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	<title>Nachhall Texter</title>
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	<description>Werbung für Übermorgen - Nachhaltigkeit und Verantwortung</description>
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		<title>Die Proliferation der Social Entrepreneurship Wettbewerbe (ashoka, Ben&amp;Jerry&#8217;s, SEAkadamie)</title>
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		<pubDate>Sun, 31 Mar 2013 07:22:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karsten Wenzlaff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Wettbewerbe]]></category>
		<category><![CDATA[Ashoka]]></category>
		<category><![CDATA[Ben&Jerry]]></category>
		<category><![CDATA[Social Entrepreneurship]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Social Entrepreneur hat es nicht schwör &#8211; zumindest nicht in Deutschland. Das Thema Social Entrepreneurship ist so stark gewachsen, dass es vermutlich mittlerweile mehr Wettbewerbe gibt als Social Entrepreneurs. Wie stark werden die Interessen der Wettbewerbsteilnehmer zugunsten der Wettbewerbsausrichter &#8230; <a href="http://www.nachhall-texter.de/2013/03/31/die-proliferation-der-social-entrepreneurship-wettbewerbe-ashoka-benjerrys-seakadamie/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Social Entrepreneur hat es nicht schwör &#8211; zumindest nicht in Deutschland. Das Thema Social Entrepreneurship ist so stark gewachsen, dass es vermutlich mittlerweile mehr Wettbewerbe gibt als Social Entrepreneurs. Wie stark werden die Interessen der Wettbewerbsteilnehmer zugunsten der Wettbewerbsausrichter berücksichtigt? Dienen die Wettbewerbe eher der Selbstdarstellung von Unternehmen?</p>
<p><a href="http://www.nachhall-texter.de/wp-content/uploads/ashoka_logo.png"><img class="alignright size-full wp-image-1810" title="ashoka_logo" src="http://www.nachhall-texter.de/wp-content/uploads/ashoka_logo.png" alt="" width="135" height="143" /></a>Seit einigen Jahren gibt es schon die <a href="http://germany.ashoka.org/node/1379">Fellows-Initiative von Ashoka</a>, die pro Jahr 7-8 Unternehmer_innen auswählen. Der mehrstufige <a href="http://germany.ashoka.org/de/venture-programm">Bewerbungsprozess </a> scheint recht umfangreich zu sein und es stellt sich die Frage, ob der Aufwand des Bewerbungsprozesses durch die Vorteile eines Fellowships aufgewogen wird. Interessant ist auch, dass Ashoka fast genauso viele <a href="http://germany.ashoka.org/unser-team">Mitarbeiter</a> hat wie Fellows &#8211; klar, eine Organisation muss professionell geführt werden, das kostet Arbeitszeit und Geld. ashoka ist also nicht nur ein gemeinnütziges Projekt, sondern selber ein Social Entrepreneurship Projekt &#8211; die Fellows und die vielen Bewerber finanzieren indirekt das Unternehmen ashoka.</p>
<p><a href="http://www.nachhall-texter.de/wp-content/uploads/www.joinourcore.com_.png"><img class="size-medium wp-image-1811 alignright" title="www.joinourcore.com" src="http://www.nachhall-texter.de/wp-content/uploads/www.joinourcore.com_-371x200.png" alt="" width="371" height="200" /></a>Ashoka arbeitet eng mit verschiedenen Unternehmen zusammen, zum Beispiel <a href="http://germany.ashoka.org/50-changemaker-10-gute-ideen-und-eine-truhe-eis">unterstützt ashoka</a> das Ben&amp;Jerry&#8217;s <a href="http://www.joinourcore.com/">Join our Core</a>. Das Eisunternehmen möchte ähnliche Unternehmen unterstützen:</p>
<blockquote><p>Just ask yourself these questions&#8230;</p>
<p>Is there long-term demand for your product or service? (If so, great! Your idea demonstrates strong financial sustainability!)<br />
Will your model leave society better off for the next generation? (It does? Hurrah! Your idea demonstrates a positive social impact).<br />
Does your business idea ensure the local and global environment is looked after, so today’s and tomorrow’s children can all enjoy the beauty of the planet&#8230;? (If yes, fantastic! I’m picking up an ‘environmental awareness’ vibe from your idea, and I like it!)<br />
Is your approach substantially different from similar initiatives in your field? (If so, superb! This is the knock out test for innovation!)<br />
18 bright sparks will be invited to London for the 11-12th of June to pitch their sustainable business ideas to our panel of expert Judges, including our co-founder Jerry Greenfield, when the 9 winners will be announced! Out in Vermont, the winners will be immersed in the world of Ben &amp; Jerry’s, where it aaaall started back in 1978.</p></blockquote>
<p>Eine sehr spannende Initiative, aber natürlich auch nicht ohne Eigeninteresse des Unternehmens &#8211; das sieht man deutlich an der Wettbewerb-Webseite, die neben dem Unternehmen sehr stark die Produkte von Ben&amp;Jerry&#8217;s platziert. Die Seite wirkt daher eher wie eine Werbekampagne für die Eiscreme als für den Gedanken des Social Entrepreneurs, dabei sind unter den <a href="http://www.joinourcore.com/de/class-of-2012">Teilnehmern des letzten Jahres</a> sehr spannende Projekte. Wir wurden von einer PR-Agentur, die für Ben&amp;Jerry&#8217;s den Wettbewerb für Deutschland koordiniert, per Email angesprochen und gefragt, ob wir nach London mitreisen wollen. Insofern bietet sich vielleicht vor Ort die Gelegenheit, die Entrepreneurs des letzten Jahres zu befragen, was ihnen der Wettbewerb gebracht hat.</p>
