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	<title>Nachhall Texter &#187; Greenwashing</title>
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	<description>Werbung für Übermorgen - Nachhaltigkeit und PR</description>
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		<title>Die amerikanische Kohlelobby mit geborgten Gesichtern</title>
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		<pubDate>Mon, 31 Aug 2009 11:27:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kasi</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Facesofcoal.org ist eine amerikanische Plattform, die für den Erhalt der Kohleindustrie kämpft. Faces steht für Federation for American Coal, Energy and Security und beschreibt sich wie folgt:
FACES (FACES of Coal) is an alliance of people from all walks of life who are joining forces to educate lawmakers and the general public about the importance of [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.nachhall-texter.de/wp-content/uploads/Federation-for-American-Coal-Energy-and-Security-FACES_1251713538801-314x200.png" alt="Federation for American Coal, Energy and Security (FACES)_1251713538801" title="Federation for American Coal, Energy and Security (FACES)_1251713538801" width="314" height="200" class="alignleft size-medium wp-image-1340" /><a href="http://www.faceofcoal.org">Facesofcoal.org</a> ist eine amerikanische Plattform, die für den Erhalt der Kohleindustrie kämpft. Faces steht für <strong>Federation for American Coal, Energy and Security</strong> und beschreibt sich wie folgt:</p>
<blockquote><p>FACES (FACES of Coal) is an alliance of people from all walks of life who are joining forces to educate lawmakers and the general public about the importance of coal and coal mining to our local and national economies and to our nation’s energy security.  In addition to keeping tens of thousands of people employed in good-paying jobs, coal is the lifeblood of our domestic energy supply, generating half the electricity consumed in the United States today.</p></blockquote>
<p>Wie aber die Blogs <a href="http://www.futerra.co.uk/blog/567">Futerra</a> und <a href="http://www.grist.org/article/2009-08-27-faces-of-coal-are-istockphotos">Grist</a> hinweisen, scheint die Kampagne doch nicht auf allzuvielen Schultern kohleenthusiastischer Amerikaner und Amerikanerinnen zu liegen, denn die Fotos der Unterstützer sind fast alle aus einer kommerziellen Bilderdatenbank entnommen worden. Die Website gemacht wurde von der Lobby-Agentur Adfero in Washington.</p>
<p>Hier wird ein neuer Trend im US-Lobbyismus deutlich: Astroturfing. Die Energieunternehmen gehen mit ihren politischen Forderungen nicht mehr selbst in die Öffentlichkeit, sondern bedienen sich vorgeschobener NGOs, ohne aber die Herkunft der Gelder für die Unterstützung der NGO deutlich zu machen.</p>
<p>In Deutschland ist der Trend noch nicht angekommen. Das <a href="http://www.iz-klima.de/">Informationszentrum Klimafreundliches Kohlekraftwerk eV</a> sagt sehr deutlich, wer dahinter steht:</p>
<blockquote><p>Das IZ Klima e.V. ist eine gemeinsame Kommunikationsplattform, der die Mitglieder Alstom Deutschland, Babcock Borsig Services, DB Energie, EnBW, E.ON, Hitachi Power Europe, RWE Power, Siemens Energy Sector, ThyssenKrupp Steel und Vattenfall Europe angehören.</p></blockquote>

