Online-Abstimmung für die Worst EU Lobbying Awards eröffnet
25. Oktober, 2008 von laberena
In Campaigning
Vor wenigen Tagen ist die Abstimmung für die diesjährigen Worst EU Lobbying Awards eröffnet worden. Noch bis Ende November können Interessenten online für Ihre “Lieblings”-Lobbyisten stimmen.
2007 ging der Worst EU Lobbying Award an BMW, Daimler und Porsche. Das Deutsche Atomforum hat für seine “Ungeliebte Klimaschützer”-Kampagne einen Sonderpreis, den Worst EU Greenwash Award, erhalten.
Für den Worst EU Lobbying Award stehen folgende Kandidaten zur Wahl: Mehr lesen
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“Nicht den Blick für soziale und ökologische Konsequenzen verlieren” – Create a difference von A.T.Kearney – Professionelles Coaching für NGOs
21. Oktober, 2008 von kasi
In Campaigning
Seit 2006 gibt es das Projekt “Create a Difference” der Unternehmensberatung A.T. Kearney. Ziel des CSR-Projekts ist es, junge, engagierte Studierende bei der Durchführung von ehrenamtlichen Projekten zu coachen.
Eines der geförderten Projekte ist der ModelG8 e.V. – ein Verein, der Studierende dazu bewegen möchte, sich mit der Politik der G8 auseinanderzusetzen. Einmal im Jahr wird im Land der G8-Präsidentschaft eine ModelG8-Konferenz veranstaltet, die den G8-Gipfel simuliert und versucht, den Studierenden Einblicke in die komplexen Verhandlungen zu geben.
Nachdem das ModelG8-Projekt seit 2006 existiert, hat sich A.T. Kearney 2008 entschlossen, bei der Gründung des Vereins zu helfen. Dabei ging es nicht um finanzielle Beiträge, sondern eher Hilfe bei der Organisation der zu erledigenden Aufgaben und der Erstellung eines Zeitplans. Mehr lesen
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Campaigner beim WWF werden?
Der WWF sucht für die Abteilung Öffentlichkeitsarbeit und Politik ab sofort einen/n Kampagnenreferent/in.Zu den Tätigkeiten gehören u.a.
- Erstellung und Umsetzung einer Kampagnen- und Kommunikationsstrategie inklusive Zielkatalog und Maßnahmenplanung
- Konzeptionelle Entwicklung und Durchführung von öffentlichkeitswirksamen Kampagnen sowie von einzelnen Medienevents Koordination der jeweiligen Kampagnenteams
- Koordination von Aktivitäten mit externen Kooperationspartnern einer Kampagne
- Koordination aller Broschüren, Werbemittel, sonstigen Drucksachen und des Internetauftritts zur Kampagne
Die vollständige Stellenanzeige findet Ihr hier.
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Energie für Engagierte | Von Grünwäschern?
12. Oktober, 2008 von laberena
In Medien-Nachschau, News
Das schwedische Energieuternehmen Vattenfall hat sich wieder mal was Neues in Sachen “Klimaschutz” einfallen lassen. Nach der Klimaakademie hat Vattenfall jetzt eine neue Kampagne mit dem Titel “Verbraucher gegen den Klimawandel” gestartet. Zweck der Plattform sei, “Menschen zum Handeln [zu] ermutigen und ihren Einfluss als Staatsbürger und Konsumenten geltend zu machen, damit Politiker und Unternehmen die notwendigen Schritte gegen den Klimawandel einleiten.” Aha.
Wie wäre es denn, wenn Vattenfall selbst einen nennenswerten Beitrag zum Klimaschutz leisten würde statt sich in grünwaschenden Web 2.0-Spielereien zu versuchen und die Verantwortung an den Verbraucher weiterzuschieben?
Via Klimalügendetektor und Greenpeace News.
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Wikiwoods-Aktion Ende Oktober
9. Oktober, 2008 von kasi
In Blogosphäre
Wer immer schon mal einen Baum pflanzen wollte, kann vom 24.-26. Oktober 2008 zusammen mit der Initiative WikiWoods und dem Spechtwald gleich vier- bis fünftausend Bäume in die Erde setzen. Mit so vielen Rot- und Hainbuchen, und zudem mit Winterlinden, Ahornbäumen und Aspen werden die freiwilligen Naturschützer an diesem Wochenende Flächen mit Nadelholz-Monokulturen in naturnahe Mischwälder umwandeln. Neben dem aktiven Pflanzen bekommen die Freiwilligen durch teilnehmende Forstwirte Einblicke in die regionale Waldstruktur. Laien und Experten sind gleichermaßen willkommen! Mehr Infos…
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Onedoes.org – share you story!
7. Oktober, 2008 von kasi
In Blogosphäre
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Everyone has the potential in them to make a difference. Our challenge is to understand the power we have over our destiny, and realise the opportunities we have to make a better world.
Durch die Webseite www.onedoes.org werden 1000 Leute gesucht, die durch ihre Handlungen als globale Vorbilder gelten können.
