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	<title>Nachhall Texter &#187; Medien-Nachschau</title>
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	<description>Werbung für Übermorgen - Nachhaltigkeit und PR</description>
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		<title>Bionade im Sprudel-Strudel &#8211; Umsatz zu schlecht?</title>
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		<pubDate>Sat, 29 Aug 2009 18:17:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>laberena</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bionade-Chef Peter Kowalsky bedauert laut Spiegel Online die 30-prozentige Preiserhöhung der Biolimo. Die drastische Preiserhöhung &#8211; vor wenigen Monaten noch als logischer Schritt begründet (das Original müsse nun einmal das teuerste Produkt sein) &#8211; sei eine &#8220;mehrheitlich getroffene Entscheidung mit Rhönsprudel&#8221; gewesen, zitiert SpOn. Die Schindel-Gruppe, zu der u.a. RhönSprudel gehört, habe aufgrund finanzieller Engpässe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.nachhall-texter.de/wp-content/uploads/korkenfall_hoch.jpg" alt="korkenfall_hoch" title="korkenfall_hoch" width="213" height="496" class="alignright size-full wp-image-1335" />Bionade-Chef Peter Kowalsky bedauert laut <a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,645821,00.html">Spiegel Online</a> die 30-prozentige Preiserhöhung der Biolimo. Die drastische Preiserhöhung &#8211; vor wenigen Monaten noch als logischer Schritt begründet (das Original müsse nun einmal das teuerste Produkt sein) &#8211; sei eine &#8220;mehrheitlich getroffene Entscheidung mit Rhönsprudel&#8221; gewesen, zitiert SpOn. Die Schindel-Gruppe, zu der u.a. RhönSprudel gehört, habe aufgrund finanzieller Engpässe auf die Erhöhung gedrängt.</p>
<p>Die damalige Preiserhöhung selbst hatte die First Mover in der Bionade-Anhängerschaft, die der Limo erst zu ihrem Erfolg verholfen hatten, verschreckt &#8211; wie u.a. die Diskussion <a href="http://karmakonsum.de/bionade-wie-viele-fehler-verzeihen-lohas,898,2008-06.html">hier bei Christoph</a> zeigt.</p>
<p>Aber warum so plötzlich der Richtungswechsel? Was ist da los an der Rhön?</p>
<p>Anscheinend üben die Kreditgeber mächtig Druck auf die Schindler-Gruppe aus, die Limo-Anteile zu verkaufen. Und Kowalsky scheint erst jetzt zu bemerken, welchen Weg das Unternehmen eingeschlagen hat: &#8220;Es ist, als kreisten wir als Biene um unseren Dorfteich und genehmigten uns ab und an ein Schlückchen. Und plötzlich kommen Elefanten, hängen ihren Rüssel rein und fangen an zu saugen.&#8221; Kowalsky sieht sich von den so gar nicht LOHASigen Anteilseignern ausgesaugt und spuckt zurück: Kowalsky selbst hätte den Verbrauchern nicht derart &#8220;frontal in die Schnauze&#8221; gehauen. </p>
<p>Natürlich nicht.</p>
<p>Die Bionade wirbelt derzeit ordentlich im Sprudel-Strudel &#8211; mal sehen, wie viel Bionade jetzt wirklich &#8220;wert&#8221; ist.</p>
<p>Wie seht Ihr die Diskussion um Bionade? Kauft Ihr überhaupt noch Bionade? Ich für meinen Teil bin mittlerweile zu anderen Öko-Limos übergegangen &#8211; nicht zuletzt wegen der schlagartigen Preiserhöhung. </p>
<p>P.S.: (Die Gerüchteküche um den Eigentümerwechsel von Bionade <a href="http://www.horizont.net/aktuell/marketing/pages/protected/Bionade-Anteile-stehen-zum-Verkauf_86101.html">brodelt übrigens schon seit einiger Zeit</a>)</p>
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		<title>Greenpeace im ewigen Eis auf Forschungsmission</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Jul 2009 07:34:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kasi</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Greepeace Schiff &#8220;Arctic Sunrise&#8221; ist zur Zeit in Grönland, um dort die Auswirkungen des Klimawandels auf die nördlichsten Eisgletscher zu untersuchen. Unterwegs auf dem Schiff ist auch der Fotograf Nick Cobbing.  Eine Auswahl von Fotos sind bei Flickr und bei der britischen Zeitung Telegraph  zu sehen. Via Futerra-Blog.

