nun vielleicht etwas Verunsicherten unter Euch: Ich habe gute neun Monate in den BSP investiert (Im Organisationsteam), auch danach den folgenden Organisationsteams hier und da geholfen: Die Kontakte und die Erfahrungen, die ich in der Zeit sammeln konnte sind eigentlich nicht bezahlbar. Bezahlt werde ich jetzt, das ist ok. Denn: Das, was man im BSP ausprobieren kann und lernt, lässt dich mit Sicherheit KEIN Vorgesetzter im tatsächlichen Berufsleben machen. Auch nicht, wenn es ein „Junior-Projekt“ ist. Die letztliche Verantwortung läge dann wahrscheinlich auch nicht bei den „jungen Berufsanfängern“, sondern immer noch bei denjenigen, die in dem Bereich bereits längere Erfahrung gesammelt haben.

    Das Tolle am FORUM bzw. BruttoSozialPreis ist doch, dass man echt mal was ausprobieren kann rumspinnen darf aber trotzdem Verantwortung übernimmt.

    Für Unternehmen ist auch übrigens mittlerweile zunehmend von Interesse, wieviel „Engagement“ ein Mitarbeiter/eine Mitarbeiterin zeigt. Für deine spätere berufliche Laufbahn kann ein „Zeugnis“ des BSP eigentlich demnach eigentlich nur förderlich sein.

    Gruß, Andrea

  13. Danke für eure Anregungen und Fragen, ich werde im Folgenden versuchen darauf einzugehen:

    @Stephan:
    Du fragst uns: „Warum zum Geier müssen Ehrenamtliche Jobs machen, die eigentlich von Profis gemacht werden könnten?“
    Erstens geht es nicht ums ‚Müssen’ sondern ums ‚Wollen’. Ehrenamtliche ‚müssen’ überhaupt nichts machen, was sie nicht wollen. Auch bei uns wird keiner der Engagierten mit einem Arbeitsvertrag geknebelt oder ähnliches. Man kann ganz einfach nicht mehr zu den Teamtreffen kommen, wenn man keinen Bock mehr auf die Arbeit hat. Es ist eine ehrenamtliche Tätigkeit, die auf Freiwilligkeit basiert – wie im übrigen jedes andere ehrenamtliche Engagement auch.
    Zweitens wollen wir diese Arbeit machen. Weil man sich bei uns auch ohne Vordiplom und Berufserfahrung engagieren kann. Es ist ein tolles Gefühl über sich hinaus zu wachsen und schon als Student Sachen leisten zu können, die andere erst mit 30 und fertigen Studium machen. Wir sind zwar Studenten, aber das heißt noch lange nicht, dass wir deswegen dilletantisch arbeiten müssen.

    Deine Idee mit den von Agenturen bezahlten und beaufsichtigten Studenten, die Sozialmarketingkonzepte erstellen ist an und für sich nicht schlecht. Allerdings sehen wir zwei Probleme:
    1.bezahlen Agenturen keine Studenten, die Sozialmarketingkampagnen erstellen, da sich diese Kampagnen nicht verkaufen lassen. NPOs haben kein Geld dafür. Agenturen geht es aber ums Geld. (siehe den Kommentar von Christian) Und deswegen gibt’s den BSP.
    2.Wollen wir keine Agenturen, die uns beaufsichtigen. Wir sind ein unabhängiges Netzwerk, in dem jeder seine Ideen verwirklichen kann, egal ab sie den Agenturen passen oder nicht. Wir sind die jungen Wilden – nicht die braven Musterschüler der Agenturen.

    Deine Idee ist aber ein guter Ansatz, den man weiterdenken muss. Vielleicht solltest du so was nicht nur aufschreiben, sondern auch umsetzen? Unsere Projekte müssen weiterentwickelt werden und dafür brauchen wir auch Ideengeber und Leute, die sich für diese Idee engagieren. Wenn du also Lust hast, können wir uns gerne zusammensetzen.