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		<title>Von Nachterstedt zum RWE-Riesen</title>
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		<pubDate>Sun, 19 Jul 2009 20:40:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kasi</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Verlust von Menschenleben ist immer tragisch, keine Frage. Und es ist eine besondere Tragik, wenn durch eine Naturkatastrophe wie Nachterstedt Menschen zu Schade kommen. Schließlich können die Einwohner von Nachterstedt nichts dafür, dass seit Jahrzehnten durch den Abbau von Kohle die um sie herum liegende Landschaft umgewandelt und durchlöchert wurde auf der Suche nach [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.nachhall-texter.de/wp-content/uploads/rweriese-468x200.jpg" alt="rweriese" title="rweriese" width="468" height="200" class="alignright size-medium wp-image-1267" />Der Verlust von Menschenleben ist immer tragisch, keine Frage. Und es ist eine besondere Tragik, wenn durch eine Naturkatastrophe wie Nachterstedt Menschen zu Schade kommen. Schließlich können die Einwohner von Nachterstedt nichts dafür, dass seit Jahrzehnten durch den Abbau von Kohle die um sie herum liegende Landschaft umgewandelt und durchlöchert wurde auf der Suche nach dem Rohstoff Kohle. Man könnte fast zynisch sagen: &#8220;Die Natur holt sich irgendwann alles zurück!&#8221;</p>
<p>Es ist natürlich richtig, wenn versucht wird, aus den alten Löchern des Braunkohletagebau wieder etwas zu machen, dass halbwegs an Natur erinnert, also Seenlandschaften zu gestalten und den Tourismus anzukurbeln. Dass diese Renaturierung aber nicht vollkommen der menschlichen Kontrolle unterliegt, sondern zu Katastrophen führen kann, sieht man in Nachterstedt.</p>
<p><img src="http://www.nachhall-texter.de/wp-content/uploads/luegendetektor.jpg" alt="luegendetektor" title="luegendetektor" width="210" height="60" class="alignleft size-full wp-image-1271" />Da kann man fast nur lachen, was der <a href="http://www.rwe.com/web/cms/de/235520/rwe/rwe-konzern/ueber-rwe/der-energieriese/">Energiekonzern RWE</a> gerade an Greenwashing in die Kinos bringt. Einen netten kleinen Film über einen Riesen, der im ganzen Land Windräder, Gezeitenkrafträder, Wasserkraft verteilt und damit die Lichter anmacht.</p>
<p>Wie das Greenpeace-Magazin <a href="http://greenpeace-magazin.de/index.php?id=5072&#038;tx_ttnews[tt_news]=56829&#038;tx_ttnews[backPid]=5069&#038;cHash=5e2b1fcd77">berichtet</a>, sieht die Realität beim RWE-Konzern ganz anders aus:</p>
<blockquote><p>Doch Windkraftanlagen, die in dem Film an erster Stelle präsentiert werden, besitzt der Stromkonzern hierzulande fast keine – mit 43 Megawatt Leistung machten sie laut einer Studie im Auftrag von Greenpeace im Jahr 2008 gerade 0,1 Prozent des RWE-Kraftwerksparks aus (im Bundesdurchschnitt trägt Windkraft bereits mit circa 7 Prozent zur Stromerzeugung bei). Investiert der sympathische Energieriese wenigstens so viel wie möglich in den Ausbau dieser klimaschonenden Energieart? Naja. Laut erwähnter Untersuchung fließen in den kommenden Jahren gerade mal schlappe 15 Prozent der gesamten RWE-Kraftwerksinvestitionen in erneuerbare Energien. Für neue klimaschädliche Kohlekraftwerke wird ein Vielfaches der Windkraft-Investitionen ausgegeben.</p>
<p>So ähnlich geht es weiter: Das Meeresströmungskraftwerk, das der Riese hier errichtet, existiert in der Realität bisher nur auf dem Reißbrett. Die Hochspannungsmasten von RWE, die gezeigt werden, gerieten vor ein paar Jahren in die Schlagzeilen, weil sie im Winter umknickten und zu einem Gutteil noch aus der Vorkriegszeit stammten. Und die Förderung von Braunkohle, aus der RWE den mit Abstand größten Teil seines hierzulande erzeugten Stroms gewinnt, wird in dem Filmchen in zehn kurzen Sekündchen gezeigt – doppelt so viel Zeit räumen die RWE-Werber der anschließenden Renaturierung der geschundenen Landschaft ein, symbolisiert durch das Ausrollen von Rollrasen durch den niedlichen Riesen.</p></blockquote>
<p>Das Auslegen von Rollrasen hat mit Renaturierung leider reichlich wenig zu, wie uns Nachterstedt dieses Wochenende gezeigt hat. Eines hat das Greenpeace-Magazin in seinem Lügendetektor-Bericht sogar noch vergessen:</p>
<p>In den ersten fünf Sekunden des Films erhebt sich der mit Bäumen überwachsene Riese schläfrig in einer samten Bergwelt. Wer da zufällig daran denken muss, dass in den USA das sogenannte &#8220;Mountaintop Removal&#8221;, bei dem ganze Bergspitzen abgesprengt werden um an Kohle zu kommen, ein Revival feiert, der hat <a href="http://www.huffingtonpost.com/dr-james-hansen/a-plea-to-president-obama_b_219300.html">wohl zuviel hinter die Kulissen des netten Spots geguckt</a>.</p>