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			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.nachhall-texter.de/wp-content/uploads/20090712-radar-kay_1445315i-310x200.jpg" alt="20090712-radar-kay_1445315i" title="20090712-radar-kay_1445315i" width="310" height="200" class="alignleft size-medium wp-image-1288" />Das Greepeace Schiff &#8220;Arctic Sunrise&#8221; ist zur Zeit in Grönland, um dort die Auswirkungen des Klimawandels auf die nördlichsten Eisgletscher zu untersuchen. Unterwegs auf dem Schiff ist auch der Fotograf Nick Cobbing.  Eine Auswahl von Fotos sind bei <a href="http://www.flickr.com/photos/greenpeaceinternational/sets/72157620765994686/">Flickr</a> und bei der britischen Zeitung <a href="http://www.telegraph.co.uk/earth/earthpicturegalleries/5851014/Greenpeace-in-Greenland-The-Arctic-Sunrise-surveys-the-Petermann-glacier.html">Telegraph </a> zu sehen. Via <a href="http://www.futerra.co.uk/blog/545">Futerra-Blog</a>.</p>

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</ul>

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		<title>Von Nachterstedt zum RWE-Riesen</title>
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		<pubDate>Sun, 19 Jul 2009 20:40:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kasi</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Verlust von Menschenleben ist immer tragisch, keine Frage. Und es ist eine besondere Tragik, wenn durch eine Naturkatastrophe wie Nachterstedt Menschen zu Schade kommen. Schließlich können die Einwohner von Nachterstedt nichts dafür, dass seit Jahrzehnten durch den Abbau von Kohle die um sie herum liegende Landschaft umgewandelt und durchlöchert wurde auf der Suche nach [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.nachhall-texter.de/wp-content/uploads/rweriese-468x200.jpg" alt="rweriese" title="rweriese" width="468" height="200" class="alignright size-medium wp-image-1267" />Der Verlust von Menschenleben ist immer tragisch, keine Frage. Und es ist eine besondere Tragik, wenn durch eine Naturkatastrophe wie Nachterstedt Menschen zu Schade kommen. Schließlich können die Einwohner von Nachterstedt nichts dafür, dass seit Jahrzehnten durch den Abbau von Kohle die um sie herum liegende Landschaft umgewandelt und durchlöchert wurde auf der Suche nach dem Rohstoff Kohle. Man könnte fast zynisch sagen: &#8220;Die Natur holt sich irgendwann alles zurück!&#8221;</p>
<p>Es ist natürlich richtig, wenn versucht wird, aus den alten Löchern des Braunkohletagebau wieder etwas zu machen, dass halbwegs an Natur erinnert, also Seenlandschaften zu gestalten und den Tourismus anzukurbeln. Dass diese Renaturierung aber nicht vollkommen der menschlichen Kontrolle unterliegt, sondern zu Katastrophen führen kann, sieht man in Nachterstedt.</p>
<p><img src="http://www.nachhall-texter.de/wp-content/uploads/luegendetektor.jpg" alt="luegendetektor" title="luegendetektor" width="210" height="60" class="alignleft size-full wp-image-1271" />Da kann man fast nur lachen, was der <a href="http://www.rwe.com/web/cms/de/235520/rwe/rwe-konzern/ueber-rwe/der-energieriese/">Energiekonzern RWE</a> gerade an Greenwashing in die Kinos bringt. Einen netten kleinen Film über einen Riesen, der im ganzen Land Windräder, Gezeitenkrafträder, Wasserkraft verteilt und damit die Lichter anmacht.</p>
<p>Wie das Greenpeace-Magazin <a href="http://greenpeace-magazin.de/index.php?id=5072&#038;tx_ttnews[tt_news]=56829&#038;tx_ttnews[backPid]=5069&#038;cHash=5e2b1fcd77">berichtet</a>, sieht die Realität beim RWE-Konzern ganz anders aus:</p>
