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	<title>Nachhall Texter &#187; Globalisierung</title>
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	<description>Werbung für Übermorgen - Nachhaltigkeit und PR</description>
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		<title>Grüne Mode, Kaffee und Biotrauben</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Jun 2008 01:24:01 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Eine Schale voll grüner und roter Weintrauben, so macht uns Kirsten Brodde vom Grüne Mode-Blog klar, wieviel positive und negative Kommentare sie auf ihre T-Shirt-Kampagne erhalten hat &#8211; auch eine spannende Form der Kommunikation.
Wir erinnern uns: Kirsten hatte erst über den Web-Shop von Tchibo, der in Kooperation mit Spreadshirt angeboten wird (nicht ganz unbekannt aus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.kirstenbrodde.de/?p=57"><img class="right" width="50%" src='http://www.nachhall-texter.de/wp-content/kirstenbroddesbiotraubenblogkommentare.jpg' alt='kirstenbroddesbiotraubenblogkommentare.jpg' /></a>Eine Schale voll grüner und roter Weintrauben, so macht uns Kirsten Brodde vom <a href="http://www.kirstenbrodde.de/">Grüne Mode-Blog</a> klar, wieviel positive und negative Kommentare sie auf ihre T-Shirt-Kampagne erhalten hat &#8211; auch eine spannende Form der Kommunikation.</p>
<p>Wir erinnern uns: Kirsten hatte erst über den Web-Shop von Tchibo, der in Kooperation mit Spreadshirt angeboten wird (nicht ganz unbekannt aus StudiVZ-Diskussionen) ein T-Shirt mit der Aufschrift &#8220;<a href="http://www.kirstenbrodde.de/?p=41">Dieses T-Shirt hat ein Kind genäht</a>&#8220;. Kurze Zeit später war das T-Shirt da, aber weder bei Spreadshirt noch bei Tchibo wollte man zu der Behauptung auf dem T-Shirt <a href="http://www.kirstenbrodde.de/?p=43">Stellung nehmen</a>. Tchibo wollte die T-Shirts dann <a href="http://www.kirstenbrodde.de/?p=46">zurück</a>, hüllt sich erst in <a href="http://www.kirstenbrodde.de/?p=49">Schweigen</a> und ist dann <a href="http://www.kirstenbrodde.de/?p=53">erzürnt</a>.</p>
<p><a href="http://www.kirstenbrodde.de/?p=53"><img class="left" width="50%" "src='http://www.nachhall-texter.de/wp-content/kirstenbroddevortchibo.jpg' alt='kirstenbroddevortchibo.jpg' /></a>Kurze Zeit später <a href="http://www.kirstenbrodde.de/?p=53">taucht Kirsten vor dem Tchibo-Laden ihrer Heimatstadt auf </a>und erregt im T-Shirt die entsprechende Aufmerksamkeit, zum Beispiel vom guten Gewissen der Blogosphäre, <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2008/06/20/tchiboisiert/">Robert Basic</a> oder von <a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,560653,00.html">Spiegel Online</a>. </p>
<p>Die <a href="http://www.kirstenbrodde.de/?p=56">Kommentarflut</a>, die sich dann bei Kirsten im Blog auftürmt, muss <a href="http://www.kirstenbrodde.de/?p=57">natürlich</a> <a href="http://www.kirstenbrodde.de/?p=59">abgearbeitet</a> <a href="http://www.kirstenbrodde.de/?p=60">werden</a>. Ich finde, sie macht das besser als manches Corporate Blog oder Kommunikationsabteilung eines Großkonzerns: locker, fröhlich, kompetent, selbst auf die etwas fieseren Kommentare einiger Globalisierungszyniker. Tolle Kampagne, Kirsten, und viel Erfolg weiterhin!</p>

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</ul>

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		<title>Können sich Nachhaltigkeits-Blogs besser vernetzen als Nachhaltigkeits-NPOs?</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Mar 2007 03:23:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kasi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blogosphäre]]></category>
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		<description><![CDATA[Eine persönliche Analyse
Die Szene der Nachhaltigkeits-NGOs ist genauso wie die Szene der Nachhaltigkeitsblogs eher klein, übersichtlich, dezentral, aber im Augenblick dank gesellschaftlichen Debatten um Klimawandel, Globalisierung und demographischer Wandel sehr aktiv.