<p><a href="http://www.nachhall-texter.de/wp-content/uploads/Act-for-Impact_51-000Euro_2013.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-1813" title="Act-for-Impact_51-000Euro_2013" src="http://www.nachhall-texter.de/wp-content/uploads/Act-for-Impact_51-000Euro_2013-590x131.jpg" alt="" width="590" height="131" /></a></p>
<p>Schlussendlich noch ein weiterer Wettbewerb, der sich mit dem Schwerpunkt Bildung und Integration beschäftigt. Die <a href="http://www.seakademie.de/gruenderfoerderung.aspx">Social Entrepreneurship Akademie schüttet ein Preisgeld von 51.000 Euro für ein Unternehmen aus, welches Chancengerechtigkeit mit Unternehmertum kombiniert</a>. Unterstützt wird das ganze von der Vodafone Stiftung, die aber auf der Wettbewerbs-Seite nur mit einem Logo präsent ist und daher sich angenehm zurückhält.</p>
<p>Vielleicht sorgt die Tatsache, dass vier Münchner Hochschulen hinter der Social-Entrepreneurship-Akademie stehen dafür, dass der Wettbewerb nicht so sehr die Unternehmenskommunikation, sondern das inhaltliche Ziel in den Vordergrund rückt. Aber natürlich stellt sich die Frage, wie die Akademie sich insgesamt finanziert &#8211; es gibt eine Reihe von Partnern, Unternehmen und Stiftungen, aber man findet keine Aufstellung darüber, wieviel Geld aus öffentlicher Hand und privatem Geld in dem Projekt gelandet sind.</p>
<p>Wie bei allen Nachhaltigkeits-Themen wird auch beim Thema Social Entrepreneurship oft vergessen, dass Transparenz in Bezug auf die eigene Finanzierung das wichtigste Kriterium ist, um Glaubwürdigkeit herzustellen. Warum kann man bei Ashoka nicht auf der Webseite nachschauen, wieviel Geld über welche Kanäle eingeworben? Wieso kann man bei Ben&amp;Jerry nicht auf der Webseite herausfinden, wieviel Geld in den Wettbewerb und wieviel in das Marketing gesteckt werden? Warum gibt es auf der Webseite der Social Entrepreneurship-Akademie keine Aufstellung des Budgets? Wer Social Entrepreneuership glaubhaft fördern will und Unternehmen mit deren marktwirtschaftlichen Interessen den Zugang zum sozialen Sektor ermöglicht, muss zumindest in dieser Hinsicht mehr Transparenz zeigen.</p>
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		<title>Obdachlosen-Stadtführung in Berlin &#8211; Social-Entrepreneurship-Superlative</title>
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		<pubDate>Sun, 31 Mar 2013 06:27:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karsten Wenzlaff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Green Business]]></category>
		<category><![CDATA[Obdachlose]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtführung]]></category>

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		<description><![CDATA[Der lange Winter hat den Start von Querstadtein etwas verzögert, aber hoffentlich geht es bald los: querstadtein lädt ab dem Frühsommer 2013 zu einem neuen Blick auf die Hauptstadt ein: Zum ersten Mal werden in Berlin Stadtführungen von Obdachlosen angeboten, &#8230; <a href="http://www.nachhall-texter.de/2013/03/31/obdachlosen-stadtfuhrung-in-berlin-social-entrepreneurship-superlative/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.nachhall-texter.de/wp-content/uploads/cropped-querstadtein_website_header_v02.png"><img src="http://www.nachhall-texter.de/wp-content/uploads/cropped-querstadtein_website_header_v02.png" alt="" title="cropped-querstadtein_website_header_v02" width="576" height="150" class="alignleft size-full wp-image-1807" /></a></p>
<p>Der lange Winter hat den Start von <a href="http://querstadtein.org/">Querstadtein </a>etwas verzögert, aber hoffentlich geht es bald los:</p>
<blockquote><p>querstadtein lädt ab dem Frühsommer 2013 zu einem neuen Blick auf die Hauptstadt ein: Zum ersten Mal werden in Berlin Stadtführungen von Obdachlosen angeboten, die quer durch die Kieze eine ungewohnte Sicht auf Altbekanntes bieten.</p>
<p>Die (ehemals) Obdachlosen berichten vom Leben auf der Straße und zeigen dabei ihre Orte und Anlaufstellen mit Geschichten von Berliner Straßen, Parks und Plätzen. Insbesondere die Stadtentwicklung und Veränderungen des Stadtbildes aus ihrer Sicht stehen im Mittelpunkt der Rundgänge.</p>
<p>Mit querstadtein werden die TeilnehmerInnen für das Thema Obdachlosigkeit sensibilisiert und erfahren eine Perspektive auf die Stadt jenseits der etablierten Sichtweisen. Die Obdachlosen vermitteln ihren Blick auf Berlin, erfahren durch ihre Arbeit Wertschätzung und Anerkennung und erhalten zusätzlich eine Einkommensmöglichkeit. So tragen die Rundgänge dazu bei, Berührungsängste, beiderseitige Vorurteile und Unsicherheiten abzubauen und gemeinsam auf Augenhöhe ins Gespräch zu kommen.</p></blockquote>
<p>Ein sehr spannendes Konzept, welches sich Sally Olech da ausgedacht. Ich freue mich, wenn es los geht und würde bei so einer Stadtführung auch als gebürtiger Berliner sofort mitmachen. Stadtführungen in der eigenen Stadt sind sowieso immer sehr interessant.</p>
<p>Die Frage, die ich mir beim Lesen des Projekts gestellt habe, wer den Impuls gegeben hat, wie kam es zu dem Projekt? Vielleicht ist das nur ein Vorurteil, aber ich stelle mir das erstmal aus Sicht der Obdachlosen schwer vor, in die Rolle eines Fremdenführers zu schlüpfen.</p>