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World Bank Film Competition: Vulnerability Exposed – Social Dimensions of Climate Change
5. Oktober, 2008 von kasi
In Wettbewerbe

“Vulnerability Exposed: Social Dimensions of Climate Change” is a competition of 2-5 minute documentaries that highlight the social aspects of climate change as experienced and/or observed by film-makers around the world. They hope to receive submissions which creatively showcase the implications of climate change for conflict, migration, urban space, rural institutions, drylands, social policy, indigenous peoples, gender, governance, forests and/or human rights.
Man kann eine Reise nach Washington gewinnen. Weitere Informationen unter www.worldbank.org/sdccfilmcontest. Bewerbungsfrist ist der 24. Oktober.
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Screening von ‘Zeitgeist – Addendum’, 9 Okt 2008, 20:30h, Berlin
2. Oktober, 2008 von lars
In Konferenzen
Der Film ist der Nachfolger von ‘Zeitgeist‘, einem nonprofit Film Statement, produziert von Peter Joseph, das Menschen inspirieren möchte, die Welt von einer kritischeren Perspektive zu betrachten und nachzuvollziehen, dass die Dinge sehr oft nicht so sind, wie sie ein Grossteil der Bevölkerung wahrnimmt, bzw wie sie von Politikern und Medien dargestellt werden.
‘Zeitgeist’ wurde als Best Feature Film bei den 2007 Artivist Awards ausgezeichnet. ‘Zeitgeist – Addendendum’ hat am 2. Oktober 2008 beim Artivist’s Film Festival in Los Angeles Weltpremiere.
Location: Das Hotel, Mariannenstrasse 26a, B-Xberg
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Kohle nur noch zum Grillen – Witzige Protestaktion gegen Kohlekraftwerke
Am letzten Freitag protestierte eine Gruppe Kohlekraftgegner vor der Vattenfall Zentrale in Berlin, indem sie auf einem kleinen Kohlengrill Tofuwürstchen brieten und an die Passanten verteilten.
Die Aktion Kohle nur noch zum Grillen will die Berliner über das geplante Kohlekraftwerk im Bezirk Lichtenberg zu informieren:
Der Energiekonzern Vattenfall möchte in Berlin ein neues Steinkohle-Kraftwerk bauen, das jährlich über 4 Millionen Tonnen CO₂ freisetzen wird. Diese Menge entspricht rund 20 Prozent der jetzigen Berliner CO₂-Emission. Damit wären die Klimaschutzziele von Berlin hinfällig. Berlin hat sich freiwillig verpflichtet, bis 2030 50 Prozent seiner CO₂-Emissionen einsparen zu wollen. Bis zum Jahr 2050 ist sogar eine Absenkung der Emissionen um 80 Prozent gegenüber 1990 geplant.
Bereits eine Woche zuvor waren den Betreibern des Braunkohlekraftwerks Jänschwalde der Bratgeruch in die Nase gestiegen, damals waren mehrere tausende Klimaschützer in die brandenburgische Provinz gereist.
Interessanterweise gab es damals auch Gegen-Aktionen des Kraftwerkbetreibers:
Der Energiekonzern Vattenfall, Betreiber des Kraftwerks, schien dagegen, zumindest im Vorfeld, richtig beeindruckt von der Anti-Kohle-Demonstration gewesen zu sein. Die Imageberater und Öffentlichkeitsarbeiter des Wirtschaftsunternehmens hatten sich sichtlich Mühe gegeben, dieses „angemessen“ zu präsentieren. Vor den riesigen Kühltürmen hatten zwei Kräne ein überdimensionales Transparent in die Höhe gezogen, das direkt hinter der Bühne baumelte. Aufschrift: „Kohle fördern, CO2 stoppen, wir arbeiten dran“.
Klare Sache, mit dem Märchen von CO2-freier Kohleverbrennung wollte man die Medienbilder der Demo dominieren. Der Sprecher der Klima-Allianz kommentierte diese plumpe, unsportliche Dreistigkeit mit den Worten: „Dieses Transparent, das größer als die Kundgebungsbühne ist, ist ein typisches Beispiel für gekaufte Öffentlichkeit.“
Ich muß ganz ehrlich sagen – so unsportlich finde ich das gar nicht. Die politische Auseinandersetzung um Energiepolitik wird nun mal mit Symbolen und Bildern geführt, wie das Bild vom Korken, der in den Schornstein des Kraftwerks gesteckt wird, beweist. Wenn die Klimaschützer das Kraftwerk als Kulisse für eine politische Aktion nutzen, finde ich es nicht tragisch, wenn die Kraftwerksbetreiber die Medienaufmerksamkeit nutzen, um ihren Standpunkt darzustellen.
Bei der Aktion am letzten Freitag gab es anscheinend keine Gegen-PR von Vattenfall, dafür war die Protest-Gruppe vielleicht auch zu klein. Berliner und Nicht-Berliner, die sich auch für Currywurst und Klimaschutz begeistern können, können aber bei neuen geplanten Aktionen gerne mitmachen.
Mir wäre es lieber, wenn auch beim Grillen keine Kohle verwendet werden würden. Mit einem Solargrill kann man zum Grillen auch die Sonne nutzen – vielleicht sollte man für einen der nächsten Aktionen so ein Gerät verwenden.
Bilder von Friekoop und Anja Vatterodt
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