<blockquote><p>Doch Windkraftanlagen, die in dem Film an erster Stelle präsentiert werden, besitzt der Stromkonzern hierzulande fast keine – mit 43 Megawatt Leistung machten sie laut einer Studie im Auftrag von Greenpeace im Jahr 2008 gerade 0,1 Prozent des RWE-Kraftwerksparks aus (im Bundesdurchschnitt trägt Windkraft bereits mit circa 7 Prozent zur Stromerzeugung bei). Investiert der sympathische Energieriese wenigstens so viel wie möglich in den Ausbau dieser klimaschonenden Energieart? Naja. Laut erwähnter Untersuchung fließen in den kommenden Jahren gerade mal schlappe 15 Prozent der gesamten RWE-Kraftwerksinvestitionen in erneuerbare Energien. Für neue klimaschädliche Kohlekraftwerke wird ein Vielfaches der Windkraft-Investitionen ausgegeben.</p>
<p>So ähnlich geht es weiter: Das Meeresströmungskraftwerk, das der Riese hier errichtet, existiert in der Realität bisher nur auf dem Reißbrett. Die Hochspannungsmasten von RWE, die gezeigt werden, gerieten vor ein paar Jahren in die Schlagzeilen, weil sie im Winter umknickten und zu einem Gutteil noch aus der Vorkriegszeit stammten. Und die Förderung von Braunkohle, aus der RWE den mit Abstand größten Teil seines hierzulande erzeugten Stroms gewinnt, wird in dem Filmchen in zehn kurzen Sekündchen gezeigt – doppelt so viel Zeit räumen die RWE-Werber der anschließenden Renaturierung der geschundenen Landschaft ein, symbolisiert durch das Ausrollen von Rollrasen durch den niedlichen Riesen.</p></blockquote>
<p>Das Auslegen von Rollrasen hat mit Renaturierung leider reichlich wenig zu, wie uns Nachterstedt dieses Wochenende gezeigt hat. Eines hat das Greenpeace-Magazin in seinem Lügendetektor-Bericht sogar noch vergessen:</p>
<p>In den ersten fünf Sekunden des Films erhebt sich der mit Bäumen überwachsene Riese schläfrig in einer samten Bergwelt. Wer da zufällig daran denken muss, dass in den USA das sogenannte &#8220;Mountaintop Removal&#8221;, bei dem ganze Bergspitzen abgesprengt werden um an Kohle zu kommen, ein Revival feiert, der hat <a href="http://www.huffingtonpost.com/dr-james-hansen/a-plea-to-president-obama_b_219300.html">wohl zuviel hinter die Kulissen des netten Spots geguckt</a>.</p>

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</ul>

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		<item>
		<title>Energie für Engagierte &#124; Von Grünwäschern?</title>
		<link>http://www.nachhall-texter.de/2008/10/12/energie-fur-engagierte-von-grunwaschern/</link>
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		<pubDate>Sun, 12 Oct 2008 17:16:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>laberena</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das schwedische Energieuternehmen Vattenfall hat sich wieder mal was Neues in Sachen &#8220;Klimaschutz&#8221; einfallen lassen. Nach der Klimaakademie hat Vattenfall jetzt eine neue Kampagne mit dem Titel &#8220;Verbraucher gegen den Klimawandel&#8221; gestartet. Zweck der Plattform sei, &#8220;Menschen zum Handeln [zu] ermutigen und ihren Einfluss als Staatsbürger und Konsumenten geltend zu machen, damit Politiker und Unternehmen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das schwedische Energieuternehmen Vattenfall hat sich wieder mal was Neues in Sachen &#8220;Klimaschutz&#8221; einfallen lassen. Nach der Klimaakademie hat Vattenfall jetzt eine neue Kampagne mit dem Titel <a href="http://klimaunterschrift.vattenfall.de/">&#8220;Verbraucher gegen den Klimawandel&#8221;</a> gestartet. Zweck der Plattform sei, &#8220;Menschen zum Handeln [zu] ermutigen und ihren Einfluss als Staatsbürger und Konsumenten geltend zu machen, damit Politiker und Unternehmen die notwendigen Schritte gegen den Klimawandel einleiten.&#8221; Aha.<br />
Wie wäre es denn, wenn Vattenfall selbst einen nennenswerten Beitrag zum Klimaschutz leisten würde statt sich in grünwaschenden Web 2.0-Spielereien zu versuchen und die Verantwortung an den Verbraucher weiterzuschieben?</p>
<p>Via <a href="http://www.klima-luegendetektor.de/2008/10/02/vattenfall-alibi-unterschriften-furs-klima/">Klimalügendetektor</a> und <a href="http://www.greenpeace.de/themen/klima/nachrichten/artikel/vattenfall_nebelt_verbraucher_ein/">Greenpeace News</a>.</p>