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</ul>

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		<title>Lügendetektor &#8211; RWE: Die Ries&#8230;</title>
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		<pubDate>Sun, 19 Jul 2009 16:42:53 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Lügendetektor &#8211; RWE: Die Riesen-Märchenstunde vom guten Konzern..! Mehr unter http://shrunklink.com/ctej (via @greenpeacemag)

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			<content:encoded><![CDATA[<p>Lügendetektor &#8211; RWE: Die Riesen-Märchenstunde vom guten Konzern..! Mehr unter <a href="http://shrunklink.com/ctej" rel="nofollow">http://shrunklink.com/ctej</a> (via @<a href="http://twitter.com/greenpeacemag">greenpeacemag</a>)</p>

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</ul>

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		<title>Prima Klima &#124; Sieg im Kreativ-Wettbewerb des BUND geht nach Wilhelmshaven</title>
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		<pubDate>Wed, 26 Nov 2008 20:55:11 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Unter dem Titel &#8220;Prima Klima – ohne Kohlekraftwerke&#8221; lief bis vor wenigen Tagen ein Kreativwettbewerb des BUND. Während die Energieversorgungsunternehmen ihre PR mit Klimaschutz-Argumenten überstrapazieren, treiben sie gleichzeitig den Bau neuer Kohlekraftwerke voran. Der BUND kritisiert die Doppelzüngigkeit der Energiebranche und hatte aus diesem Grund dazu aufgerufen, &#8220;diesem Greenwashing einen kreativen Beitrag entgegen zu setzen.&#8221; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.nachhall-texter.de/wp-content/uploads/e2a10934e4.jpg"><img src="http://www.nachhall-texter.de/wp-content/uploads/e2a10934e4.jpg" alt="" title="BUND-Prima Klima-Wettbewerb" width="170" height="128" class="alignleft size-medium wp-image-1014" /></a>Unter dem Titel &#8220;Prima Klima – ohne Kohlekraftwerke&#8221; lief bis vor wenigen Tagen ein <a href="http://www.bund.net/nc/bundnet/themen_und_projekte/klima_energie/wettbewerb_prima_klima/uebersicht_abstimmung/">Kreativwettbewerb </a>des BUND. Während die Energieversorgungsunternehmen ihre PR mit Klimaschutz-Argumenten überstrapazieren, treiben sie gleichzeitig den Bau neuer Kohlekraftwerke voran. Der BUND kritisiert die Doppelzüngigkeit der Energiebranche und hatte aus diesem Grund dazu aufgerufen, &#8220;diesem Greenwashing einen kreativen Beitrag entgegen zu setzen.&#8221; Motto des Wettbewerbs: &#8220;Klima schützen heißt, keine neuen Kohlekraftwerke zu bauen!&#8221; Die User haben abgestimmt und schicken den ersten Preis nach Wilhelmshaven. Eine nette Aktion, die aber leider mit der Medienaufmerksamkeit des <a href="http://www.campact.de/klima/tour08/blog">Kohlosaurus </a>nicht mithalten konnte und vergleichsweise wenige Einsendungen erzielt hat.</p>
<p>Eine Übersicht des BUND über geplante und im Bau befindliche KKWs in Deutschland gibts <a href="http://www.bund.net/bundnet/themen_und_projekte/klima_energie/kohlekraftwerke_stoppen/geplante_standorte/">hier</a>.</p>