<p>Die zweite Frage, die ich mir stellte, wie stark so ein Konzept kopiert werden darf, damit es noch Akzeptanz findet. Nicht dass ich das selber vorhätte, aber an Beispiel der Straßenzeitungen sieht man doch, dass ein Modell, welches urprünglich als sehr innovativ und toll wahrgenommen wurde, irgendwann von vielen als Belästigung empfunden wird, weil zum Beispiel in Berlin sehr viele Straßenzeitungsverkäufer unterwegs sind.</p>
<p>Aber jetzt muss die erste Stadtführung erstmal losgehen &#8211; hoffentlich kommt der Frühling bald.</p>
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		<title>Euer Lobbyismus ist &#8220;gesellschaftlicher Auftrag&#8221; @udldigital? Pruuuust! Nennt es doch beim Namen!</title>
		<link>http://www.nachhall-texter.de/2013/03/07/lobbyismus-basecamp/</link>
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		<pubDate>Thu, 07 Mar 2013 06:17:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karsten Wenzlaff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blogosphäre]]></category>
		<category><![CDATA[Corporate Social Responsibility (CSR)]]></category>
		<category><![CDATA[ePlus]]></category>
		<category><![CDATA[Lobbyismus]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Sponsoring]]></category>

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		<description><![CDATA[Sacha Kriwoj beklagt sich auf seinem Blog über die fehlende Erwähnung von UDL-Digital bei den Promi-Besuchen von John Kerry und Philipp Rösler und behauptet: Ohne die Unternehmen, die bereit sind, sich als Sponsor zu engagieren, würde unsere Welt anders ausschauen. &#8230; <a href="http://www.nachhall-texter.de/2013/03/07/lobbyismus-basecamp/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sacha Kriwoj <a href="http://www.thecommunist.de/sponsoring-nennt-das-kind-beim-namen/">beklagt sich auf seinem Blog über die fehlende Erwähnung von UDL-Digital bei den Promi-Besuchen von John Kerry und Philipp Rösler und behauptet</a>:</p>
<blockquote><p>Ohne die Unternehmen, die bereit sind, sich als Sponsor zu engagieren, würde unsere Welt anders ausschauen. Fußball würden weniger Geld verdienen (damit könnten wir wohl am ehesten umgehen), es würden aber auch viel weniger Veranstaltungen stattfinden. Museen, Galerien und Opernhäuser existieren längst nicht mehr nur, weil sie nicht nur von öffentlicher Hand gefördert werden, sondern auch weil private Unternehmen Millionen und Milliarden in die Hand nehmen. Wir machen das alle, weil wir es als unseren gesellschaftlichen Auftrag verstehen. Und wir machen das auch verdammt noch mal wegen der guten Presse. Ist doch klar.</p></blockquote>
<div id="attachment_1799" class="wp-caption alignleft" style="width: 619px"><a href="http://www.nachhall-texter.de/wp-content/uploads/screenshot-communist.jpg"><img class=" wp-image-1799 " title="screenshot-communist" src="http://www.nachhall-texter.de/wp-content/uploads/screenshot-communist.jpg" alt="Wie nennt man das, wenn John Kerry zu ePlus kommt? Richtig: Lobbyismus." width="609" height="412" /></a><p class="wp-caption-text"><strong> Wie nennt man das, wenn John Kerry zu ePlus kommt? Richtig: Lobbyismus.</strong></p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Erst war ich sauer, als mich <a title="Autoren" href="http://www.nachhall-texter.de/uber-diese-seite/autoren/">Verena</a> auf den Blogpost aufmerksam machte, dann musste ich nur noch lachen.</p>
<p>Was Ihr mit <a href="http://www.udldigital.de/">UDL-Digital</a> macht, lieber Sachar, ist weder Sponsoring noch Teil Eurer gesellschaftlichen Verantwortung. Es ist im besten Fall noch Werbung, im schlimmsten Fall als zivilgesellschaftliches Engagement verklärtes Lobbying Eures Unternehmens.</p>
<p>Es gibt DAX-Unternehmen in Deutschland, die stecken einen siebenstelligen Betrag in ein Projekt, bei dem ihre Mitarbeiter in Jugendgefängnisse gehen und dort die Jugendlichen betreuen und ihnen eine Perspektive geben. Es gibt große Unternehmen in Deutschland, die Kältehilfe für Obdachlose unterstützen &#8211; mit persönlicher Kraft und viel Geld. Keine einzige Presseerklärung wird sich darüber finden lassen. Denn die Unternehmen machen das nicht, weil sie sich davon eine bessere Kommunikation in der Presse erträumen, sondern weil sie das wirklich als Teil ihrer Verantwortung sehen. Sie machen das aufgrund ihrer inneren Motive, etwas zu verbessern in der Gesellschaft. Das ist Corporate Social Responsibility.</p>
<p>Ja, auch Sponsoring gibt es und es ist ein wichtiger der Aspekt der Kultur- und Sportfinanzierung. Das bedeutet aber nicht, dass man im eigenen Handy-Store die Politik-Prominenz präsentiert, sondern dass ein Unternehmen jemand anderen unterstützt &#8211; ein anderes Unternehmen, einen Verein, eine NGO, ein Museum. Der Sponsor lässt dann die anderen in Ruhe &#8211; ein Sponsor mischt sich nicht in die Aufstellung der Sportmannschaft ein, sagt nicht, welche Bilder in den Museen aufgehängt werden soll, redet nicht in die Vereinsaktivitäten rein.</p>
<p>UDLDigital ist eine Veranstaltung von ePlus, organisiert von ePlus-Mitarbeitern, bezahlt von ePlus, in Räumen von ePlus. Es hat das Ziel, einerseits die digitale Zivilgesellschaft an ePlus heranzuführen &#8211; digitales Astroturfing. Andererseits hat es das Ziel, Politiker mit dem Unternehmen vertraut zu machen und einen fruchtbaren Boden zu schaffen für die Hintergrundgespräche, welche zwar nicht Sachar, aber seine Kollegen aus dem Hauptstadtbüro von ePlus führen. Das hat nichts mit gesellschaftlicher Verantwortung, nichts mit Sponsoring zu tun &#8211; es geht um Eure wirtschaftlichen Interessen.</p>