Der Vorteil dieser Dezentralität ist natürlich, dass sowohl bei den Blogs wie auch bei den NGOs viele Themen parallel bearbeitet werden können, dass sich gleichzeitig [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><em>Eine persönliche Analyse</em></strong></p>
<p>Die Szene der <a href="http://www.nachhall-texter.de/?cat=9">Nachhaltigkeits-NGOs</a> ist genauso wie die Szene der <a href="http://nachhaltig-beobachtet.freeflux.net/blog/archive/2007/02/13/die-besten-blogs-rund-um-nachhaltigkeit.html">Nachhaltigkeitsblogs</a> eher klein, übersichtlich, dezentral, aber im Augenblick dank gesellschaftlichen Debatten um Klimawandel, Globalisierung und demographischer Wandel sehr aktiv.</p>
<p>Der Vorteil dieser Dezentralität ist natürlich, dass sowohl bei den Blogs wie auch bei den NGOs viele Themen parallel bearbeitet werden können, dass sich gleichzeitig sehr viele neue Aktive finden. Der Nachteil ist sowohl bei Blogs als auch bei NGOs, dass wir wahrscheinlich gemeinsam mehr unternehmen könnten.</p>
<p>Seien wir mal ehrlich: die Debatte um Nachhaltigkeit in Deutschland ist ein Witz. Der Klimawandel wird langsam zum Thema, aber andere Punkte der Debatte gehen vollkommen unter. Der Rat für Nachhaltige Entwicklung ist eine traurige Randfigur der politischen Debatte, denn solange <a href="http://www.nachhaltigkeitsrat.de/aktuell/news/2007/07-03_02/index.html">Ratsvorsitzender Volker Hauff</a> mit leeren Allgemeinenplätzen wie</p>
<blockquote><p>&#8220;Wir brauchen eine nachhaltige Energiepolitik in Europa&#8221;</p></blockquote>
<p>brilliert, solange man von <a href="http://www.schekker.de/schekker_archiv/themen/personen/1850.html">Tobi Schlegl</a>, dem jugendlichen Ratsmitglied, sowenig an fundierten und provokanten Themen zu Nachhaltigkeit gehört, kann da leider nicht mehr viel mehr herauskommen. Dabei hat der Rat fähige und engagierte Mitarbeiter, wie zum Beispiel die ehemalige Geschäftsführerin der Jugendpresse Deutschland Yvonne Scherer, deren &#8220;<a href="http://www.mission-sustainability.org/">Mission Sustainability</a>&#8221; eine tolle Idee ist, aber leider auch noch nicht so richtig auf <a href="http://www.mission-sustainability.org/de/discussion/topics/Sustainability#comments">Rückhall </a>gestossen.</p>
<p><span id="more-110"></span>Auch die Skepsis von Ratsgeschäfstführer Günther Bachmann mag ja verständlich sein, der zu Gesprächen mit Nachhaltigkeitsinitiativen bereit ist, sich auch vorstellen kann, gemeinsam mit ihnen der Nachhaltigkeitsstrategie der Bundesregierung etwas mehr Öffentlichkeit zu verleihen, aber hinter vorgehaltener Hand dann doch nicht so richtig daran zu glauben scheint, dass hier alle an einem Strang ziehen könnten.</p>
<p>Die Blogs sind da schneller &#8211; da wird Nägel mit Köpfen gemacht und <a href="http://nachhaltig-beobachtet.freeflux.net/blog/archive/2007/03/08/sich-vernetzende-nachhaltigkeitsblogger.html">sich</a> <a href="http://nachhaltig-beobachtet.freeflux.net/blog/archive/2007/03/06/sich-vernetzende-nachhaltigkeitsblogger-teil-2.html">vernetzt</a> &#8211; mal sehen worin das führt, aber die Ansätze sind da. Bei den NGOs ist das sehr viel schwerer. Mitte Dezember führte <a href="http://www.yois.org">YOIS</a> eine <a href="http://www.nachhall-texter.de/?p=3">Konferenz zu PR und Nachhaltigkeit</a> durch &#8211; neben den inhaltlichen Zielen der Konferenz ging es auch darum, dass sich die Beteiligten besser kennenlernen und gemeinsame Projekte angehen.</p>
<p>Die Konferenz hatte Erfolg &#8211; man kam überein, ein gemeinsames Papier zu schreiben, in der die verschiedenen NGOs sich vorstellen würde und konkrete Punkte, wie gemeinsame Presseverteiler, Konferenzen, Strategiepapiere, auf einem Nachfolgetreffen zu diskutieren. Auch gemeinsam sich an Finanzgeber zu wenden, wurde angedacht &#8211; aber erstmal ging es nur darum, die Bemühungen zusammenzuführen, Arbeit nicht doppelt zu machen und Erfahrungen auszutauschen.</p>