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</ul>

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		<title>Grünen beamen sich in die Staatskanzlei</title>
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		<pubDate>Sun, 28 Sep 2008 11:20:22 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[
Mit einer ungewöhnlichen Wahlkampfaktion haben die Grünen den bayerischen Landtagswahlkampf abgeschlossen: sie beamten ein Plakat an die Wand der bayerischen Staatskanzlei, dass die CSU-Politiker Beckstein und Huber zeigt, aber den Spruch trägt &#8220;Geht mit Gott. Aber geht. Zeit wird&#8217;s.&#8221;
Auch wenn leistungsstarke Beamer sicherlich einiges an Energie fressen, so war die Guerilla-Aktion (die wie auf dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.nachhall-texter.de/wp-content/uploads/gruenebayern_projektion_550.jpg"><img src="http://www.nachhall-texter.de/wp-content/uploads/gruenebayern_projektion_550-150x150.jpg" alt="" title="gruenebayern_projektion_550" width="150" height="150" class="right" /></a></p>
<p>Mit einer ungewöhnlichen <a href="http://www.gruene-bayern.de/Einzelansicht-der-News.42.0.html?&#038;tx_ttnews[tt_news]=171&#038;tx_ttnews[backPid]=1&#038;cHash=b63053997f">Wahlkampfaktion</a> haben die Grünen den bayerischen Landtagswahlkampf abgeschlossen: sie beamten ein Plakat an die Wand der bayerischen Staatskanzlei, dass die CSU-Politiker Beckstein und Huber zeigt, aber den Spruch trägt &#8220;Geht mit Gott. Aber geht. Zeit wird&#8217;s.&#8221;</p>
<p>Auch wenn leistungsstarke Beamer sicherlich einiges an Energie fressen, so war die Guerilla-Aktion (die wie auf dem Foto zu sehen ist, mit der Polizei abgesprochen war) sicherlich wesentlich nachhaltiger als das energieintensive Drucken, Verteilen und Kleben von Postern.</p>
<p>Wie der Stern <a href="http://www.stern.de/politik/deutschland/:Bayernwahl-Am-Vorabend-Revolution/640501.html">berichtet</a>, greift auch die SPD zu subversiven Wahlkampfmethoden in der Kino-Werbung:</p>
<blockquote><p>Sekundenlang wird ein Bild von CSU-Chef Erwin Huber und Ministerpräsident Günther Beckstein eingeblendet. Eigentlich ein nettes Bild. Beide lächeln. &#8220;Was sind denn das für hässliche Zahnreihen?&#8221;, lästert eine Frau. &#8220;Wollen die mir jetzt den ganzen Abend versauen&#8221;, ärgert sich ein anderer. Schließlich verschwindet das Bild. Ein Schriftzug erscheint: &#8220;Sie können das übrigens auch abschalten.&#8221; Dann folgt das Logo der Bayern-SPD. Dutzende Zuschauer lachen erleichtert und klatschen.</p></blockquote>
<p>Beiden Werbeaktionen haben die Gemeinsamkeit, dass sie fast gar nichts zu den Zielen der Grünen bzw. der SPD aussagen, sondern nur die negative Grundstimmung gegenüber der CSU ausnutzen. Bedeutet dies, dass Negative Campaigning langsam salonfähig wird? Werden wir auch bald (wie schon in den USA <a href="http://wahlkampf-online.blogspot.com/2008/08/negative-campaigning-tv-ads-im-us.html">üblich</a>) Fernsehspots sehen, die im verschwörerischen Unterton die Kandidaten der anderen Parteien schlecht machen?</p>
<p>Die Wikipedia definiert <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Negative_campaigning">Negative Campaigning</a> so:</p>
<blockquote><p>Negative campaigning is trying to win an advantage by referring to negative aspects of an opponent or of a policy rather than emphasizing one&#8217;s own positive attributes or preferred policies.</p></blockquote>
<p>Nach dieser Definition kann man die Aktionen der Grünen bzw. der SPD als &#8220;Negative Campaigning Light&#8221; bezeichnen. Aber kommt sowas bei den Wählern an? In einer <a href="http://www.uab.edu/Communicationstudies/humancommunication/ARNCS@GNECTACB,2007,329-344.pdf">Studie von Jürgen und Michaela Maier über zwei Spots von CDU und SPD</a>, die im Bundestagswahlkampf 2005 liefen und sich deutlich negativ auf die andere , waren die Wirkungen auf die Zuschauer eher negativ:</p>
<blockquote><p>Both spots received, on average, negative evaluations by a sample of German citizens who watched the ads in an experimental setting. In addition, real-time response measurement showed that negative feelings toward the spots occurred as long as the political opponent was being directly attacked.</p></blockquote>
<p>Aber diese Spots hatten nicht den ironischen Unterton, den die SPD und die Grüne in Bezug auf die CSU  gepflegt haben. Wir werden heute abend sehen, ob sich die Strategie ausgezahlt hat.</p>