<p>Das sind legitime Interessen. Aber nennt es dann doch beim Namen: Vorfeldarbeit für den Unternehmenslobbyismus. Seid froh, dass bisher so wenige Journalisten sich damit kritisch auseinandergesetzt haben.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Wenn es im Kino kälter wird&#8230;</title>
		<link>http://www.nachhall-texter.de/2013/02/22/wenn-es-im-kino-kalter-wird/</link>
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		<pubDate>Fri, 22 Feb 2013 14:40:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karsten Wenzlaff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kampagnen]]></category>
		<category><![CDATA[Medien-Nachschau]]></category>
		<category><![CDATA[Kampagne]]></category>
		<category><![CDATA[Kino]]></category>
		<category><![CDATA[Obdachlose]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie macht man aufmerksam auf die Situation von Obdachlosen? In dem man Kinozuschauern die Heizung runterdreht und eine Decke mit Spendenbutton gibt: Klirrende Kälte &#8211; und nur eine Decke, um sich vor den eisigen Temperaturen im Saal zu schützen. Damit &#8230; <a href="http://www.nachhall-texter.de/2013/02/22/wenn-es-im-kino-kalter-wird/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie macht man aufmerksam auf die Situation von Obdachlosen? In dem man Kinozuschauern die Heizung runterdreht und eine Decke mit Spendenbutton gibt:</p>
<blockquote><p>Klirrende Kälte &#8211; und nur eine Decke, um sich vor den eisigen Temperaturen im Saal zu schützen. Damit hatten die 150 Besucher im Düsseldorfer UFA-Kino an diesem Dienstag überhaupt nicht gerechnet. Sie hatten sich auf einen gemütlichen Kinoabend mit Popcorn und Freunden eingestellt &#8211; auf dem Programm stand der Film &#8220;Life of Pi&#8221;.</p>
<p>Mit der aufsehenerregenden Aktion &#8220;Big Freeze&#8221; warb die Agentur Havas Worldwide um Spenden für die Düsseldorfer Obdachlosenhilfe-Organisation Fiftyfifty &#8211; unter dem Motto: &#8220;Wärmespender werden&#8221;. </p></blockquote>
<p>Via <a href="http://www.wuv.de/kampagnen/kreation_des_tages/bibbern_im_sessel_in_duesseldorf_bleibt_das_kino_kalt">W&#038;V</a></p>
<p>Sehr viel heftiger ist aber noch der Film, der als Aufklärung gezeigt wurde &#8211; die Obdachlosen sagen mehr oder weniger unverblümt, dass die 8 Grad im Kino sogar noch relativ warm sind. Mir wurde beim Ansehen des <a href="http://www.wuv.de/kampagnen/kreation_des_tages/bibbern_im_sessel_in_duesseldorf_bleibt_das_kino_kalt">Films</a> auch richtig kalt.</p>
<div id="attachment_1794" class="wp-caption alignleft" style="width: 571px"><a href="http://www.wuv.de/kampagnen/kreation_des_tages/bibbern_im_sessel_in_duesseldorf_bleibt_das_kino_kalt"><img src="http://www.nachhall-texter.de/wp-content/uploads/wuv-obdachlose-kino.jpg" alt="Aktion von http://www.werde-waermespender.de/" title="wuv-obdachlose-kino" width="561" height="321" class="size-full wp-image-1794" /></a><p class="wp-caption-text">Aktion von http://www.werde-waermespender.de/</p></div>
<p>Jedenfalls eine sehr gute Idee für die Aktion <a href="http://www.werde-waermespender.de/">Werde-Waermespender</a>. Auf witzige Weise werden auch QR-Codes eingesetzt. Muss ich mal die Kollegen von <a href="http://www.sozialmarketing.de">Sozialmarketing.de</a> drauf aufmerksam machen. </p>
]]></content:encoded>
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		<title>Fraisr &#8211; Verkaufen für einen guten Zweck</title>
		<link>http://www.nachhall-texter.de/2012/10/31/fraisr-verkaufen-fur-einen-guten-zweck/</link>
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		<pubDate>Wed, 31 Oct 2012 22:43:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karsten Wenzlaff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blogosphäre]]></category>
		<category><![CDATA[Friendraising]]></category>
		<category><![CDATA[Fundraising]]></category>
		<category><![CDATA[NGOs]]></category>
		<category><![CDATA[Sozialmarketing]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit ein paar Stunden ist die Plattform Fraisr online, die ein einfaches und daher sehr überzeugendes Prinzip umsetzt: wer etwas verkaufen möchte, aber das Geld nicht persönlich einstecken will, sondern ein Teil des Geldes für einen guten Zweck geben will, &#8230; <a href="http://www.nachhall-texter.de/2012/10/31/fraisr-verkaufen-fur-einen-guten-zweck/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit ein paar Stunden ist die Plattform <a href="http://www.fraisr.com">Fraisr</a> online, die ein einfaches und daher sehr überzeugendes Prinzip umsetzt: wer etwas verkaufen möchte, aber das Geld nicht persönlich einstecken will, sondern ein Teil des Geldes für einen guten Zweck geben will, kann das über die Plattform machen.</p>
<p><a href="http://www.nachhall-texter.de/wp-content/uploads/fraisr.jpg"><img src="http://www.nachhall-texter.de/wp-content/uploads/fraisr-1024x829.jpg" alt="" title="fraisr" width="584" height="472" class="alignleft size-large wp-image-1787" /></a></p>
<blockquote><p>fraisr ist der erste Marktplatz, auf dem Du gemeinsam mit Deinen Freunden und Mitmenschen für einen guten Zweck handeln kannst.</p>