    @Kasi:
    Natürlich haben wir nichts gegen Transparenz und ich beantworte gerne Deine Fragen, um zur Aufklärung beizutragen:
    1) Wer finanziert den BSP 2007 und wie viel Geld geben die Sponsoren?
    Der BSP soll sich de facto selbst finanzieren, wird aber vom FORUM subventioniert. Da das Projekt erst Ende März startet, haben wir noch keine Budgetierung für den BSP 2007 und können deswegen auch noch nicht sagen, wie viel Geld die Sponsoren zuschießen.
    2) Wie hoch ist die Arbeitsbelastung für den Projektleiter & die der anderen Mitarbeiter?
    Die Arbeitsbelastung liegt im Ermessen der Organisatoren, da jeder sich und seine Zeit einbringen kann, wie er will. In einem Team gibt es immer Leute, die mehr arbeiten als andere. Ein gewisses Maß an Engagement ist natürlich die Grundvoraussetzung, sonst hätte man sich nicht für die Mitarbeit entschieden. Das Team trifft sich 1x pro Woche in unseren Büros.
    3) Wird das Engagement im Team an der Uni anerkannt, zum Beispiel in Form von Leistungspunkten?
    In unseren Teams sind Leute von allen Unis Berlins, d.h. wir haben darauf nur partiell Einfluss, nämlich auf die Universität der Künste. Momentan sprechen wir das gerade mit den Verantwortlichen ab. Andererseits möchten wir keine Organisatoren, die nur den Leistungsschein wollen und sich sonst nicht für die Sache interessieren. Dadurch entsteht Unzuverlässigkeit und die Arbeit derer, die sich freiwillig engagieren wäre behindert. Wir haben viele Teammitglieder aus anderen Unis, die sich engagieren. Der Anreiz bei uns etwas zu machen muss also etwas anderes sein als ein Leistungsschein.
    4) Wieviel Geld aus dem Projekt bleibt beim KommunikationsFORUM zur Finanzierung der Infrastruktur?
    Der BSP trägt einen Teil der von ihm verursachen Kosten für Infrastruktur selbst, mit einem weitaus größeren Betrag trägt das FORUM aber die Infrastrukturkosten des BSP, er wird quasi vom FORUM subventioniert. Zum Teil mit Geldmitteln, zum Teil mit Arbeitsleistungen derjenigen, die keine Teammitglieder sind (z.B. der Vorstand des FORUMs).
    5) Wie sind Eure Sponsoren in die Auswahl der Preisträger eingebunden?
    Gar nicht. Die Jury ist unabhängig.

    Mit einem Engagement im FORUM investiert jeder in seine eigenen Zukunft – das ist der größte Mehrwert, den wir Studenten bieten können.

    Sollte von eurer Seite aus noch weiter Diskussionsbedarf bestehen, würden wir euch gerne in unser Büro einladen, sofern ihr in Berlin seid. Ein Gespräch von Angesicht zu Angesicht und ein Blick in unsere Arbeitsräume kann ja nicht schaden. Schreibt einfach eine Mail an: lea.gimpel@forum-ev.org

    Wir arbeiten übrigens gerade an einer inhaltlichen wie grafischen Neustrukturierung der Homepage des FORUMs (wir sind auch nur Studenten ;-).

    Beste Grüße,

    Lea

  14. Die Ausschreibung haben wir übrigens so gestaltet, um mehr Transparenz zu schaffen. Wir hatten als Feedback bekommen, dass Ausstehende den Eindruck haben, dass man nur Projektleiter werden kann, wenn man Mitglied im FORUM ist und mit dem Vorstand gut kann. Um diesen Eindruck entgegen zu wirken, haben wir die Ausschreibung offiziell rausgeschickt.
    Gewissen Anforderungen muss man aber erfüllen – einfach um sich später nicht überfordert zu fühlen. Und bei den Kompetenzen die fehlen, helfen wir dann z.B. mit Schulungen im Rechnungswesen etc.

    Gruß
    Lea

  15. im Übrigen:

    in der ausstellung steht, dass es sich um ein Ehrenamt handelt.
    Vielleicht sollte man mal genauer lesen und überlegen, bevor man so eine Diskussion lostritt und damit etliche engagierten Leuten vor den Kopf stößt

    sonst heißt es vielleicht demnächst: nachhallt-texter: Wirklich nachhaltig?