<p>Nach anfänglicher Begeisterung ist das Projekt etwas ins Stocken geraten &#8211; wohl auch, weil es an der kritischen Masse von Leuten fehlt, die so ein Projekt koordinieren und durchziehen. Es gibt zwar viele NGOs (siehe Anhang unten), aber wenige Leute, die über den Tellerrand der eigenen Organisationen regelmäßig herausschauen und dann noch bereit sind, Ressourcen in eine Vernetzung zu investieren. Teilweise klappt es, beispielsweise hatte die <a href="http://www.studenten-nachhaltigkeit.de/">Duisburg-Essener Uni-Initiative</a> gemeinsam mit <a href="http://www.cultura21.de/institut/index.html">Cultura21</a> alle NGOs per Umfrage zu ihren Arbeitsschwerpunkten befragt &#8211; und mehr als 21 Antworten bekommen.</p>
<p>Bemühungen, ein gemeinsames Treffen zu organisieren, blieben aber immer im Sande stecken. Sei es, durch ein <a href="http://zukunftsvernetzer.pbwiki.com">Wiki</a> oder ein <a href="http://www.doodle.ch/dpbC2EHkRU5d">Termintool</a> &#8211; die Treffen für die nächsten Schritte wurden nicht angegangen.</p>
<p>Wenn man aber ein solches Treffen organisieren würde, könnte man aus einem vollen Bottich an aktiven Menschen, Ideengebern, Ehrenamtlichen und möglichen Finanzquellen für eine starke Nachhaltigkeitsidee schöpfen.</p>
<p>Da wären beispielsweise die NGOs <a href="http://www.yois.org">YOIS</a> (zur Zeit etwas eingeschlafen, aber ca. 10 Aktive) , das <a href="http://www.bnn-online.de/">Berliner Netzwerk für Nachhaltigkeit</a> (ca. 5 Aktive), <a href="http://www.oikosinternational.org">Oikos</a> (internationales Netzwerk, wahrscheinlich ca. 100 Aktive),  <a href="http://www.sneep.info/">Sneep</a> (deutschlandweites Netzwerk, ca. 50  Aktive) oder das <a href="http://www.zukunftsenergie.org/">Jugendbündnis Zukunftsenergie</a> (ca. 15 Aktive), die <a href="http://nachhaltigkeitsinitiative.de/">Iniative für Nachhaltige Entwicklung</a> in Berlin, <a href="http://www.fize.de/">fize</a> (Forum Internationale für Nachhaltige Entwicklung), das <a href="http://www.forumue.de/">Forum Umwelt und Entwicklung</a>, <a href="http://www.justa-tero.org">Justa-Tero</a>.  Natürlich dürfen da auch die klassischen Umweltorganisationen wie die <a href="http://www.bundjugend.de">Bundjugend</a> oder die <a href="http://www.naju.de/">NaBu-Jugend</a> nicht vergessen werden, ebensowenig wie die wissenschaftlichen Netzwerke wie <a href="http://www.seri.at">Seri</a> oder <a href="http://www.imug.de/">Imug</a>, oder wie ehrenamtlichen Redakteure bei den <a href="http://www.umweltschutz-news.de">Umweltschutz News</a>. (Falls ich hier Akteure vergessen habe, bitte einfach kurz in die Kommentarfunktion eintragen, ich trag das dann nach.)</p>
<p>Bei StudiVZ gibt es diverse Gruppen zu Nachhaltigkeit: die Gruppe <a href="http://www.studivz.net/group.php?ids=f05750799cffce93">Nachhaltigkeit, CSR und Generationengerechtigkeit</a> mit 407 Mitgliedern, <a href="http://www.studivz.net/group.php?ids=28680e6c894ce721">NEIA &#8211; Nachhaltige Entwicklung in Afrika</a> mit 100 Mitgliedern, <a href="http://www.studivz.net/group.php?ids=6f8254d416aa5238">Solarsolutions</a> mit 563 Mitgliedern oder <a href="http://www.studivz.net/group.php?ids=42974459ac682390">Bildung für Nachhaltige Entwicklung</a> mit 77 Mitgliedern oder der <a href="http://www.studivz.net/group.php?ids=3e35295b37f3bec1">Club für Nachhaltige Entwicklung</a> mit 33 Mitgliedern. (Falls ich hier Gruppen &#8211; auch in anderen Communities &#8211; vergessen habe, bitte einfach kurz in die Kommentarfunktion eintragen, ich trag das dann nach.)</p>
<p>Auch wenn es hier sicherlich viele Doppelmitgliedschaften gibt &#8211; warum in Deutschland die Vernetzung und Zusammenarbeit der Nachhaltigkeits-NGOs und Initiativen nicht besser klappt, bleibt mir ein Rätsel. Wer Ideen hat &#8211; nur her damit, sie könnten auf fruchtbaren Boden fallen.</p>
<p><strong>Update</strong>: die <a href="http://www.wscsd.org/">World Student Community for Sustainable Development</a> gibt es auch.</p>

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