<p>Dein guter Zweck kann einer unserer offiziellen Spendenpartner sein, aber natürlich auch ein eigenes Projekt von Dir oder ein Anliegen aus Deinem persönlichen Umfeld.</p>
<p>Der Name fraisr kommt von „friendraising“ &#8211; und genau darum geht es bei uns: Starte am besten gleich auf fraisr eine Verkaufsaktion für Deinen guten Zweck, entscheide selbst, wieviel Du spenden möchtest, und lade Deine Freunde ein, gemeinsam mit Dir zu handeln.</p></blockquote>
<p>Die Jungs rund um Lukas-C. Fischer haben da wirkliche eine sehr nette Anwendung hervorgebracht &#8211; jetzt warten wir natürlich alle auf die mobile Anwendung à la Stuffle.it oder MyEatery.Com &#8211; denn wer will schon alles am Desktop-Computer machen?</p>
<p>Für große Organisationen ist das jedenfalls eine tolle Sache &#8211; jetzt können die Greenpeace-Anhänger ihre handgestrickten Topfwärmer an ausgewählte Greenpeace-Mitglieder verkaufen und dabei Greenpeace noch Geld zukommen lassen.</p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/49592676?badge=0" width="500" height="281" frameborder="0" webkitAllowFullScreen mozallowfullscreen allowFullScreen></iframe>
<p><a href="http://vimeo.com/49592676">fraisr &#8211; commerce with a cause</a> from <a href="http://vimeo.com/fraisr">fraisr</a> on <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>
<p><strong>Was denkt Ihr, ist Fraisr eine zukunftsweisende Form des Fundraisings bzw. des Friendraisings?</strong></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Wenn Kinder teilen&#8230;</title>
		<link>http://www.nachhall-texter.de/2012/10/22/wenn-kinder-teilen/</link>
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		<pubDate>Mon, 22 Oct 2012 18:43:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karsten Wenzlaff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kampagnen]]></category>
		<category><![CDATA[Konsum]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[youtube]]></category>

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		<description><![CDATA[Wider dem Homo Oeconomicus&#8230; dieses Video zeigt, dass eigentlich schon kleine Kinder wissen, dass Teilen mehr Spass macht, als etwas alleine zu behalten: Via Sozialmarketing.de]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wider dem Homo Oeconomicus&#8230; dieses Video zeigt, dass eigentlich schon kleine Kinder wissen, dass Teilen mehr Spass macht, als etwas alleine zu behalten:</p>
<p><iframe width="560" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/zoREXT8qT7g" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Via <a href="http://sozialmarketing.de/fundraising-wochenruckblick-vom-15-21-10-2012/">Sozialmarketing.de</a></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Crowdfunding-Kampagne für ein Berliner Baumhaus</title>
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		<pubDate>Thu, 18 Oct 2012 23:56:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karsten Wenzlaff</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 22. Oktober findet in Berlin eine Podiumsdiskussion und Ideenwerkstatt zum Thema &#8220;Growing a sustainable urban culture&#8221; mit u.a. Adrienne Goehler, Kristien Ring, Daniel Dahm, Open Design City in den Räumen von FluxFM statt. Anlass ist der Start des Baumhaus-Projektes, &#8230; <a href="http://www.nachhall-texter.de/2012/10/19/crowdfunding-kampagne-fur-ein-berliner-baumhaus/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="www.baumhausberlin.de"><img src="http://www.nachhall-texter.de/wp-content/uploads/baumhausberlin-141x200.jpg" alt="" title="baumhausberlin" width="141" height="200" class="alignleft size-medium wp-image-1780" /></a>Am 22. Oktober findet in Berlin eine Podiumsdiskussion und Ideenwerkstatt zum Thema &#8220;Growing a sustainable urban culture&#8221; mit u.a. Adrienne Goehler, Kristien Ring, Daniel Dahm, Open Design City in den Räumen von FluxFM statt.</p>
<p>Anlass ist der Start des <a href="http://www.baumhausberlin.de">Baumhaus-Projektes</a>, ein Kulturprojekt für einen öffentlichen Raum. So wie Baumhäuser von Leuten aus der Nachbarschaft als ihr Treffpunkt gebaut werden, werden ab November über vierzig Künstler und Nachbarn gemeinsam einen Ort für soziale Netzwerke und kreative Zusammenarbeit bauen &#8211; eine &#8220;Plattform für Weltverbesserer&#8221;.</p>
<blockquote><p>Montag, 22.10.12, 19 Uhr – 24 Uhr<br />
Fluxbau @ FluxFM (Pfuelstr. 5, 10997 Berlin, zweiter Hofeingang)<br />
Baumhaus Salon Nr. 1<br />
Growing a sustainable urban culture!<br />
Podiumsdiskussion :: Offene Ideenwerkstatt :: Party :: Pop-Up Gallery &#038; Silent Auction</p>
<p>Ein Abend für Ideen und neue Netzwerke für kreative Zusammenarbeit. Wir leben in einer Zeit des Umbruchs und in Berlin – einer Stadt voller Ideen, Aktionen, Netzwerke, Unternehmen und Projekte, die neue soziale Realitäten schaffen. Mit dem Blick auf ökologische, kulturelle, ästhetische, ökonomische und soziale Perspektiven von Nachhaltigkeit stellen wir an diesem Abend dem Podium und allen Gästen zwei Fragen: Was machst du, um die Welt zu verbessern? Was können wir zusammen machen, um die Welt zu verbessern?</p>
<p>Auf dem Podium: Adrienne Goehler, Kristien Ring, Daniel Dahm und Isaac Abrams, Moderation: Ela Kagel.<br />
Ideenwerkstatt mit Open Design City, Sinnwerkstatt, Himmelbeet, u.a.