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</ul>

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		<title>Greenpeace gegen Vattenfall-Greenwashing</title>
		<link>http://www.nachhall-texter.de/2008/11/04/greenpeace-gegen-vattenfall-greenwashing/</link>
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		<pubDate>Mon, 03 Nov 2008 23:19:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>laberena</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Anlässlich der jüngsten Episode der Greenwashing-Geschichte von Vattenfall hat Greenpeace jetzt eine neue Kampagne gestartet: &#8220;Mit Vattenfall ins Klimachaos.&#8221;
Ich frag mich, wieviel Aufstand und Aufschrei es noch geben muss, bevor Vattenfall merkt, dass gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen etwas mehr bedeutet als ein paar &#8220;nette&#8221; Aktionen.
Weitere Greenpeace-Infos zu Vattenfall findet Ihr unter: http://www.greenpeace.de/vattenfall
Links zu ähnlichen Aktionen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Anlässlich der <a href="http://www.nachhall-texter.de/2008/10/12/energie-fur-engagierte-von-grunwaschern/">jüngsten Episode der Greenwashing-Geschichte von Vattenfall</a> hat Greenpeace jetzt eine neue Kampagne gestartet: &#8220;<a href="http://www.klimaunterschrift-vattenfall.de/signmanifesto">Mit Vattenfall ins Klimachaos.</a>&#8221;<br />
Ich frag mich, wieviel Aufstand und Aufschrei es noch geben muss, bevor Vattenfall merkt, dass gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen etwas mehr bedeutet als ein paar &#8220;nette&#8221; Aktionen.<br />
Weitere Greenpeace-Infos zu Vattenfall findet Ihr unter: http://www.greenpeace.de/vattenfall</p>
<p>Links zu ähnlichen Aktionen von Greenpeace:</p>
<ul>
<li><a href="http://www.deine-stimme-fuer-die-lausitz.de">Deine Stimme für die Lausitz</a></li>
<li><a href="http://www.keine-neuen-tagebaue.de">Keine neuen Tagebaue</a></li>
<li><a href="http://www.tschuess-vattenfall.de">Tschüß Vattenfall</a></li>
<li><a href="http://www.zukunft-statt-braunkohle.de">Zukunft statt Braunkohle</a></li>
<li><a href="atomausstieg-selber-machen.de">Atomausstieg selber machen</a></li>
</ul>

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</ul>

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		<item>
		<title>Energie für Engagierte &#124; Von Grünwäschern?</title>
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		<pubDate>Sun, 12 Oct 2008 17:16:27 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Das schwedische Energieuternehmen Vattenfall hat sich wieder mal was Neues in Sachen &#8220;Klimaschutz&#8221; einfallen lassen. Nach der Klimaakademie hat Vattenfall jetzt eine neue Kampagne mit dem Titel &#8220;Verbraucher gegen den Klimawandel&#8221; gestartet. Zweck der Plattform sei, &#8220;Menschen zum Handeln [zu] ermutigen und ihren Einfluss als Staatsbürger und Konsumenten geltend zu machen, damit Politiker und Unternehmen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das schwedische Energieuternehmen Vattenfall hat sich wieder mal was Neues in Sachen &#8220;Klimaschutz&#8221; einfallen lassen. Nach der Klimaakademie hat Vattenfall jetzt eine neue Kampagne mit dem Titel <a href="http://klimaunterschrift.vattenfall.de/">&#8220;Verbraucher gegen den Klimawandel&#8221;</a> gestartet. Zweck der Plattform sei, &#8220;Menschen zum Handeln [zu] ermutigen und ihren Einfluss als Staatsbürger und Konsumenten geltend zu machen, damit Politiker und Unternehmen die notwendigen Schritte gegen den Klimawandel einleiten.&#8221; Aha.<br />
Wie wäre es denn, wenn Vattenfall selbst einen nennenswerten Beitrag zum Klimaschutz leisten würde statt sich in grünwaschenden Web 2.0-Spielereien zu versuchen und die Verantwortung an den Verbraucher weiterzuschieben?</p>
<p>Via <a href="http://www.klima-luegendetektor.de/2008/10/02/vattenfall-alibi-unterschriften-furs-klima/">Klimalügendetektor</a> und <a href="http://www.greenpeace.de/themen/klima/nachrichten/artikel/vattenfall_nebelt_verbraucher_ein/">Greenpeace News</a>.</p>