    LG
    Christian

  16. Falls ihr in der Lage seid, die Diskussion an dieser Stelle zu beenden, würde ich Euch bitten den gesamten Post durch einen Zusammenfassenden zu ersetzten. Soviel Text leißt kein Schwein und es führt zu noch mehr Missverständnissen.

    Die Frage ist ja eigentlich: „Sollten Ehrenamtliche entlohnt werden?“ und nicht „ist der BSP unsozial“. Dies träfe dann wie gesagt auf den gesamten Dritten Sektor zu. Die erste Frage finde ich hingegend berechtigt und zielführend.

    LG
    Christian

  17. @Lea, danke für Deine ausführlichen Antworten. Ich würde den Vorschlag von Dir gerne aufnehmen, dass wir uns alle (also auch Raúl) nächste Woche mal in Berlin gemeinsam auf einen Kaffee treffen, toll wäre es, wenn Andrea mitkommen würde, dann könnte man sich auch unter Bloggern treffen. Vielleicht haben ja noch andere Nachhaltigkeitsblogger-Lust?

    @Andrea, danke für Deine Beschreibungen Deiner Erfahrungen. Du hast sicherlich recht, dass bei solchen Projekten wie dem BSP man sehr viel für sich auch raus holen kann. Das sieht man ja auch an dem Buch, dass Du über Sozialmarketing veröffentlichst hast. Könnten wir da eigentlich ein Rezensionsexemplar bekommen?
    @Christian, danke für Deine Anmerkungen. Bei Bloggern werden komplette Posts nicht gelöscht oder ersetzt – die Diskussion soll ja für alle verständlich sein – und im Ursprungspost ist ja nichts falsch. Wir wunderten uns nur und haben sehr differenzierte und gute Anmerkungen erhalten.

    Zur Ausschreibung ist zu sagen, dass zwar drin steht, dass ehrenamtliches Engagement kein Fremdwort für den Bewerber sein sollte, aber nicht, dass diese Stelle unbezahlt ist. Für mich ist ehrenamtliches Engagement auch gegeben, wenn jemand für eine geringe Aufwandsentschädigung arbeitet.

    Die Diskussion kann ruhig noch weitergehen. Es geht ja nicht darum, jemanden vor den Kopf zu stossen, sondern Unklarheiten zu klären. Eine Zusammenfassung zu schreiben, dazu fehlt mir jetzt etwas die Zeit und Lust. Ich würde Euch vorschlagen, dass Ihr die aufgeworfenen Fragen als Anregung versteht, dies auf Eurer neuen Website klar zu beantworten!

  18. Momentmal:

    da steht, beim BSP würden die Leute ausgebeutet. Das ist meiner Meinung nach nicht objektiv. Ich denke eine Richtigstellung von Eurer Seite als neuer Post wäre angemessen. Keine Zeit haben gilt nicht. Das macht Euren Blog unglaubwürdig.

    Sorry
    Christian

  19. Ich werde versuchen dabei zu sein.
    Das meine eMail-Adresse nicht funktioniert(e) tut mir leid.

    Liebe Grüße,
    Raúl

  20. @Raúl: Super, freue mich Dich kennenzulernen.

    @Christian: Du hast Recht, wenig Zeit darf keine Ausrede sein. Ob das Blog unglaubwürdig ist, sei den Lesern des Blogs überlassen. Aber zur Objektivität möchte ich Heinrich Heine ins Spiel bringen:

    „Die sogenannte Objektivität, wovon heute so viel die Rede, ist nichts als eine trockene Lüge; es ist nicht möglich, die Vergangenheit zu schildern, ohne ihr die Färbung unserer eigenen Gefühle zu verleihen.“

    Fakt ist, dass es Leute gegeben hat, die sich beim BSP engagiert hatten und sich danach ausgebeutet gefühlt haben. Wenn diese Bedenken nicht auch an uns herangetragen worden wären, wären sie auch nicht von uns formuliert worden.