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</ul>

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		<title>Stern, Spiegel, CNN: Tanzen gegen den Klimawandel</title>
		<link>http://www.nachhall-texter.de/2008/09/13/stern-spiegel-cnn-tanzen-gegen-den-klimawandel/</link>
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		<pubDate>Sat, 13 Sep 2008 09:03:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kasi</dc:creator>
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		<description><![CDATA[
Stern: 
Junge Holländer können jetzt mit gutem Gewissen feiern: In Rotterdam hat die erste Öko-Disko eröffnet und eine ganz neue Methode zum Klimaschutz etabliert: tanzen. Je heftiger die Tanzfläche bearbeitet wird, desto mehr Strom entsteht.
Spiegel:
The club will be among the first in the world to give back some of what dancers leave on the floor [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.nachhall-texter.de/wp-content/uploads/wattart.jpg" alt="" title="wattart" width="292" height="219" class="right" /><br />
<a href="http://www.stern.de/lifestyle/leute/:Video-Tanzen-Klimawandel/638624.html">Stern: </a></p>
<blockquote><p>Junge Holländer können jetzt mit gutem Gewissen feiern: In Rotterdam hat die erste Öko-Disko eröffnet und eine ganz neue Methode zum Klimaschutz etabliert: tanzen. Je heftiger die Tanzfläche bearbeitet wird, desto mehr Strom entsteht.</p></blockquote>
<p><a href="http://www.spiegel.de/international/world/0,1518,570869,00.html">Spiegel:</a></p>
<blockquote><p>The club will be among the first in the world to give back some of what dancers leave on the floor &#8211; and it is part of a larger effort by Enviu subsidiary Sustainable Dance Club (SDC) to introduce environmental technology to an industry that has traditionally been a voracious consumer of electricity.</p></blockquote>
<p>Mehr zum Club auf <a href="http://sustainablerotterdam.blogspot.com/2008/09/club-watt-worlds-first-sustainable.html">Sustainable Rotterdam</a>, bei <a href="http://www.treehugger.com/files/2008/09/piezo-electric-dance-clubs.php">Treehugger</a> und über menschlicher Energie auf <a href="http://www.thegreenmicrogym.com/greenmicrogym.php?itemid=75">Green Micro Gym</a>.</p>
<p>Update: Ein Interview mit den Machern bei <a href="http://www.soundofsirens.net/index.php/interview-sustainable-dance-club">Sound of Sirens</a> .</p>

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</ul>

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		<title>David Letterman: Klimawandel &#8211; wir sind alle tot!</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Sep 2008 17:15:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kasi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien-Nachschau]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Klimawandel]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>

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		<description><![CDATA[ David Letterman, der bekannte amerikanische Talkshow-Host hat kürzlich einen längeren Monolog über den Klimawandel gehalten, der überraschend offen ist. Letterman sagt mit deutlichen Worten, dass es schon längst zu spät sei, den Klimawandel aufzuhalten, und dass es seit den 80er Jahren keinen Politiker gegeben hat, der sich des Themas richtig angenommen hat.