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		<title>Grüne Kampagne in Magenta &#8211; Die Antwort</title>
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		<pubDate>Tue, 19 Aug 2008 20:09:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joerg</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vor zwei Wochen machten wir das Motiv “Die saubersten Reisen sind die im Netz” der Deutschen Telekom im Rahmen ihrer Begleitkampagne zum Unternehmensumbau aufmerksam. Einige Fragen zur tatsächlichen Energiereduktion blieben offen und so sendeten wir René Obermann einen Brief. Bereits nach einer Woche steckte ein weißer Brief mit dem imprägnierten magentafarbenen Logo der Deutschen Telekom [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.nachhall-texter.de/wp-content/uploads/telekomlogogruen.jpg" alt="" title="telekomlogogruen" width="105" height="79" class="left" />Vor zwei Wochen <a href="http://www.nachhall-texter.de/2008/08/03/grune-kampagne-in-magenta/">machten</a> wir das Motiv “Die saubersten Reisen sind die im Netz” der <a href="http://www.telekom.de">Deutschen Telekom</a> im Rahmen ihrer <a href="http://www.die-neue-telekom.de">Begleitkampagne zum Unternehmensumbau</a> aufmerksam. Einige Fragen zur tatsächlichen Energiereduktion blieben offen und so sendeten wir René Obermann einen Brief. Bereits nach einer Woche steckte ein weißer Brief mit dem imprägnierten magentafarbenen Logo der Deutschen Telekom im Briefkasten. Darin bedankte sich Herr Obermann für den Brief und leitete ein Antwortschreiben von <a href="http://www.yasni.de/person/campino/ignacio/ignacio-campino.htm">Herrn Dr. Ignacio Campino</a>, dem Vorstandsbeauftragter für Nachhaltigkeit und Klimaschutz, weiter.<span id="more-547"></span></p>
<p>Auf die Frage, <strong>inwiefern sich in den vergangenen die auf arbeitsbedingten Reisen ausgestoßenen CO2-Emissionen tatsächlich verringert haben</strong>, antwortet er: <em>Im Jahre 2007 wurden durch Daten-, Video und Audiokonferenzen rund 4,6 Mio. Tonnen CO2 eingespart. Dies ist weit mehr als der Wert der gesamten CO2-Emissionen des Konzerns (2,6 Mio t CO2), wenn wir keine erneuerbaren Energien einsetzen würden.</em></p>
<p>Weiterhin interessierten wir uns dafür, <strong>welchen Beitrag die Deutsche Telekom AG zur Erreichung von mehr Energieeffizienz bei den von ihr verwendeten Technologien leistet und welche weiteren Schritte die Deutsche Telekom AG unternimmt, um in Zukunft weniger Energie zu verbrauchen.</strong>. Campino hierzu: <em>Was die Energieeffizienz im Netz betrifft kann ich Ihnen versichern, dass wir großen Wert auf Energieeffizienz bei der Beschaffung von Technologie bzw. Technik legen. Die gesamte technologische Entwicklunjg unsere Netze-infrastruktur berücksichtigt die Energieeffizienz und den Energieendverbrauch &#8211; und somit auch die CO2-Emissionen. Bis zum Jahre 2020 erwarten wir eine Reduktion des Energieverbrauchs um etwa 27%. Ich sehe dieses als durchaus ambitioniert an.</em></p>
<p>Da die Deutsche Telekom schon lange nicht mehr nur in Deutschland aktiv ist, sondern in Europa und darüber hinaus eine Vielzahl von Beteiligungen hält interessierte uns zusätzlich, <strong>bis wann damit zu rechnen ist, dass die Standorte und Beteiligungen außerhalb Deutschlands ebenfalls ihren Energiebedarf komplett aus erneuerbaren Energiequellen beziehen</strong>. Der Vorstandsbeauftrage für Nachhaltigkeit und Klimaschutz gab auch hierzu Auskunft: <em>Als international agierender Konzern achten wir natürlich darauf, dass, wo immer dies möglich ist, auch in anderen Ländern der Energiebedarf aus erneuerbaren Energiequellen bezogen wird. Bereits heute bezieht unsere Tochter T-Mobile UK etwa 50 Prozent aus erneuerbaren Energien. Wir sind also auch hier auf einem guten Weg. Ein Datum, zu welchem der Prozess abgeschlossen sein wird und somit überall auf der Welt der Energiebedarf komplett aus erneuerbaren Energien bezogen wird, kann ich allerdings nicht nennen &#8211; das wird sicher noch einige Jahre in Anspruch nehmen.</em></p>
<p>Insgesamt macht die Deutsche Telemkom AG den Eindruck, dass hinter dem Anzeigenmotiv echte Unternehmenspolicy steht. Vielleicht ein Beispiel auch für andere Unternehmen?</p>

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</ul>

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		<title>Grüne Kampagne in Magenta</title>
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		<pubDate>Sun, 03 Aug 2008 20:33:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joerg</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mit dem Motiv &#8220;Die saubersten Reisen sind die im Netz&#8221; führt die Deutsche Telekom ihre Begleitkampagne zum Unternehmensumbau fort. Unter anderem in der Süddeutschen Zeitung warb das Telekommunikationsunternehmen mit einer ganzseitigen Anzeige.