</p></blockquote>
]]></content:encoded>
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		<title>2000 Kentucky Fried Chicken Eimer als Protest gegen unsanitäre Arbeitsweisen</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Oct 2012 20:11:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karsten Wenzlaff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Konsum]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[Essen]]></category>
		<category><![CDATA[Hygiene]]></category>
		<category><![CDATA[Kentucky Fried Chicken]]></category>
		<category><![CDATA[Sauberkeit]]></category>

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		<description><![CDATA[In China wollte ein Kunde von Kentucky Fried Chicken dagegen protestieren, dass sein Essen von den Arbeitern ohne Handschuhe hergestellt wird. Seinen Protest wollte er mit 2000 KFC-Eimern verdeutlichen, ihm wurden aber nur 22 verkauft, wie China Smack berichtet. Sehr &#8230; <a href="http://www.nachhall-texter.de/2012/10/03/2000-kentucky-fried-chicken-eimer-als-protest-gegen-unsanitare-arbeitsweisen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In China wollte ein Kunde von Kentucky Fried Chicken dagegen protestieren, dass sein Essen von den Arbeitern ohne Handschuhe hergestellt wird. Seinen Protest wollte er mit 2000 KFC-Eimern verdeutlichen, ihm wurden aber nur 22 verkauft, wie <a href="http://www.chinasmack.com/2012/stories/chinese-man-buys-2000-buckets-of-kfc-in-protest.html">China Smack</a> berichtet.</p>
<p><a href="http://www.chinasmack.com/2012/stories/chinese-man-buys-2000-buckets-of-kfc-in-protest.html"><img src="http://www.nachhall-texter.de/wp-content/uploads/man-blocks-kfc-with-meal-buckets-for-their-sanitary-problems-02-600x400-300x200.jpg" alt="" title="man-blocks-kfc-with-meal-buckets-for-their-sanitary-problems-02-600x400" width="300" height="200" class="alignnone size-medium wp-image-1775" /></a></p>
<p>Sehr spannende Form um auf die Verantwortung von Fast-Food-Ketten hinzuweisen. Ob es aber nicht von vornherein keine gute Idee war, bei einer Fast-Food-Kette zu essen? Wie auch immer &#8211; ich warte auf den nächsten Burger- oder Döner-Protest.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Collaborative Consumption: Gemeinsam Wäsche waschen</title>
		<link>http://www.nachhall-texter.de/2012/09/30/collaborative-consumption-gemeinsam-wasche-waschen/</link>
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		<pubDate>Sun, 30 Sep 2012 20:07:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karsten Wenzlaff</dc:creator>
				<category><![CDATA[Green Business]]></category>
		<category><![CDATA[Medien-Nachschau]]></category>
		<category><![CDATA[Collaborative Consumption]]></category>
		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>

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		<description><![CDATA[Mareike Schönherr schreibt bei den Trendbloggern über eine franzöische Plattform, auf der Menschen mit dreckiger Wäsche andere Menschen mit ungenutzten Waschmaschinen finden können: Ein Studentenquartett aus Lille hatte angesichts des akuten Waschsalon-Mangels in ihrer Stadt eine clevere Idee: Waschmaschinen-Sharing. La &#8230; <a href="http://www.nachhall-texter.de/2012/09/30/collaborative-consumption-gemeinsam-wasche-waschen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img align=right src="http://dietrendblogger.de/wp-content/uploads/2012/09/la-machine-du-voisin-03-150x150.png" alt="" /><a href="http://dietrendblogger.de/nachbarschaftshilfe-wir-teilen-uns-die-waschmaschine/">Mareike Schönherr schreibt bei den Trendbloggern über eine franzöische Plattform, auf der Menschen mit dreckiger Wäsche andere Menschen mit ungenutzten Waschmaschinen finden können</a>:</p>
<blockquote><p>Ein Studentenquartett aus Lille hatte angesichts des akuten Waschsalon-Mangels in ihrer Stadt eine clevere Idee: Waschmaschinen-Sharing. <a href="http://www.lamachineduvoisin.fr/">La machine du voisin</a> verbindet Waschmaschinenbesitzer und Menschen mit Schmutzwäschebergen. Einmal über den Facebook-Account eingeloggt, kann man nach nahegelegenen Waschmaschinen suchen. Das Profil eines Anbieters liefert genauere Informationen zur Waschmaschine, der Lage und eine Kalenderübersicht, um das Gerät zu reservieren. In meiner Umgebung hier in Lyon liegen die Preise für eine Waschladung im Schnitt bei drei Euro und damit leicht unter den gängigen Waschsalonpreisen. Das Teilen der Waschmaschine ist somit nicht nur eine Wohltat für das ohnehin schon belastete Portemonnaie, sondern bietet vielleicht auch die Möglichkeit, nette Bekanntschaften zu machen, während die Wäsche in der fremden Trommel ihre Kreise zieht.</p></blockquote>
<p>Eine sehr gute Idee. Ob das jemand in Deutschland auch schon probiert hat?</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Interview mit Martin von Coffee Circle</title>
		<link>http://www.nachhall-texter.de/2012/07/31/interview-mit-martin-von-coffee-circle/</link>
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		<pubDate>Tue, 31 Jul 2012 20:45:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaudia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Green Business]]></category>
		<category><![CDATA[Konsum]]></category>
		<category><![CDATA[Äthiopien]]></category>
		<category><![CDATA[Coffee Circle]]></category>
		<category><![CDATA[Espresso]]></category>
		<category><![CDATA[Kaffee]]></category>
		<category><![CDATA[Kaffeeanbau]]></category>
		<category><![CDATA[Verantwortung]]></category>