    Fakt scheint aber auch zu sein, dass es viele gibt, welche die Arbeit beim BSP als sehr sinnvoll und persönlich fruchtbar empfunden haben.

    Anscheinend scheint es auch zu sein, dass es im Augenblick noch nicht anders möglich ist, die Aktiven im BSP-Projekt so zu bezahlen, wie ihr Engagement, ihr Können und ihre Leistung es eigentlich erforderlich machen sollte. Vielleicht ändert sich das ja noch, vielleicht auch nicht – dies ist wie Du vollkommen richtig anmerkst eine Frage der Organisationskultur.

    Ansonsten möchte ich nochmals bitten, diese angestossene Debatte nicht als Versuch zu sehen, den BSP oder die Arbeit der Aktiven dort zu diskreditieren, sondern im Gegenteil denke ich, dass durch diese Debatte, durch Eure offenen und ehrlichen Kommentare viel dazu getan worden ist, dass die Idee des Sozialmarketing, deren gesellschaftlicher Relevanz und die Möglichkeiten einer stärker Wahrnehmung in der Gesellschaft deutlich geworden sind.

  21. @stephan: Ich denke es gibt hier ein grundlegendes Missverständnis bezüglich des Begriffes „Ehremamt“, wenn du sagst: „Warum zum Geier müssen Ehrenamtliche Jobs machen, die eigentlich von Profis gemacht werden könnten?“ Ehrenamt hat nichts mit Qualifikation zu tun, sondern ausschließlich mit dem Willen sich ohne finanzielle Kompensation für etwas einzusetzen. Ich selbst arbeite jede Woche mehrere Stunden ehrenamtlich für einen gemeinnützigen Verein, bin dafür hochqualifiziert und käme nie auf den Gedanken dafür Geld zu erwarten, weil der Verein ein idelles Ziel verfolgt, das ich selbst aktiv unterstützen will.

    @kasi: das statement mit den sich ausgebeutet fühlenden studenten wäre noch zu belegen. wer hat wann was genau gesagt. von wem ausgebeutet, in welcher form unter welchen umständen. was haben diejenigen vom bsp erwartet, was wurde ihnen vorher erzählt, mit wem haben sie die sache besprochen, etc.?
    ansonsten klingt das leider wie npo-bashing im kielwasser der „generation praktikum“ diskussion um eine schmissige artikelheadline zu bekommen.

  22. An alle Beteiligten:

    Initiative ist immer gut. Das kenne ich von meinem eigenen Ehrenamt. 😉 Ich geh dahin, weil ich will. Nicht weil ich muss.

    Deine Idee ist aber ein guter Ansatz, den man weiterdenken muss. Vielleicht solltest du so was nicht nur aufschreiben, sondern auch umsetzen?

    Ich bin total fachfremd. Kein Kommunikationsspezialist, nicht mal annähernd. Vielmehr werde ich mir euer Buch über das Sozialmarketing mal ausleihen müssen, um meinem (sterbenden?) Sportverein mal unter die Arme zu greifen. Das wäre an sich eine Rubrik in meinem Blog wert: „Wie rette ich einen Verein?“. 🙂

    Den Zwang Sozialmarketing machen zu müssen, sah ich deswegen, weil es einen Verdrängungskampf um die Aufmerksamkeit der Menschen gibt. Das Studenten diese Arbeit machen wollen ist umso schöner. Da habe ich mich nicht deutlich genug ausgedrückt.

    Ansonsten schließe ich mich kasis letztem Absatz voll und ganz an. Ich denke, diese Debatte hier war fruchtbar für alle Beteiligten.

  23. Hallo zusammen,

    wir wollten bei euch nochmal nachfragen, ob ihr immer noch Gesprächsbedarf habt und uns in unserem Büro in Berlin deswegen mal besuchen wollt oder ob sich die Wogen mittlerweile geglättet haben.
    Wir freuen uns natürlich immer auf konstruktive Auseinandersetzung. Bitte meldet euch einfach bei mir wegen einem Termin: lea.gimpel@forum-ev.org

    Beste Grüße,

    Lea Gimpel

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