Nachdem das Unternehmen auf meine Emailbitte um Zusendung der Anzeige seit einer Woche nicht nachgekommen ist (Am 17.07. fragte René Obermann im dritten Kampagnenmotiv [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit dem Motiv &#8220;Die saubersten Reisen sind die im Netz&#8221; führt die <a href="http://www.telekom.de">Deutsche Telekom</a> ihre <a href="http://www.die-neue-telekom.de">Begleitkampagne zum Unternehmensumbau</a> fort. Unter anderem in der <a href="http://www.sueddeutsche.de/">Süddeutschen Zeitung</a> warb das Telekommunikationsunternehmen mit einer ganzseitigen Anzeige.<br />
<span id="more-422"></span></p>
<p>Nachdem das Unternehmen auf meine Emailbitte um Zusendung der Anzeige seit einer Woche nicht nachgekommen ist (Am 17.07. fragte René Obermann im dritten Kampagnenmotiv noch: &#8220;Wie wird man Serviceweltmeister?&#8221; &#8211; so bestimmt nicht), hier zumindest einmal ein Foto der Kamapgne.</p>
<p><a href='http://www.nachhall-texter.de/wp-content/telekom-die-saubersten-reisen-sind-die-im-netz.jpg' title='telekom-die-saubersten-reisen-sind-die-im-netz.jpg'><img src='http://www.nachhall-texter.de/wp-content/telekom-die-saubersten-reisen-sind-die-im-netz.jpg' alt='telekom-die-saubersten-reisen-sind-die-im-netz.jpg' /></a></p>
<p>Der grundlegenden Aussage des Motivs, dass virtuelle Reisen weniger Energie verbrauchen als Reisen mit dem Auto oder Flugzeug, kann absolut zugestimmt werden. Dass darüber hinaus die Deckung des Energiebedarfs aus regenerativen statt aus herkömmlichen Energiequellen von der Deutschen Telekom allerdings bereits als umweltschonender Erfolg dargestellt und beworben wird, erscheint etwas übertrieben. Aber vielleicht steckt da ja wirklich mehr dahinter, als in der Anzeige steht. In diesem Zusammenhang interessiert mich insbesondere:</p>
<ul>
<li>Inwiefern haben sich in den vergangenen die auf arbeitsbedingten Reisen ausgestoßenen CO2-Emissionen tatsächlich verringert?</li>
<li>Welchen Beitrag leistet die Deutsche Telekom AG zur Erreichung von mehr Energieeffizienz bei den von ihr verwendeten Technologien?</li>
<li>Welche weiteren Schritte unternimmt die Deutsche Telekom AG um in Zukunft weniger Energie zu verbrauchen?</li>
<li>Bis wann ist damit zu rechnen, dass die Standorte und Beteiligungen außerhalb Deutschlands ebenfalls ihren Energiebedarf komplett aus erneuerbaren Energiequellen beziehen?</li>
</ul>
<p>Über die Antwort von Herrn Obermann halten wir Euch auf dem Laufenden.</p>

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</ul>

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		<title>Die Horxsche Verwirrung: Green Business, CSR, Greenwashing, PR?</title>
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		<pubDate>Sat, 02 Aug 2008 18:18:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>laberena</dc:creator>
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		<category><![CDATA[PR]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei Reset.to bin ich gerade auf eine Aussage von Zukunftsforscher Matthias Horx gestoßen, der meint, dass Green Business und die glaubwürdige Kommunikation unternehmerischen Engagements immer wichtiger werden. 
An sich keine wirklich neue Erkenntnis. Interessant ist aber die Begründung des Zukunftsforschers für die steigende Bedeutung nachhaltiger Unternehmensprozesse: 
&#8220;Der Spagat zwischen umsatzgetriebenen Unternehmenszielen und grünem Gewissen ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei <a href="http://reset.to">Reset.to</a> bin ich gerade auf eine <a href="http://reset.to/blog/zukunftsforscher-horx-im-interview-green-business-wird-immer-wichtiger">Aussage</a> von Zukunftsforscher <a href="http://www.zukunftsinstitut.de">Matthias Horx</a> gestoßen, der meint, dass Green Business und die glaubwürdige Kommunikation unternehmerischen Engagements immer wichtiger werden. </p>
<p>An sich keine wirklich neue Erkenntnis. Interessant ist aber die Begründung des Zukunftsforschers für die steigende Bedeutung nachhaltiger Unternehmensprozesse: </p>
<p><em>&#8220;Der Spagat zwischen umsatzgetriebenen Unternehmenszielen und grünem Gewissen ist kein Selbstläufer. ‚Greenwashing’, die oberflächliche Grünfärbung eines Unternehmens oder einer Marke, wird dank globaler Vernetzung via Web 2.0 schnell als PR entlarvt.“ </em></p>
<p>Die seltsame Gleichung, die Horx aufstellt (Greenwashing = PR) ist zwar knackig, aber ein bisschen zu einfach, um die Komplexität des Begriffs Greenwashing angemessen zu beschreiben. Als gelungene Beispiele unternehmerischen Engagements werden in dem Artikel u.a. die Deutsche Bank und Puma genannt, die ihre Unternehmenszentralen nach &#8220;grünen&#8221; Kriterien umbauen. Lobenswertes Engagement der beiden Unternehmen ja &#8211; aber eine grüne Firmenzentrale macht noch lange kein gewissenhaftes Unternehmen, Herr Horx.</p>