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		<description><![CDATA[Inspiriert von der eigenen Lust am verantwortungsvollen Kaffeekreislauf und einem Coffee Tasting-Workshop in der Berliner stiftung neue verantwortung haben wir Martin Elwert, einen der Geschäftsführer des derzeit hochgelobten Kaffee-Start ups Coffee Circle zu einigen Aspekten ihres Geschäftsmodells befragt. <a href="http://www.nachhall-texter.de/2012/07/31/interview-mit-martin-von-coffee-circle/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.coffeecircle.com/media/Fotos/3_Unsere_Kaffees/Kaffee_beurteilen/coffee-circle-packungen_klein.jpg"><img class="alignleft" title="http://www.coffeecircle.com/media/Fotos/3_Unsere_Kaffees/Kaffee_beurteilen/coffee-circle-packungen_klein.jpg" src="http://www.coffeecircle.com/media/Fotos/3_Unsere_Kaffees/Kaffee_beurteilen/coffee-circle-packungen_klein.jpg" alt="http://www.coffeecircle.com/media/Fotos/3_Unsere_Kaffees/Kaffee_beurteilen/coffee-circle-packungen_klein.jpg" width="250" height="167" /></a>Inspiriert von der eigenen Lust am verantwortungsvollen Kaffeekreislauf und einem Coffee Tasting-Workshop in der Berliner <a title="stiftung neue verantwortung" href="http://www.stiftung-nv.de">stiftung neue verantwortung</a> haben wir <a href="http://www.coffeecircle.com/die-bewegung/coffee-circle-team/">Martin Elwert</a>, einen der Geschäftsführer des derzeit hochgelobten Kaffee-Startups <a href="http://www.coffeecircle.com/">Coffee Circle</a>, zu einigen Aspekten ihres Geschäftsmodells befragt.</p>
<p><strong>Die Nachhall-Texter befragen Coffee Circle&#8230;</strong><br />
<strong>&#8230;zur Geschichte hinter Coffee Circle</strong><br />
<em>Nachhall-Texter: Ihr kommt ursprünglich aus unterschiedlichen Branchen, die aber nichts mit Kaffee zu tun haben. Wie entstand die Idee, gemeinsam Coffee Circle (CC) zu starten?</em><br />
Martin: Ja, wir waren alle drei Unternehmensberater und hatten gar nichts mit Kaffee zu tun. Aber Moritz war schon seit längeren Jahren in Äthiopien aktiv. Er hat dort mit seinem Bruder ein College für Waisenmädchen gebaut. In dem Rahmen war ich mit ihm das erste Mal in Äthiopien. Dort hatten wir dann die Idee für Coffee Circle, super Kaffee und direkte Entwicklungshilfe zu kombinieren.</p>
<p><span id="more-1744"></span><em>Auf Eurer Website bezeichnet Ihr Euch als &#8220;Pioniere einer neuen Art des Handels&#8221;. Könnt Ihr das Innovative an Eurem Geschäftsmodell in einem Satz erläutern?</em><br />
Ein Satz ist schwierig, gib mir zwei. Im Unterschied zu den allermeisten bekannten Kaffeeverkäufern kaufen wir unseren Kaffee persönlich bei Kaffeekooperativen in Äthiopien ein, wissen deshalb genau, woher der Kaffee stammt und können beste Qualität sichern. Im Verkauf verlassen wir uns nicht auf ineffiziente und intransparente Siegel des fairen Handels, sondern setzen mit dem gesammelten 1 EUR pro Kilogramm verkauftem Kaffee selbst unsere eigenen Entwicklungsprojekte vor Ort um &#8211; 100% transparent und mit mehr als der dreifachen Wirkung als andere.</p>
<p><em>Social Business ist momentan ein allgegenwärtiger Begriff. Würdet Ihr CC unter diesem Geschäftskonzept einordnen, und wenn ja, wieso?</em><br />
Ja, das würden wir auf jeden Fall. Es gibt verschiedene Definitionen von Social Business. Wir sehen uns als Social Business, weil unsere soziale Wirkung direkt in das Geschäftsmodell integriert ist und wir einen erheblichen Teil unserer Marge selbst in Entwicklungsprojekte investieren.</p>
<p><strong>&#8230;zur Verantwortung für die Produzenten</strong><br />
<em>Das Business-Konzept von CC erinnert an Fair Trade. Ihr habt Euch jedoch entschlossen, ohne Zertifizierungen durch Labels zu arbeiten. Wie überzeugt Ihr Eure Kunden davon, dass Ihr dennoch Verantwortung tragt für die Menschen, die an der Wertschöpfungskette Eures Produkts beteiligt sind?</em><br />
Wir haben uns bewusst gegen die gängigen Siegel entschieden, weil sie veraltet, ineffizient und vor allem intransparent sind. Ein Großteil der Gelder bleibt in der Verwaltung und versickert in den Ursprungsländern. Es war ein gutes System &#8211; vor 30 Jahren. Aus unserer Sicht ist es überholt. Deshalb haben wir uns entschlossen, es modern zu machen. Transparenz durch Bilder und Videos, Authentizität unserer Kommunikation und die Möglichkeit, dass die Kunden beim Kauf online selbst bestimmen, welches Projekt sie unterstützen, sind die Basis für das Vertrauen unserer Kunden in uns bzw. die Marke Coffee Circle. In unserem Modell braucht man deshalb kein &#8220;Vertrauenssiegel&#8221;.</p>
<p><em>Wie haben die Kaffeebauern auf Eure Idee reagiert?</em><br />
Gute Frage. Das war in der Tat auch ein großes Fragezeichen, als wir das erste Mal für Coffee Circle in Äthiopien waren. Zu Beginn waren sie skeptisch, weil sie schon viele Menschen mit guten Ideen kommen und gehen sahen. Dann, als wir nach den ersten Verkäufen vor Ort waren, um unser erstes Projekt umzusetzen, waren sie schlicht beeindruckt und unglaublich glücklich. Seitdem haben wir viel vor Ort bewegt. Sie lieben unser Konzept und versuchen deshalb jedes Jahr noch bessere Qualität anzubauen.</p>
<p><strong>&#8230;zur Zukunft von Coffee Circle</strong><br />
<em>Ihr habt finanzkräftige Investoren an Bord, die natürlich auch am Wachstum des Unternehmens interessiert sind. Euer Geschäftsmodell kann (unserer Meinung nach) jedoch nur bis zu einem bestimmten kritischen (Wachstums-)Punkt erfolgreich sein. Wie wollt Ihr Euren “Charme des Kleinen” und Eure Glaubwürdigkeit in Zukunft beibehalten? Anders gefragt: Wäre Euer Business-Konzept auf Kaffeeriesen wie Mellitta oder Tchibo skalierbar?</em><br />