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			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.nachhall-texter.de/wp-content/uploads/s-letterman-warming-large.jpg" alt="" title="s-letterman-warming-large" width="260" height="190" class="right" /> David Letterman, der bekannte amerikanische Talkshow-Host hat kürzlich einen längeren <a href="http://www.huffingtonpost.com/2008/09/09/david-lettermans-global-w_n_125090.html">Monolog</a> über den Klimawandel gehalten, der überraschend offen ist. Letterman sagt mit deutlichen Worten, dass es schon längst zu spät sei, den Klimawandel aufzuhalten, und dass es seit den 80er Jahren keinen Politiker gegeben hat, der sich des Themas richtig angenommen hat.</p>

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</ul>

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		<title>NIKE verrät das Internet an die chinesische Regierung</title>
		<link>http://www.nachhall-texter.de/2008/08/23/nike-verrat-das-internet-an-die-chinesische-regierung/</link>
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		<pubDate>Sat, 23 Aug 2008 10:56:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kasi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien-Nachschau]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[Corporate Social Responsibility (CSR)]]></category>
		<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>
		<category><![CDATA[Nike]]></category>
		<category><![CDATA[Sport]]></category>

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		<description><![CDATA[Marina Hyde schreibt im Guardian-Blog über die Bemühungen des Sportartikelherstellers NIKE, beim Aufklären von Internetgerüchten die chinesischen Behörden einzuschalten.
Ein anonymer Internetuser hatte das Gerücht verbreitet, das NIKE den Hürdenläufer Liu Xiang dazu gedrängt hatte, aus dem Wettkampf auszusteigen, um die Marke nicht zu beschädigen. Die Firma hatte durch ganzseitige Anzeigen in China zu zeigen versucht, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.nachhall-texter.de/wp-content/uploads/nikeliuxiang.jpg" alt="" title="nikeliuxiang" class="right" />Marina Hyde <a href="http://blogs.guardian.co.uk/sport/2008/08/22/how_does_nike_feel_about_consp.html">schreibt im Guardian-Blog</a> über die Bemühungen des Sportartikelherstellers NIKE, beim Aufklären von Internetgerüchten die chinesischen Behörden einzuschalten.</p>
<p>Ein anonymer Internetuser hatte das Gerücht verbreitet, das NIKE den Hürdenläufer Liu Xiang dazu gedrängt hatte, aus dem Wettkampf auszusteigen, um die Marke nicht zu beschädigen. Die Firma hatte durch ganzseitige Anzeigen in China zu zeigen versucht, dass sie mit den Athleten durch dick und dünn geht. Als das Gerücht aufkam, wurden nun die chinesischen Behörden eingeschaltet, um herauszufinden, wer es gestartet hatte.</p>
<p>Charles Brooks, Pressesprecher von NIKE, betonte gegenüber der Zeitung The Guardian, dass es NIKE nur darum gehen würde, ihre Markenreputation zu beschützten, so wie das angeblich jede Firma tun würde, wenn falsche Beschuldigungen veröffentlicht würden.</p>
<p>Wie Martina Hyde ausführt, hat das ganze aber einen komischen Beigeschmack:</p>
<blockquote><p>Didn&#8217;t the alarm bells ring the minute Brooks&#8217; employers decided to get the government to help them with their inquiries? Wasn&#8217;t that the &#8220;Just don&#8217;t do it&#8221; moment? But Nike won&#8217;t comment on this. Is Nike even dimly aware of how the Chinese authorities might handle the culprit, particularly given the hysteria around the Liu Xiang situation? It&#8217;s unlikely to be a trip down to the libel courts. [...] But Nike is enlisting the services of a repressive regime to crush its enemies. </p></blockquote>
<p>NIKE hätte andere Möglichkeiten gehabt, so einem Internetgerücht entgegen zu treten, aber die beste Strategie wäre gewesen, das ganze zu ignorieren. So zeigt das Unternehmen nur, dass die Marke wichtiger ist als Menschenrechte.</p>