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		<title>500.000 Euro von Persil</title>
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		<pubDate>Tue, 29 Apr 2008 21:49:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kasi</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Corporate Social Responsibility (CSR)]]></category>
		<category><![CDATA[Greenwashing]]></category>
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		<category><![CDATA[Waschmittel]]></category>

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		<description><![CDATA[Persil fragt im Persilblog nach, in welche gemeinnützigen Projekte die Leser 500.000 Euro stecken würden. Im Projekt Futurino werden z.B. Umweltbildungsmöglichkeiten für Kinder gefördert.
Was würde ich mit 500.000 Euro machen? Schwere Frage, ganz schön enormes Budget, von dem viele NGOs sicherlich nur träumen könnten. Und für viele NGOs ist wahrscheinlich die Frage des Greenwashing ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Persil fragt im <a href="http://www.persilblog.de/index.php/2008/04/29/was-wurden-sie-fordern/">Persilblog</a> nach, in welche gemeinnützigen Projekte die Leser 500.000 Euro stecken würden. Im Projekt <a href="http://www.persil.de/projekt_futurino.php">Futurino</a> werden z.B. Umweltbildungsmöglichkeiten für Kinder gefördert.</p>
<p>Was würde ich mit 500.000 Euro machen? Schwere Frage, ganz schön enormes Budget, von dem viele NGOs sicherlich nur träumen könnten. Und für viele NGOs ist wahrscheinlich die Frage des Greenwashing ein ganz heißes Thema, gerade wenn soviel Geld im Spiel ist.</p>
<p>Wahrscheinlich würde ich als erstes ein paar Nachhaltigkeitsblogger einladen, mal die gesamte Produktionskette von Persil kennenzulernen, von den chemischen Rohstoffen zu den Endprodukten über den Verkauf und Vertrieb und der Abbau von Rückstoffen im Abwasser in den Kläranlagen. Ziel wäre, die <a href="http://www.henkel.de/cps/rde/xchg/henkel_de/hs.xsl/10256_DED_HTML.htm">CSR-Berichte</a> des Unternehmen etwas erlebbarer zu machen.</p>
<p>Dann würde ich Projekte fördern, die Alternativen zum herkömmlichen Waschmittel entwickeln, auch wenn das erstmal aus Sicht des Marketing kontraproduktiv klingt. <a href="http://www.juber.de/wss/?p=74">Waschnüsse</a> sind eine solche Sache. Persil könnte zum Beispiel jeder Packung ein paar Waschnüsse beilegen, um Waschpulver zu sparen.</p>
<p>Ich würde glaube ich auch versuchen, <a href="http://www.karsten-wenzlaff.de/2007/06/22/green-chemistry-reach-und-bildungspolitik-in-deutschland/">Green Chemistry</a> stärker zu fördern, um Beispiel mit Workshops zu dem Thema an Universitäten und Fachhochschulen. Dabei könnte man gut Naturwissenschaftler und Gesellschaftswissenschafler zusammenbringen.</p>
<p>Wenn man das ganze an die Schulen bringen will, dann könnte man mit den Naturschutzverbänden Ökocamps für Stadtkids durchführen.</p>
<p>Oder man könnte dort ansetzen, wo Waschmittel verbraucht wird und die Leute Zeit verbringen und nichts zu tun haben: im Waschsalon. Im Durchschnitt sitzt man dort ja ca. 30 Minuten rum und wartet, dass die Trommel fertiggedreht hat. Dort eine witzige Kampagne zum Thema Öko-Waschmittel aufzuziehen, das wäre spannend.</p>

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