Das ist eine sehr spannende Frage, die ich nur zum Teil beantworten kann. Der Kaffeemarkt in Deutschland ist in Bezug auf Kaffeequalität extrem mies. Die genannten und andere Großröster liefern sich seit Dekaden wilde Preiskämpfe, die zu absoluter Verdrängung des Wortes Qualität führten. Doch seit kurzem wächst ein Spezialitätensegment heran, hauptsächlich aus den USA, Japan und Skandinavien kommend. Es geht um sortenreine Filterkaffees, die traditionell geröstet eine Aromavielfalt haben, die in Deutschland noch kaum bekannt ist. Diese &#8220;dritte Welle des Kaffees&#8221; wird einen Markt kreieren, den ich in der Größe nur schätzen kann. Wenn er so groß wird wie er in den USA geworden ist, sprechen wir von 20% des Marktes &#8211; dann werden wir kein Problem mit einer Skalierung haben. Mit Wachstum ist immer ein gewisser Verlust des &#8220;Kükenbonus&#8221; verbunden, aber wir werden unsere Marke, vor allem unsere Kommunikation, nicht ändern. Transparenz und Authentizität werden auch im Wachstum dafür sorgen, dass wir glaubwürdig bleiben. Da mache ich mir keine Sorgen. Dennoch, von der Menge her werden wir nie ein Tchibo werden, aber das wollen wir auch gar nicht. Wenn wir auch nur ca. 1/30 des Kaffeeumsatzes von Tchibo machen, können wir pro Jahr 1 Million Euro in Äthiopien investieren, mehr als es jedes Siegel tut. Ich finde wirklicher Impact ist hier wichtiger als schiere Größe und Profit. Uns zumindest.</p>
<p><em>Ihr habt ein breites Angebot an Kaffeekultur-Produkten in Eurem Online-Shop. Welche Rolle spielen bei der Auswahl der Produkte neben dem Geschmack Kriterien wie ökologisch und gesellschaftlich verantwortliche Produktion etc.?</em><br />
Wir lieben unsere Zusatzprodukte. Sie sind sorgfältig ausgewählt in Bezug auf Qualität. Viele unserer Partner kennen wir persönlich, d.h. die Gründer der Firmen. Wir vertrauen ihnen. Dennoch, eine 100%ige Kontrolle ist hier nicht möglich. Hier sprechen wir unseren Kunden aber auch entsprechende Mündigkeit zu und kommunizieren auch ehrlich, was wir über unsere Zusatzprodukte wissen. Aber unser Fokus in Bezug auf Nachhaltigkeit und deren Kommunikation bleibt der Kaffee.</p>
<p><strong>&#8230;zum Thema “David zeigt dem Goliath”</strong><br />
<em>Euer Geschäftsmodell wird nicht nur in Kaffee-Kreisen hoch gelobt. Wie reagieren die etablierten Kaffeeriesen auf Euch?</em><br />
Bisher verhalten. Sie haben alle schon einmal bei uns bestellt, teilweise richtig viel. Aber die Gefahr, dass uns jemand kopiert mit unserem Modell, sehe ich mittelfristig nicht. Wie soll ein großer Röster, der seit Jahren erzählt, dass er die &#8220;besten Bohnen der Welt&#8221; oder &#8220;vollendet veredelten Spitzenkaffee&#8221; für 5 Euro das Pfund verkauft, glaubhaft erzählen, dass es nun doch einen noch viel besseren für 13 Euro gibt &#8211; das ist ein langwieriger Prozess. Und manche, so wie Tchibo letztes Jahr an Weihnachten, versuchen schlicht den sozialen Aspekt zu kopieren, indem sie selbst Projekte vor Ort machen. Sie haben jedoch nicht verstanden, dass es das eben nicht alleine ist. Es geht eben um das gesamte Konzept, was unsere Marke mit einschließt. Und die ist grundlegend anders positioniert als Tchibo. Aber wir werden weiter gespannt auf Reaktionen warten.</p>
<p><strong>&#8230;zur dritten Kaffee-Welle</strong><br />
<em>Ihr versteht Euch als Teil der Third Coffee Wave, einer Bewegung, die aus den USA zunehmend zu uns hinüber schwappt. Könnt Ihr kurz beschreiben, was es mit dieser Welle auf sich hat?</em><br />
Ein paar Worte habe ich dazu ja bereits verloren. Es geht nach der &#8220;ersten Welle&#8221;, den billigen Blends aus dem Supermarkt seit den 60ern, und der &#8220;zweiten Welle&#8221; mit mediterraner Kaffeekultur, ihrem starken Espressoeinfluss und den Starbucks dieser Welt nun um die &#8220;third wave of coffee&#8221;. Die New York Times hat diesen Trend vor wenigen Wochen auf Nummer 2 der 32 Innovationen gesetzt, die unsere Zukunft verändern werden. Es geht um die Rückbesinnung auf den Filterkaffee, aber hohe Qualitäten, d.h. unterschiedlichen Geschmack aufgrund unterschiedlicher Herkunftsländer, mehr sortenreine Kaffees, d.h. Kaffees aus engen geografischen Einheiten wie z.B. Kaffeekooperativen in bestimmten Regionen Äthiopiens. Man kann sich die Geschmacksvielfalt vielleicht besser vorstellen, wenn man weiß, dass Wein um die 400 Geschmacksaromen hat und Kaffee um die 800. Kaffee hat rein auf Basis der Aromen eine noch viel stärkere Möglichkeit der geschmacklichen Diversifikation. Diese Grundlage führt in Kombination mit deutlich kürzerer Röstung der Bohnen zu Kaffees, wie sie in Deutschland fast niemand kennt. So drückte das die NYTimes aus: &#8221; &#8230; roasters to make coffee that tastes like Seville oranges or toasted almonds or berries, and that sense of experimentation is trickling down to the mass market.&#8221; Und genau auf dieser Welle surfen wir.</p>
<p><em>Ist Deutschland überhaupt bereit für guten Filterkaffee?</em><br />
Die Voraussetzungen sind denkbar schlecht. &#8220;Wir Deutschen&#8221; geben im Vergleich extrem wenig Geld für Lebensmittel aus. Der Einzelhandel wie auch der Röstkaffeemarkt wird von ALDI und LIDL dominiert. ALDI ist Deutschlands größter Kaffeeröster. Das spricht schon für sich. Ein Großteil der Deutschen schaut bei Lebensmitteln auf den Preis, nicht auf die Qualität. Das macht uns natürlich auch zu schaffen. Denn wir zahlen für das Pfund Rohkaffee in Äthiopien z.T. deutlich mehr als das Pfund gerösteter Kaffee in Deutschland im Supermarkt kostet.<br />
Auf der anderen Seite gibt es im Foodmarket ebenfalls einen klaren Trend in Richtung nachhaltiger Produkte. Konsumenten möchten zunehmend wissen, woher ihre Lebensmittel kommen und dass sie unter guten Bedingungen angebaut wurden. Das spielt uns natürlich in die Karten. Und sobald Menschen unseren Kaffee einmal probiert haben, wollen sie in der Regel nicht mehr zurück. Das merken wir an unseren Wiederkaufraten.</p>
<p>Vielen Dank an Martin für die Antworten!</p>
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