Politik und Demokratie im Web 2.0 – ein Bericht von der Socialbar
September 10, 2008 by kasi
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Die schönste Sozialbar war oben im ersten Stock des taz-Cafés zu besichtigen, von den meisten Teilnehmern der Socialbar, die im selbigen Café gestern stattfand, leider nicht gesehen: ein Foto von einem Konferenztisch, darum ein Dutzend splitternackte Autonome. Die zugehörige Bildunterschrift erklärte, dass an dem Konferenztisch neben der Gründung der taz auch viele andere denkwürdige Ereignisse linker Geschichte stattfanden, bevor er von Potsdamer Hausbesetzern entführt und verbrannt wurde. Read more
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Bayern-Wahl: SPD und Grüne thematisieren Atomenergie und Klimawandel
September 9, 2008 by kasi
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Bei der Landtagswahl in Bayern am 28. September sind vor allem Grüne und SPD mit Kampagnen zur Atomenergie aufgefallen. Die SPD fordert die Bürger keck auf: “79% der Bayern wollen keine neuen Atomkraftwerke – Dann wählt doch auch so!”
Wahrscheinlich würden auch eine Mehrheit der Bayern gerne Franz Beckenbauer zum bayerischen König krönen und das wäre dann vielleicht nicht im Sinn der SPD. Aber ich finde die Kampagne eigentlich ganz witzig, weil sie suggeriert, dass die Bayern im eigenen Interesse eher die SPD wählen sollten. Read more
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Atomstromfreies Internet
Mai 5, 2008 by kasi
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Greenpeace Energy startet gemeinsam mit der Agentur U21 und dem Internetdienstleister Internic eine Kampagne, den Stromverbrauch von Computern, Rechenzentren, Host-Dienstleistern auf Erneuerbare Energien umzustellen.
Mit dem rapiden Wachstum der Internetnutzung in Deutschland steigt auch der Anteil des Stromverbrauchs, der durch dieses Medium verursacht wird. Dabei werden knapp 80 Prozent des Strombedarfs nach wie vor durch Atom- und Kohlestrom gedeckt. Beim Stromverbrauch durch das Internet entfallen etwa 50 Prozent auf die PCs der User und 50 Prozent auf die Netzinfrastruktur mit Servern, Providern und Datenleitungen für E-Commerce und Mailverkehr.
Dazu kann man ein Atomstromfreies Emailkonto anlegen oder seine Seite zu einem alternativen Hosting-Service wie Greensta oder Biohost wechseln.
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Guerilla-PR gegen die Atomlobby
Dezember 25, 2007 by kasi
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Blinky ist ein kleiner, dreiäugiger Fisch, der in der Fernsehserie “Die Simpsons” auf nuklearen Abfall in Trinkwässern aufmerksam macht.
Seit einigen Tagen wird Blinky auch genutzt, um die großflächigen Plakate des Deutschen Atomforums zu verschönen. Diese Lobbyorganisation hat sich das Ziel gesetzt, für die Verlängerung der Laufzeiten deutscher Atomkraftwerke zu kämpfen.
Klimawandel ist ein dankbares Thema für diese Kampagne, da immer wieder behauptet wird, dass Atomstrom klimaneutral ist, da bei der Produktion des Stroms kein Co2 erzeugt wird. Durch Bau- und Abriss der Kraftwerke, durch den Abbau von Uran und durch die Lagerung abgebrannter Brennstäbe wird allerdings auch Co2 erzeugt.
Das Atomforum hat deutschlandweit Anzeigen geschaltet, die Kernkraftwerke auf grünen Wiesen vor blauem Himmel zeigen und die Aufschrift “Klimaschützer der Woche” zeigen. Eine dazu eingerichtete Kampagnenwebseite soll diese Behauptung vertiefen.
Diese recht durchsichtige Argumentation wird allerdings von vielen kritisch gesehen – und daher hat die Kampagne auch den Worst EU Lobby Award 2007 für Greenwashing erhalten. Wer sich ein wenig mit Umweltschutz und Klimawandel beschäftigt, kann schnell herausfinden, dass bei Atomkraft verschiedene Vor- und Nachteile miteinander abgewogen werden müssen. Die unsicheren Aussichten bezüglich der Endlagerung und die zahlreichen möglichen Gefährdungen haben bei der Bevölkerung eher zu einer negativen Einstellung geführt.
Diese negative Einstellung machen sich die Aktivisten der Guerilla-PR-Kampagne zu nutze, indem sie sich wahrscheinlich nachts zu den Plakaten begeben und diese mit Blinky verzieren. Interessant ist, dass sich bisher keine Organisation zu der Kampagne bekannt hat. Kein Wunder, denn der Aufenthalt im Gleisbett der Berliner U-Bahnen ist wahrscheinlich nicht ungefährlich und wird sicherlich nicht gern gesehen.
Die Aktion verdeutlicht aber den Trend, dass Umweltschützer bzw. Klimaaktivisten bereit sind, für den Umweltschutz illegale Handlungen durchzuführen, die auf kreative Weise die Lobbyaktivitäten konterkariert und persifliert. Diese Formen der Guerilla-PR werden sogar noch übertroffen durch das Beschmutzen von Autos oder das Ablassen von Luft aus den Reifen von großen SUVs (siehe Welt-Artikel).
Via Klimawandel-Global, Lobbycontrol-Blog, Karsten Samaschke, Sprusko, Matt Wagner.
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Atomkraft als Klimakiller
April 10, 2007 by kasi
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Die Oxford Research Group hat einen Report herausgegeben, der den Klimaeffekt von Atomenergie diskutiert und insbesondere den Abbau von Uran auf seine Klimawirkungen hin untersucht. Allerdings wird der Report auch dafür kritisiert, dass er der Atomenergie zu starke Klimarucksäcke aufbürden würde.
(Via Ulrich Kelber)
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