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</ul>

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		<title>Schavan, der Hubschrauber und die Bahn</title>
		<link>http://www.nachhall-texter.de/2008/08/17/schavan-der-hubschrauber-und-die-bahn/</link>
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		<pubDate>Sun, 17 Aug 2008 10:48:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kasi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien-Nachschau]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsche Bahn]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehr]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Spiegel berichtet über einen Hubschrauber-Ausflug der Bundesbildungsministerin Schavan, die um 14 Uhr in Stuttgart bei einer Podiumsdiskussion war und um 16 Uhr in Zürich für ein Interview sein musste. Der Hubschrauber-Flug kostete 26.500 Euro, nach Angaben der Bild-Zeitung wäre ein Lufthansa-Flug nur mit 329 Euro zu Buche geschlagen.
Was sowohl Spiegel als auch Bild vergessen: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.nachhall-texter.de/wp-content/uploads/bildschavan.jpg"><img  width="25%" src="http://www.nachhall-texter.de/wp-content/uploads/bildschavan.jpg" alt="" title="bildschavan" class="right" /></a>Der Spiegel <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,572574,00.html">berichtet</a> über einen Hubschrauber-Ausflug der Bundesbildungsministerin Schavan, die um 14 Uhr in Stuttgart bei einer Podiumsdiskussion war und um 16 Uhr in Zürich für ein Interview sein musste. Der Hubschrauber-Flug kostete 26.500 Euro, nach Angaben der <a href="http://www.bild.de/BILD/news/politik/2008/08/17/anette-schavan/bestellte-bundeswehr-helikopter.html">Bild-Zeitung</a> wäre ein Lufthansa-Flug nur mit 329 Euro zu Buche geschlagen.</p>
<p>Was sowohl Spiegel als auch Bild vergessen: ein Ticket mit der Bahn hätte nur 45,40 Euro gekostet und ebenfalls nur 2 Stunden und 45 Minuten gedauert, wahrscheinlich genauso lange wie der Flug, wenn man Einchecken und Security mitrechnet. Die Redakteure der Züricher Zeitung hätten die eilige Ministerin auch in Stuttgart am Hauptbahnhof im ICE begrüßen und dann die Zeit für das Interview nutzen können.</p>

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</ul>

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		<title>Seife in Afrika &#8211; Wie gut gemachte Werbung Verhaltensänderungen bewirken kann</title>
		<link>http://www.nachhall-texter.de/2008/07/16/seife-in-afrika-wie-gut-gemachte-werbung-verhaltensanderungen-bewirken-konnen/</link>
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		<pubDate>Wed, 16 Jul 2008 11:10:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kasi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien-Nachschau]]></category>
		<category><![CDATA[Afrika]]></category>
		<category><![CDATA[Hygiene]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein länger Artikel in der New York Times über die Kooperation von Werbeexperten und NGOs in Afrika beim Thema Hygiene:
“For a long time, the public health community was distrustful of industry, because many felt these companies were trying to sell products that made people’s lives less healthy, by encouraging them to smoke, or to eat [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein länger Artikel in der <a href="http://www.nytimes.com/2008/07/13/business/13habit.html?scp=1">New York Times</a> über die Kooperation von Werbeexperten und NGOs in Afrika beim Thema Hygiene:</p>
<blockquote><p>“For a long time, the public health community was distrustful of industry, because many felt these companies were trying to sell products that made people’s lives less healthy, by encouraging them to smoke, or to eat unhealthy foods, or by selling expensive products people didn’t really need. But those tactics also allow us to save lives. If we want to really help the world, we need every tool we can get.”
</p></blockquote>

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</ul>

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