Cambridge goes green

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Die Stadt Cambridge hat sich den Titel „Sustainable City“ gegeben. Einige Studenten, die sich in der Cambridge Student Union organisiert haben, versuchen nun auch die Universität und die Colleges zu überzeugen, klimaneutraler zu werden. Dazu haben sie die Campagne CamGoGreener ins Leben gerufen und ein Portal zum Ethical Living in Cambridge zusammengestellt.

happyface.gifLeider ist es gar nicht so einfach, klimaneutral in Cambridge zu leben. Zwar kommt man überall mit dem Fahrrad gut hin und es gibt mit Co-Op eine Supermarktkette, die Organic Food und Fair Trade anbietet. Aber in den Studentenwohnheim wird konsequent die ganze Nacht über das Licht im Flur angelassen, die Heizungen lassen sich nicht regulieren und die Fenster stehen in der Küche meist sperrangelweit auf, obwohl die Heizung an ist. Das Recycle-Programm der Stadt ist relativ einseitig – Verbundpackungen werden nicht recycelt und Kartonpapier darf nicht im Altpapier landen, sondern wird weggeworfen.

In meinem College gibt es gerade die Debatte, ob an einem Tag in der Woche Fairtrade und veganisches Essen angeboten werden soll. Die Kosten wären nur wenige Pennies, aber die Debatte darüber wird hitzig geführt. Bin gespannt, wie sie ausgeht und hab erstmal die Petition unterschrieben. Vielleicht gehe ich auch zur ZeroCarbon-Konferenz in zwei Wochen.

One thought on “Cambridge goes green

  1. Die Kampagnen wie CamGoGreener, sind leider meist immer nur so Eintagsfliegen und man hört vielleicht 3-4 Tage was davon aber sonderlich bewirken oder das umdenken der Menschen regen solche Kampagnen leider noch nicht an.

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